Wuhans Wunden
In der Stadt, in der die Corona-Pandemie ihren Ausgang nahm, haben viele Chinesen einen schlimmen Verdacht: Mussten ihre Angehörigen sterben, damit Jüngere gerettet werden konnten? In den Statistiken tauchen sie nicht auf.
In der Stadt, in der die Corona-Pandemie ihren Ausgang nahm, haben viele Chinesen einen schlimmen Verdacht: Mussten ihre Angehörigen sterben, damit Jüngere gerettet werden konnten? In den Statistiken tauchen sie nicht auf.
Donald Trump stellt die Rolle der WHO in Frage. Doch trotz einzelner Ungereimtheiten im Krisenmanagement ist sie ein Musterbeispiel für eine gut funktionierende internationale Organisation. Ein Gastbeitrag.
Claudia Nemat sitzt seit dem Jahr 2017 im Vorstand der Deutschen Telekom. Im Interview spricht sie über die Mühen des 5G-Ausbaus, falsch platzierte Router und den Reiz intelligenter Unterwäsche.
Nach der Absage der Eishockey-WM bleibt die Weltrangliste unverändert. Deshalb stehen Deutschlands Gruppengegner für Olympia 2022 bereits fest.
Der deutsche Aktienmarkt schaltet in den Rückwärtsgang. Zweifel an der raschen Entwicklung eines Medikaments gegen Corona drücken auf die Stimmung.
Peking fürchtet den Zustrom von infizierten Chinesen aus Russland und hat deshalb die Landgrenze geschlossen. Dahinter steht die Angst vor einer zweiten Infektionswelle.
In der Corona-Krise nehme die Nachfrage nach Atemschutzmasken „absurde Züge“ an, sagt Malte Uhlendorf. Inzwischen importiert der Sachsenhäuser Apotheker Masken aus China.
Die Leitindustrie stand wochenlang still. Nun wird die Produktion in Schritten wieder hochgefahren. Doch das schlimme Ende für Daimler, VW und anderen Branchenunternehmen kann noch kommen.
Trumps Wahlkampfstrategie in der Corona-Krise setzt auf Altbewährtes. Der Präsident zeichnet Amerika und besonders seine Wähler als Opfer finsterer Mächte.
Die chinesische Regierung verlangt, dass man ihr glaubt. Aber es wachsen die Zweifel, ob man Peking vertrauen kann – der Umgang mit Corona ist nur das jüngste Beispiel.
Kunden der Bank of China sollen für eine geplatzte Öl-Wette zahlen. Auf den Straßen formiert sich der Protest.
Die Corona-Krise trifft den Anlegerliebling so hart, dass ein KfW-Kredit helfen muss. Was macht die Aktie – und was erwarten Analysten?
Durch das Coronavirus schrumpfte Südkoreas Wirtschaft am Jahresbeginn um 1,4 Prozent. Das zweite Quartal dürfte schlimmer werden. Präsident Moon Jae-in kündigt einen „New Deal“ an.
Die Kurse in Schanghai entwickeln sich viel besser als im Rest der Welt. Beobachtern zufolge hat das vor allem mit der Hoffnung der Anleger zu tun, dass die Regierung bald ein Wachstumspaket schnüren werde. Doch die Hoffnung droht zu schwinden.
500 Millionen Corona-Testkits hat Indien in Peking bestellt, doch nun erklären die Behörden, die Bluttests seien unzuverlässig. Auch andere Länder mahnen Mängel an. Damit erleidet Pekings „Masken-Diplomatie“ einen erheblichen Schaden.
Vor 9/11 versagten die Geheimdienste, diesmal die Seuchenschutzbehörde: Zu lange war das Land blind für die Covid-19-Gefahren. Das wäre auch ohne den Egomanen im Weißen Haus bitter geworden.
Während Deutschland aufmacht, macht China aus Angst vor einer zweiten Infektionswelle zu: Wer die Stadtgrenze zu Peking überquert, muss nun drei Wochen in Quarantäne. Auch die Fitnessstudios wurden innerhalb kürzester Zeit wieder geschlossen.
Wuhan hat gerade keinen guten Ruf. Dabei hat die chinesische Millionenstadt viel zu bieten, zum Beispiel ein exzellentes Nudelgericht, das sich auch in Quarantäne gut nachkochen lässt.
Mit Homeoffice und Kurzarbeit versuchen viele Betriebe in Rhein-Main die Krise zu überbrücken. Dass schon bald wieder normal gearbeitet werden kann, erwarten sie nicht.
Die Corona-Krise hat auch die aufstrebenden Volkswirtschaften stark in Mitleidenschaft gezogen. Doch die auf diese Märkte spezialisierten Vermögensverwalter unterscheiden inzwischen zwei Klassen von Emerging Markets.
Ein Impf-Wirkstoff gegen Covid-19 soll erst 2021 zur Verfügung stehen, vermuten viele. Laut dem Gründer von Euroimmun könnte auch jetzt schon geimpft werden. Warum, das erklärt Winfried Stöcker im Gespräch.
Die Volksrepublik lässt ihre Muskeln spielen. Das verändert die Weltpolitik. Verfolgt Peking einen Masterplan? Stärken und Schwächen einer Weltmacht.
In der neuen Rangliste der Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“ liegt Norwegen auf dem ersten, Nordkorea auf dem letzten Platz. Immer deutlicher schlägt sich Chinas Zensur nieder. Wo liegt Deutschland?
Boris Johnson steigt nach seiner Covid-19-Erkrankung langsam wieder ins politische Geschäft ein. Doch der Umgang seiner Regierung mit dem Virus stößt auf viel Kritik.
Der Maskenrohstoff Meltblown, in der DDR einst als Baumwollersatz entwickelt, ist momentan äußerst knapp und begehrt. Der Marktführer aus Bonn könnte bald erstmals ins Inland liefern – dank Corona.
Schon vor Corona gab es ständig Lieferengpässe bei Arzneimitteln. Die Gründe liegen im Ausland. Doch der Aufbau einer heimischen Produktion dürfte schwierig werden.
Präsident Xi Jinping sei „arrogant“ und müsse sich einer internationalen Untersuchung stellen. Zudem sollte der Westen die Lieferketten neu ausrichten, mahnt der langjährige australische Außenminister Alexander Downer – eigentlich ein Peking-Freund.
Die Produktion geht los, die Autohäuser öffnen wieder. Die deutschen Konzerne und ihre Anleger können ein wenig hoffen.
Die WHO tut sich seit Jahren schwer mit Taiwan. An den rhetorischen Verrenkungen der Funktionäre zeigt sich Chinas Einfluss. Warum gibt es nun doch überraschend Lob für Taiwans Corona-Maßnahmen?
Die vorübergehende Festnahme prominenter Aktivisten ist Teil einer neuen Kampagne gegen die Bewegung. Dabei nimmt Peking auch die Konrad-Adenauer-Stiftung ins Fadenkreuz.
Republikaner waren verzweifelt: Würde sich Trump von den Demokraten in China-Kritik übertrumpfen lassen? Der Präsident drehte bei. Und der Wahlkampf ist wieder da, wo er ohne Corona wäre.
Der Zeitplan für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke droht ins Wanken zu geraten. Grund sind Mängel an importierten Stahlteilen. Wie es auf der Baustelle weitergeht, ist nun unklar.
Peking soll kein Gewinner der Corona-Krise in Asiens drittgrößer Volkswirtschaft werden. Deshalb sind Käufe und Übernahmen von Unternehmen nun genehmigungspflichtig. Indien folgt damit dem Weg Australiens.
China müsse zur Verantwortung gezogen werden, sollte sich herausstellen, dass die Volksrepublik für den Coronavirus-Ausbruch wissentlich verantwortlich sei. Trump stellte darüber hinaus erneut die Zahl der Toten in China infrage. Die Volksrepublik hatte diese zuvor deutlich nach oben korrigiert.
Bei Ausbruch der Corona-Pandemie in der Heimat war der FC Wuhan in ein Trainingslager nach Spanien ausgewichen. Dort wurden die Fußballer vom Virus eingeholt. Erst jetzt konnten die Chinesen nach Hause zurückkehren.
Amerikas Präsident macht China für die Coronavirus-Pandemie verantwortlich – und befeuert Theorien, wonach Absicht dahinterstecken könnte. Dass es in den Vereinigten Staaten die meisten Opfer gibt, bestreitet er.