Charmeoffensive aus zwei Motiven
Die deutsche Außenministerin bemüht sich in Indien um ein engeres Verhältnis. So will sich Deutschland gegenüber Russland und China behaupten. Aber auch wirtschaftliche Gründe spielen eine Rolle.
Die deutsche Außenministerin bemüht sich in Indien um ein engeres Verhältnis. So will sich Deutschland gegenüber Russland und China behaupten. Aber auch wirtschaftliche Gründe spielen eine Rolle.
Der Präsident des Robert-Koch-Instituts sieht die Vorzeichen für den dritten Winter mit Corona positiv. Trotzdem sei es wichtig, dass Infizierte sich weiterhin isolierten, sagt er im F.A.Z.-Interview.
Die Preise für Rohöl schwanken im Augenblick ganz ordentlich. Auch bei Kraftstoff und Heizöl gibt es Bewegung: An den ersten Tankstellen kostete Super zuletzt schon wieder mehr als Diesel.
Der Umgang mit China wird heftig diskutiert. Der deutsche Mittelstand will laut einer neuen Umfrage verstärkt Vorprodukte aus Europa kaufen – nicht aus China.
Die Anleger in Europa sind zu Wochenbeginn trotz gewisser Lockerungen der Corona-Restriktionen in China vorsichtig geblieben.
Der Ölmarkt reagiert am Montag mit einem kräftigen Preisanstieg auf EU-Embargo und G-7-Preisdeckel für russisches Öl. Was heißt das für Verbraucher?
In einem Beitrag für „Foreign Affairs“ wendet sich der Kanzler gegen die These, die Welt steuere auf eine neue Ära der Bipolarität zwischen den USA und China hin. Doch er warnt auch vor den Machtansprüchen Pekings.
Die hohen Gaspreise seien weiter „absolut herausfordernd“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Münchner Spezialchemiekonzerns. Die Abkehr von fossilen Energien böte gleichzeitig große Chancen.
Nach den Protesten gegen die Null-Covid-Strategie leitet China eine Öffnung ein. Vielen geht das nicht schnell genug. Andere sorgen sich vor einer Corona-Welle.
Das EU-Embargo für russisches Öl tritt in Kraft, China lockert seine Corona-Beschränkungen und in Belgien beginnt der größte Terror-Prozess des Landes.
„Indien zu besuchen, ist ein Sechstel der Welt zu besuchen.“ Außenministerin Baerbock ist die Bedeutung ihrer Reise nach Neu Delhi sehr bewusst – auch im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg.
Zum siebten Mal in Folge stiegen die Umsätze der 100 größten Waffenhersteller der Welt laut dem Sipri-Institut. China liegt hinter den USA und vor Großbritannien.
Unter dem Druck der Straße hat Xi Jinping einen Kurswechsel in der Corona-Politik eingeleitet. Es droht eine chaotische Öffnung mit vielen Toten. Noch dazu hat er viele Bürger gegen sich aufgebracht.
Laut dem „Wall Street Journal“ hat der iPhone-Hersteller Zulieferer aufgefordert, mehr Geräte in anderen asiatischen Ländern zu montieren. Ein Grund dafür sind die jüngsten Unruhen im größten iPhone-Werk in China.
Mit strikten Lockdowns und Massentests versucht China, die Verbreitung des Coronavirus zu begrenzen. Das gilt wohl weiterhin. Aber nach den jüngsten Protesten gibt es kleine Lockerungen.
Peking drängt auf gemeinsame Projekte im Südchinesischen Meer. Der philippinische Präsident Marcos ist skeptisch. Das hängt mit Gebietsansprüchen zusammen.
Pandemie und Krieg haben den Welthandel in Verruf gebracht. Eine Verteidigung
Südostasien schaut auf einige Wochen der diplomatischen Erfolge zurück. Es wird aber nicht erwartet, dass die Entspannung von Dauer sein wird.
Die Formel 1 kreist 2023 nicht in der Millionenmetropole Schanghai. Zum vierten Mal hintereinander fällt das Rennen der chinesischen Corona-Politik zum Opfer.
Frankreichs Präsident Macron kritisiert Amerikas Investitionsprogramm und warnt in Washington vor einer „Fragmentierung des Westens“. US-Präsident Biden versichert Änderungen zugunsten Europas.
Die Vereinigten Staaten und China haben ihre eigene Agenda: Europa braucht eine neue vertragliche Grundlage, um weltpolitisches Gewicht zu entwickeln. Ein Gastbeitrag.
Indien will den Schwachen eine Stimme geben, lässt sich aber von eigenen Interessen leiten – auch gegenüber Putins Russland.
Der Bundestag verabschiedet ein Gesetz, das Kinderkliniken am Limit Entlastung bringen soll. Deutschland ist raus aus der Fußball-WM. Und: Skigebiete wollen Energie sparen.
Spektakuläres ist, wie erwartet, nicht herausgekommen. Aber das, was EU-Ratspräsident Michel in China über die Ukraine gehört hat, ist nicht mehr so negativ wie zu Kriegsbeginn.
Offenbar haben die Proteste etwas bewirkt: Die chinesische Regierung schwenkt auf eine moderatere Corona-Politik ein.
Nicht nur die Chinesen protestieren gegen die ewige Null-Covid-Politik, die deutschen Unternehmen klagen ebenfalls. Nach VW gesteht nun auch Mercedes gegenüber der F.A.Z. Probleme in Produktion und Verkauf ein.
EU-Ratspräsident Charles Michel reist zum ersten Mal nach Peking. Viele Zugeständnisse kann er Xi Jinping allerdings nicht abringen.
Mitgliedstaaten der Europäischen Union wollen auch die Herstellung von Computerchips für die Industrie fördern. Ein Wettlauf der großen Wirtschaftsmächte beginnt.
Das Ja des Bundestags zum lang diskutierten Freihandelsvertrag mit Kanada öffnet die Tür für weitere Abkommen. Das betrifft viele Unternehmen und ihre Kunden.
Nach der breiten Protestwelle mehren sich die Zeichen, dass Chinas Führung eine Lockerung der strikten Corona-Politik vorbereitet. Die stellvertretende Ministerpräsidentin spricht von einer „neuen Situation“.
Europa will unabhängiger werden von der Großmacht im Osten. Ausgerechnet jetzt beginnen Konzerne wie BMW, Mercedes und Renault dort mit der Produktion von Elektroautos für den europäischen Markt.
Die Signale der amerikanischen Notenbank hin zu einer moderateren Zinspolitik lässt die Aktienkurse an der Wall Street haussieren. Auch in Europa klettern die Kurse, aber deutlich verhaltener.
Überall wird in Berlin über die Abhängigkeit von China debattiert. Nun hat auch das Bundeswirtschaftsministerium ein Strategiepapier erarbeitet. Habecks Haus rechnet mit einer Annexion Taiwans durch Peking bis 2027.
Der transatlantische Konsens über die Ukraine ändert nichts daran, dass Europa und Amerika auch Interessenkonflikte haben. Wenn es um China geht, sollten sie nicht zu groß werden.
In der chinesischen Wirtschaftsmetropole Schanghai hat die Kommunistische Partei schon lange an Unterstützung verloren. Wie sieht es an den Tagen danach am Ort der Proteste aus?
Chinas früherer Staatschef Jiang Zemin führte sein Land nach dem Massaker vom Tiananmen-Platz aus der Isolation heraus. Gegen Kritiker ging er jedoch nach bewährtem Muster vor.