Merz geht den unbequemen Weg
Friedrich Merz stellt seine Minister vor, seine Partei macht den Weg frei für die Koalition mit der SPD. Doch es wird deutlich, dass längst nicht jeder in der CDU zufrieden ist.
Friedrich Merz stellt seine Minister vor, seine Partei macht den Weg frei für die Koalition mit der SPD. Doch es wird deutlich, dass längst nicht jeder in der CDU zufrieden ist.
Die Bezahlkarte läuft in Hessen schleppend an. Die hessische CDU ist im nächsten Bundeskabinett kaum vertreten. Und im Frankfurter Nordend soll eine Flüchtlingsunterkunft entstehen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Katherina Reiche übernimmt das Wirtschaftsministerium. Dass andere es verschmäht haben, muss für sie und das Haus kein Nachteil sein.
Die Liste der CDU-Minister liest sich wie die Runde einer komplett auf Friedrich Merz abgestimmten Truppe. Sie wird nicht lange fragen, wer hier die Richtlinienkompetenz hat.
Karsten Wildberger liebt Technologie und pflegt einen unaufgeregten Führungsstil. Das half ihm bislang dabei, einen Elektronikhändler umzubauen – und in Zukunft womöglich bei seiner neuen Aufgabe als Digitalminister.
Welchen Stellenwert haben Jüngere unter einem Bundeskanzler, der älter ist als viele seiner Vorgänger zum Amtsantritt? Ein junger CDU-Politiker kritisiert jedenfalls den Koalitionsvertrag.
Die Koalitionspartner Union und SPD ringen um den Ressortzuschnitt. Intern sorgt das schon seit Wochen für Reibereien. Denn mit dem „Organisationserlass“ werden wichtige Weichen gestellt.
Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, erklärt, warum er dem Koalitionsvertrag am Montag zustimmt – auch wenn er längst nicht mit allem einverstanden ist.
Emilie Höslinger ist 26 Jahre alt, Forscherin am Münchener Ifo-Institut – und lässt sich bei der Bundeswehr zur Reserveoffizierin ausbilden. Was bewegt eine junge Frau wie sie dazu?
Die Universität Innsbruck hat dem Kieler Justizstaatssekretär Markus Otto Carstens 2023 den Doktorgrad entzogen. Nun scheiterte der CDU-Politiker mit einer Beschwerde dagegen.
Mehrfach ist Joe Chialo in den vergangenen Jahren geblitzt worden – und musste im September schließlich seinen Führerschein abgeben. Künftig will der CDU-Politiker besser auf das Tempolimit achten.
Der britische Außenminister empfängt den CDU-Politiker Johann Wadephul, als sei der sein künftiges Gegenüber. Über Wadephul läuft auch die Abstimmung mit der scheidenden Regierung Scholz.
Auch für dieses Jahr erwartet die scheidende Bundesregierung kein Wirtschaftswachstum. Robert Habeck ist trotzdem mit seiner Arbeit als Minister im Reinen. Zu seinem Amtsende stichelt er in Richtung der Union.
Der designierte niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies stellt sein Personaltableau vor – und löst das Ministerium für Europaangelegenheiten auf. Große Einsparungen sind aber nicht zu erwarten.
In den Tagen der Personalspekulationen in Berlin sticht ein Name hervor: Was wird aus Jens Spahn? Die CSU hätte nichts dagegen, wenn er die Unionsfraktion führen würde.
Seit Wochen wird über den Aufstieg von Jens Spahn an die Spitze der Unionsfraktion spekuliert. Nachdem Markus Söder dazu Ja sagt, wird Friedrich Merz schlecht Nein sagen können.
Ein schwarzer Basketballspieler wird am Osterwochenende von hinten durch Schüsse von Polizisten getötet. Die Parteien ziehen aus der Sachlage unterschiedliche Schlüsse.
Es gibt viel zu wenige neue Wohnungen – und neue Siedlungen sind meist hässlich und nicht nachhaltig. CDU und SPD scheinen den Ernst der Lage nicht zu begreifen. Dabei könnte die Wohnungsnot mit einer radikalen Wende der Baupolitik bekämpft werden.
Die Generalsekretäre der Union und der SPD sind sich über eine gesetzliche Erhöhung des Mindestlohns uneins. Während sich die SPD die Erhöhung an der Mindestlohnkommission vorbei vorbehält, bremst die Union – mit Verweis auf den Koalitionsvertrag.
Baden-Württembergs CDU-Chef sieht Steuererhöhungen offenbar als Gefahr für seinen Wahlsieg. Er widerspricht in der Sache nicht nur dem SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil.
Die Glaubensgemeinschaften werden nicht als weitere politische Lobbygruppen Bestand haben. Sondern nur durch Besinnung auf ihre eigentliche Aufgabe.
Aus Sicht der Bundestagspräsidentin äußern sich die Kirchen zu tagespolitisch. In ihrer Partei, der CDU, erhält sie Zu- und Widerspruch.
Nach dem Tod von Papst Franziskus beginnt die Suche nach einem neuen Oberhaupt der katholischen Kirche. In Deutschland werben Union und SPD um Zustimmung für ihren Koalitionsvertrag. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das Oberhaupt der Katholiken starb am Ostermontag im Vatikan. Er stand seit 2013 an der Spitze der Weltkirche. Viele Politiker würdigen seinen Einsatz für die Schwächsten.
Der SPD-Chef wird wohl Finanzminister. Für ihn wird der Job schwieriger als für jeden seiner Vorgänger. Auch wegen der Laxheit der Unionsparteien in manchen Haushaltsfragen.
Wahlergebnis +++ Omri Boehm +++ Ausstellung Caesar & Kleopatra +++ Automobilindustrie
Die Kritik der CDU an den jüngsten Aufnahmeflüge für Afghanen trifft Menschen, die sich auf Deutschlands Zusagen verlassen haben. Sie lenkt davon ab, dass Berlin für den Umgang mit den Taliban keinen Plan hat.
Viele Anhänger von Union und SPD trauen der Regierung wenig zu. Das geht aus einer Allensbach-Umfrage im Auftrag der F.A.Z. hervor. Auch Friedrich Merz hat es weiter schwer.
Union und SPD stellen in der Klimapolitik die richtigen Fragen. Die Antworten sind leider weniger eindeutig.
Die Frage, warum Carsten Linnemann nicht ins Kabinett geht, treibt das politische Berlin um. Die vielleicht wichtigere Frage lautet: Hilft die Entscheidung Friedrich Merz?
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) spricht über seine Erwartungen an den nächsten Kanzler, den parlamentarischen Umgang mit der AfD und seine Haltung zur Linkspartei.
Jens Spahn hat recht: Man sollte die AfD wie jede andere Opposition behandeln. Und doch: Eine Opposition „wie jede andere“ wird die AfD so schnell nicht werden.
Koalitionsvertrag +++ SPD-Parteijugend +++ Vorstoß für Freihandelszone +++ Autoindustrie in der Krise +++ Rassimus in der ARD? +++ Korrektur 14. April