Die größte Vertreibung seit 1967
Seit fast einem Jahr riegelt Israel mehrere Flüchtlingslager im Westjordanland ab. Die Armee spricht von einer neuen Strategie gegen den Terror – Menschenrechtler von der größten Vertreibungsaktion seit 1967.
Roland Borchers soll die „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ leiten. Der Posten ist politisch so heikel wie ehedem. Was hat der Historiker vor?
Seit fast einem Jahr riegelt Israel mehrere Flüchtlingslager im Westjordanland ab. Die Armee spricht von einer neuen Strategie gegen den Terror – Menschenrechtler von der größten Vertreibungsaktion seit 1967.
Flucht und Vertreibung +++ Gastbeitrag von Stefan Kooths +++ Grundsteuer
Die Erlebnisgeneration stirbt, doch nicht zuletzt Bucherfolge aus jüngster Zeit zeigen: Es gibt in Deutschland ein breites Bedürfnis nach Orientierung zum Thema Flucht und Vertreibung aus dem historischen deutschen Osten.
Der US-Präsident stört sich an Menschen, die in der Hauptstadt Washington auf der Straße leben – und droht ihnen mit sofortiger Vertreibung. Offenbar erwägt er sogar die Entsendung der Nationalgarde.
Vor 80 Jahren wurden die Deutschen brutal aus dem tschechischen Brünn vertrieben. Nun kehrten Überlebende und ihre Nachfahren zum Gedenken zurück.
Eine große Mehrheit der jüdischen Israelis befürwortet eine gewaltsame Vertreibung der Palästinenser in Gaza. Die Idee hat eine lange Vorgeschichte.
Auf den Gipfeltreffen von Jalta und Potsdam vor achtzig Jahren wurde auf Betreiben Stalins faktisch die gewaltsame Vertreibung von 15 Millionen Deutschen besiegelt. Deutschland sollte Moskaus Rolle systematischer als bisher in den Blick nehmen.
Eine Familie machte sich mit einer Mohnreibe und einer Rezeptsammlung auf den Weg, als sie 1946 aus Mähren vertrieben wurde. Aber das ist nur ein Aspekt der neuen Dauerausstellung zu Flucht und Vertreibung des Freilichtmuseums Hessenpark im Taunus.
Der amerikanische Präsident zielt auf eine Vertreibung der Palästinenser in Gaza. Deren Vorfahren wurden schon einmal vertrieben. Doch einst lebten im Gazastreifen auch Juden.
Vor achtzig Jahren, im Januar 1945, ergriffen Millionen Deutsche in Ostpreußen, Pommern und Schlesien die Flucht vor der heranrückenden Roten Armee. Viele weitere sollten in den kommenden Jahren das Schicksal von Flucht und Vertreibung teilen. Im Westen willkommen waren sie kaum – am wenigsten in dessen sowjetisch kontrolliertem Osten.
Liebe oder Abscheu, etwas anderes gibt es nicht bei Blumenkohl. Und wenn man ihn so zubereitet wie der Zwei-Sterne-Koch Manuel Ulrich, wird aus Abscheu Liebe.
Stalin ließ die Krimtataren deportieren, Gorbatschow ließ sie zurückkehren, Putin lässt sie links liegen. Der ukrainische Präsident denkt an sie. Russland überzieht die Ukraine indes abermals mit Drohnenangriffen. Der Überblick.
Israels Regierungschef Netanjahu sagt den Zivilisten einen „sicheren Korridor“ zu. Mehr als die Hälfte der 2,3 Millionen Einwohner des Gazastreifens befinden sich in Rafah nahe der Grenze zu Ägypten.
Israel intensiviert den Kampf gegen die Hamas. Die nächste Phase werde härter, als es sich die Hamas vorstelle, kündigt ein Minister an. Helfer warnen vor einer Hungerkatastrophe in Gaza. Der Überblick.
Wenn die EU-Finanzminister auf die höheren Zinsen falsch reagieren, dürfte sich der Euroraum zu seinem Nachteil verändern. Es droht mehr Schuldenvergemeinschaftung und mehr Inflation.
Um zu verstehen, was hinter dem Hamas-Angriff auf Israel und dem Krieg im Gazastreifen steht, hilft ein Blick in die Geschichte. Wie sich die Fronten im Nahostkonflikt seit 1947 entwickelt haben.
Wenn die EU keine Sanktionen gegen Aserbaidschan erlässt, bleibt die Vertreibung von mehr als hunderttausend Armeniern folgenlos.
Das Bundesinnenministerium will Ausrüster aus dem Reich der Mitte weitgehend aus deutschen Netzen verbannen. Die Betreiber hierzulande stemmen sich dagegen.
Am deutschen Wohnungsmarkt braut sich etwas zusammen. Das bekommen längst nicht mehr nur die zu spüren, die eine neue Bleibe suchen.
Hanauer Gymnasiasten haben sich ein Jahr lang mit der Vertreibung der Sudetendeutschen beschäftigt und auch tschechische Schüler besucht. Ein Film dokumentiert die Annäherung.
Die Heimatvertriebenen waren Deutsche. Doch auch sie wurden nicht immer mit offenen Armen aufgenommen. Die Erfahrung hat ihre Familien offenbar für lange Zeit geprägt.
Flucht und Vertreibung auf beiden Seiten +++ Fehlendes transparentes Prozedere +++ Angekratztes Vertrauen +++ Nah am Empfinden der Bürger
Israels Oberstes Gerichts hat ein überraschendes Urteil in einem lange währenden Rechtsstreit getroffen. Die Entscheidung ist ein Rückschlag für Siedler.
Es war eine der größten Vertreibungen der Geschichte. Die Teilung des indischen Subkontinents im Jahr 1947 wirkt bis heute nach. Menschen erfuhren, was es heißt, Heimat zu verlieren.
Wie ein unbekannter Beamter der früheren hessischen Justizministerin den Weg ins Parlament ebnete – und was das mit Theodor Heuss zu tun hat
Von den vielen Fronten des Nahostkonflikts ist Masafer Yatta eine besonders hässliche. Im „Wilden Westen“ Palästinas droht 1300 Menschen die Vertreibung – zugunsten eines Übungsgeländes der israelischen Armee.
Der ukrainische Dichter Serhij Zhadan schrieb seine „Lieder von der Vertreibung und Nimmerwiederkehr“ noch vor dem Krieg. Bernhard Gander hat sie für die Münchner Biennale für Neues Musiktheater vertont.
Mehr als zwanzig Jahre lang dauerte ein Gerichtsverfahren um acht palästinensische Dörfer im Westjordanland. Nun hat das Oberste Gericht gegen sie entschieden.
Amerika will die Vertreibung der muslimischen Rohingya aus Myanmar offiziell als Genozid anerkennen. Das Militär war dabei 2017 mit extremer Brutalität vorgegangen.
Der Bundestag berät über eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland. Auf der Tagesordnung steht die erste Lesung mehrerer Gesetzentwürfe und Anträge. Verfolgen Sie die Sitzung im Livestream.
Bis zu Putins Überfall auf die Ukraine gab sich Deutschland nach dem Ende des Kalten Krieges der Illusion hin, ohne militärische Stärke Bedrohungen abwehren zu können. Warum konnte sich diese deutsche Außenpolitik so lange halten? Ein Gastbeitrag.
676 Bände von 224 Dichtern: Jacques Schiffrin hat die legendäre französische Buchreihe Bibliothèque de la Pléiade ins Leben gerufen. Wie siebzig Jahre nach seinem Tod mit ihm umgegangen wird, ist alles andere als rühmlich.
Der Frankfurter Magistrat beschließt eine neue Freiraumsatzung: Bauherren müssen sich künftig auf Zwangsbegrünung einstellen.
Dauerausstellung „Flucht und Vertreibung“ +++ Rechtschreibschwäche +++ Afghanistan und Geopolitik +++ Corona-Impfungen
Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung am Anhalter Bahnhof in Berlin ist die erste Bundeseinrichtung, die sich dem Leben vieler Einzelner widmet, das nichts weiter auszeichnet, als unwiederbringlich zu sein.
Dokumentationszentrum eröffnet +++ Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung +++ Weltkriegs-Gedenken +++ Kanadischer Psychologe Felix Heidenreich