Friedensstifter mit blutiger Vergangenheit
An diesem Dienstag reist Entwicklungsminister Niebel nach Burkina Faso. Dessen Präsident Compaoré gilt längst als Westafrikas Chefunterhändler für schwierige Fälle. Doch er kann auch anders.
An diesem Dienstag reist Entwicklungsminister Niebel nach Burkina Faso. Dessen Präsident Compaoré gilt längst als Westafrikas Chefunterhändler für schwierige Fälle. Doch er kann auch anders.
In Staaten, in denen Kakao gewonnen wird, ist es um die sozialen Verhältnisse oft nicht zum Besten bestellt. Früher tat die Lebensmittelindustrie dieses Thema als Geschwafel einiger Ökofreaks ab - heute hat sie es aus eigenem Interesse aufgegriffen.
Die radikale islamistische Bewegung „Ansar al Din“ und Tuareg-Rebellen haben im Norden Malis ihre Vereinigung bekannt gegeben und die Schaffung eines „islamischen Staates“ angekündigt. Die malische Übergangsregierung nannte das Vorhaben „absurd“.
Fast alle Bilder, die wir von Afrika kennen, haben wir gemacht. Das wollte Christoph Schlingensief ändern. Deshalb entsteht dort ein Dorf und bald auch ein Festspielhaus.
Im Norden Malis haben die Tuareg vor kurzem ihren „Staat“ Azawad proklamiert. Auch radikale Islamisten mischten mit. Bei den Nachbarn und in Paris hat das Besorgnis hervorgerufen.
Seine Vision von einem Operndorf in Afrika nimmt immer deutlichere Konturen an. Aber auch die Leerstelle, die der Künstler Christoph Schlingensief durch seinen Tod hinterließ, wird immer sichtbarer.
Die Berliner Benefizauktion für Christoph Schlingensiefs Operndorf war reich an Überraschungen. Dort traf ein stattliches Angebot auf begeisterte Bieter.
Matthew Barney, Patti Smith, Katharina Sieverding und viele mehr: Bei der Benefizauktion für Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso beweisen große Künstler Engagement und stiften ihre Werke.
Schon im Januar sollen aufbegehrende Tuareg im Norden des Landes zahlreiche Soldaten, aber auch Zivilisten getötet haben. Es gibt Mutmaßungen über eine Tatbeteiligung von Al Qaida.
Spanien ist im Moment im Fußball das Maß der Dinge - auch beim Afrika-Cup? Denn die Mannschaft von Äquatorialguinea ist ohne Einheimische auf dem Erfolgsweg.
Die Welt will mehr Cashewnüsse. Dass auch Afrikas Bauern mehr davon haben - dafür arbeiten Entwicklungsfachleute aus Deutschland.
Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) kümmert sich in Ghana mit einem Entwicklungsprojekt um tausende Shea-Frauen. So sollen bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden.
Der gestürzte libysche Machthaber hat in einer weiteren Audiobotschaft Gerüchte dementiert, er sei nach Niger geflüchtet. Seinen Gegnern bleibe „nichts mehr als psychologischer Krieg und Lügen“, sagte Gaddafi.
Seit Generationen müssen sich die „Verschleierten“, die Tuareg, in der zentralen Sahara behaupten. Gaddafi half ihnen dabei. Nun gehören sie zu den wenigen Gruppen, auf die der gestürzte Diktator noch zählen kann.
Die Verbindungen Libyens zu Niger und Burkina Faso sind eng - Gaddafi betrachtete Niger stets als seinen Hinterhof. Aber beide Länder gehören noch immer zum Einflussbereich Frankreichs. Würde der gestürzte Despot dort Zuflucht suchen?
Ranghohe Offiziere aus dem Umfeld des untergetauchten libyschen Machthabers Gaddafi haben sich in das Nachbarland Niger abgesetzt. Ein Sprecher des alten Regimes widerspricht Berichten über die Ausreise des gestürzten Diktators.
PARIS, 6. September. Ob der gestürzte libysche Diktator Gaddafi tatsächlich in Niger oder Burkina Faso Zuflucht suchen würde, in zwei westafrikanischen Ländern, die - einst von Frankreich kolonisiert - im französischen Einflussbereich ...
Bei der Eintracht deutet sich ein offensiver Umbau an.