Kommt es in Niger zur militärischen Eskalation?
Die neue Lage in Niger könnte gravierende Folgen für Europa haben. Jetzt droht auch noch ein Krieg. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Die neue Lage in Niger könnte gravierende Folgen für Europa haben. Jetzt droht auch noch ein Krieg. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Es gab schon viele Staatsstreiche in Niger. Dieser aber könnte verheerende Folgen haben. Es ist nicht einmal klar, was die Putschisten eigentlich wollen.
Die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS droht den Putschisten in Niger damit, in das Land einzumarschieren. Mali und Burkina Faso würden das als „Kriegserklärung“ begreifen. Droht eine militärische Eskalation im Sahel?
Die Regierungen in Mali und Burkina Faso kamen selber durch einen Staatsstreich an die Macht. Die Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas hatte den Putschisten im Niger zuvor ein Ultimatum gestellt und mit „Einsatz von Gewalt“ gedroht.
Die ECOWAS droht den Putschisten mit Gewalt – es wäre nicht ihr erster militärischer Einsatz. Im Westen wächst die Sorge vor dem Einfluss Russlands.
Die Gemeinschaft westafrikanischer Staaten will gegen die Putschisten harte Sanktionen verhängen. Auch Frankreich droht den neuen Machthabern - während Demonstranten in Niamey die französische Botschaft attackieren.
Nach dem Militärputsch in Niger hat der Chef der Präsidentengarde die Macht übernommen. Die Vereinten Nationen wollen das Land vorerst nicht mehr humanitär unterstützen.
Auf dem Weg nach Norden stranden viele afrikanische Migranten in Tunesien. Die Populisten machen Stimmung gegen sie – und auch viele Tunesier wollen nicht zum „Grenzwächter Europas“ werden.
Dschihadistische Gruppen sollen für die Angriffe verantwortlich sein, berichten ortsansässige Quellen. Zu den Opfern zählen auch Mitglieder einer paramilitärischen Gruppe.
531 Abgeordnete votierten für eine deutsche Beteiligung an der EU-Partnerschaftsmission. Bis zu 60 Soldaten darf die Bundeswehr entsenden. Sie sollen den Aufbau der nigrischen Streitkräfte unterstützen.
Das katholische Hilfswerk Missio arbeitete jahrelang mit einem mutmaßlichen Missbrauchstäter zusammen. Als der Missio-Chef davon erfährt, bittet er das Bistum Aachen, den Fall öffentlich zu machen. Vergeblich.
Nächstes Jahr soll die Bundeswehr das afrikanische Land verlassen. Wie teuer der Einsatz bis dahin wird, geht aus einer Auflistung des Verteidigungsministeriums hervor.
Rebellen haben eine Militäreinheit im Nordosten Burkina Fasos angegriffen und mindestens 40 Menschen getötet. Unter den Opfern sollen auch Mitglieder einer Freiwilligenarmee sein.
Etwa 40 Prozent des westafrikanischen Landes werden von dschihadistischen Gruppen kontrolliert. Nun verhängen die Militärmachthaber den Ausnahmezustand und schränken Bürgerrechte ein.
Die Militärregierung wirft den Korrespondentinnen von „Le Monde“ und „Libération“ vor, sie hätten das Land infiltriert und hohe Geldsummen für falsche Zeugenaussagen gezahlt. Die Zeitungen weisen die Vorwürfe klar zurück.
Binnen einen Monats werden die 400 französischen Soldaten das Land verlassen. Frankreich wirft Russland die gezielte Verbreitung anti-französischer Stimmung vor.
Die Bundesregierung hat sich in der Frage der Leopard-Lieferung zu einer Entscheidung durchgerungen. Der Abnutzungskrieg spielt vor allem Russland in die Karten. Und: In welchen Wohnverhältnissen leben die Deutschen? Der F.A.Z. Newsletter.
Nach Mali wendet sich Burkina Faso von Frankreich ab. Die Spezialkräfte sollen das Land verlassen. Marine Le Pen kritisiert „ein totales Scheitern“ – und Russland gewinnt immer mehr Einfluss auf dem Kontinent.
Die Menschen fliehen vor Terror und Gewalt, und doch gilt Niger als Stabilitätsanker in der Region. Kann der Sahel von hier aus befriedet werden? Vor Ort zeigt sich: Die Herausforderungen sind groß.
In Burkina Faso werden nach einem abermaligen Militärputsch französische Einrichtungen angegriffen. Paris erwartet einen Schwenk der neuen Machthaber zu Russland.
Paul-Henri Sandaogo Damiba, Chef der Militärjunta in Burkina Faso, erkennt den selbsternannten neuen Machthaber Ibrahima Traoré an. Erst Anfang des Jahres hatte Damiba sich selbst gewaltsam an die Spitze des Staates geputscht.
Seit dem Militärputsch im Januar regiert in dem westafrikanischen Land Oberstleutnant Damiba. Nun gab es abermals einen Staatsstreich. Das Übergangsparlament sei aufgelöst und die Verfassung ausgesetzt, heißt es.
Der Sahel ist viel komplexer als gemeinhin angenommen. Deshalb ist ein solcher Sammelband wichtig, auch wenn er nicht immer überzeugen kann.
Ein IS-Ableger soll das Militär mit Drohnen und Artillerie angegriffen haben. In dem Land ist auch die Bundeswehr im Einsatz.
Wer eine hohe Biodiversität für die Zukunft bewahren will, muss sich mit Saatgut auskennen. In Nairobi existiert aus diesem Grund eine Samenbank für afrikanische Bäume.
In dem krisengebeutelten Land in Westafrika ist es zu einem besonders schweren Angriff gekommen. Wer verantwortlich war, ist noch unklar.
Niger wird neuer Dreh- und Angelpunkt für westliche Truppen, viele Politiker reisen derzeit in den westafrikanischen Staat – jetzt auch Bundeskanzler Scholz. Doch wie stabil ist das Land?
Im Januar hatte Putschistenanführer Paul-Henri Damiba den demokratisch gewählten Kaboré festgenommen und die Macht übernommen. Der Vorwurf: ein Versagen im Kampf gegen Islamisten. Doch die dschihadistische Gewalt reißt nicht ab.
Der aus Burkina Faso stammende Architekt gibt mit seinen Bauten Antworten auf alle Fragen, die das neue Jahrtausend prägen. Diese Auszeichnung war überfällig.
Sechs Wochen nach dem Putsch in Burkina Faso hat das Militärregime einen neuen Ministerpräsidenten ernannt. Er steht einem Technokraten-Kabinett vor. Der abgesetzte Präsident Kaboré soll sich weiterhin unter Hausarrest befinden.
Bei einer Explosion nahe einer informellen Goldmine in Burkina Faso sind etwa 60 Personen ums Leben gekommen, mehr als hundert Personen wurden verletzt.
Im westafrikanischen Burkina Faso sind durch eine Explosion etwa 60 Menschen gestorben. Das Unglück ereignete sich nahe einer informellen Goldmine. Die Detonation sei so heftig gewesen, dass „Bäume entwurzelt wurden“.
Am Montag sind durch eine Explosion auf dem Gelände einer Goldmine im westafrikanischen Land Burkina Faso rund 60 Personen ums Leben gekommen. Örtliche Behörden vermuten, dass Sprengstoff sich in einer Goldwaschanlage entzündet haben könnte.
Nicht nur in seiner Nachbarschaft versucht Moskau seinen Einfluss auszudehnen. An vielen Orten in Afrika kämpfen immer mehr russische Söldner.
Angeführt von Liverpool-Star Sadio Mané zieht Senegals Nationalteam ins Finale des Afrika Cups ein. Im Endspiel am Sonntag trifft es auf Ägypten, das im Halbfinale Gastgeber Kamerun ausschaltet.