Die Lücken der Bundeswehr
Bei Material und Ausrüstung klaffen trotz steigenden Wehretats gewaltige Lücken. Die Pandemie könnte die Lage verschlimmern.
Bei Material und Ausrüstung klaffen trotz steigenden Wehretats gewaltige Lücken. Die Pandemie könnte die Lage verschlimmern.
Ein Soldat hat bei dem Vorfall „mittelschwere“ Verletzungen erlitten, vier weitere wurden leicht verletzt. Sie werden im Lazarett in Gao behandelt. Ursache war die ungeklärte Explosion einer eigenen Nebelgranate.
Entwickeln sich Flüchtlingsunterkünfte zu Corona-Hotspots? Die Bundesländer versuchen, die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich zu begrenzen. Das führt einige Heime an ihre Grenzen.
Um das UN-Waffenembargo gegen Libyen zu überwachen, wird es eine neue EU-Mission im Mittelmeer geben. Die Bundeswehr will bis zu 300 Soldaten stellen.
Split-Lösung für die Tornado-Nachfolge geplant: Das Verteidigungsministerium will den Eurofighter und das amerikanische Modell F-18 beschaffen, wie dem Parlament mitgeteilt wurde. Die Grünen halten davon nichts.
Mit Ende des Kalten Krieges verschwand der Katastrophenschutz in Deutschland vom Radar. Wer wie Thomas de Mazière neue Konzepte vorstellte, erntete Spott. Die Folgen sind nun spürbar.
F-18 oder Eurofighter: Welche Kampfflugzeuge beschafft die Bundeswehr, um ihre Tornados zu ersetzen? Regierung und Opposition müssen über Deutschlands Bedürfnisse Klarheit schaffen.
Hoffnung und Angst – vor 75 Jahren hielt ein letztes deutsches Aufgebot die weit überlegene Rote Armee an den Seelower Höhen auf. Und kämpfte bis zuletzt.
Auslandseinsätze der Bundeswehr sollen auch in der Pandemie weiterlaufen. Terroristen könnten sonst die Situation ausnutzen. Dabei geht es besonders um die Sahelzone. Die Bundesregierung will die Einsätze verlängern.
Eigentlich wollte die Verteidigungsministerin Entschlossenheit demonstrieren. Die Corona-Krise macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Die SPD fordert weitgehende Mitsprache bei der Anschaffung von Kampfflugzeugen.
Rheinmetall, Heckler & Koch oder Krauss Maffei Wegmann sollen Beatmungsgeräte und Schutzkleidung herstellen, findet Greenpeace. Mancher Hersteller hat von sich aus schon Angebote gemacht, andere wiegeln ab.
Die Bedeutung guter Führung in Unternehmen steht nicht nur in Zeiten der Corona-Krise im Fokus. Auch die Digitalisierung erfordert neue Methoden. Unternehmer Stefan Knoll sieht das allerdings ganz anders.
Keine Schutzausrüstung, gestörte Logistik, kaum Reserven: Aus der Coronakrise sei eine schonungslose Bilanz zu ziehen, schreibt eine Denkfabrik der Bundeswehr – und erwartet auch Folgen für Konflikte und Spannungen in der Welt.
Die App soll die Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten per Handy ermöglichen und so schnell wie möglich zum Einsatz kommen. Nach Angaben der Entwickler habe man verhindern wollen, dass so wie in China oder anderen Ländern Asiens, Apps zum Einsatz kommen, die Personen auch wirklich identifizieren und tracken.
Ein Einsatzkontingent der Bundeswehr soll helfen, die Folgen des Coronavirus in Deutschland einzudämmen. Doch auch die größte Inlandsmission der Bundeswehrgeschichte stößt an natürliche Grenzen.
Vor zehn Jahren geriet die Bundeswehr in Afghanistan in einen Hinterhalt der Taliban. Seit diesem Zwischenfall ist eines klar: In dem Land herrscht Krieg.
Das Grippemittel Avigan aus Japan könnte Patienten retten. Deutschland deckt sich mit Millionen Tablettenpackungen ein. Die Bundeswehr soll beim Verteilen helfen.
Wissenschaftler aus acht Ländern haben eine Technik für Corona-Tracing-Apps vorgestellt, die schon bald erprobt werden kann. Soldaten testen sie schon.
Dass das Amt des evangelischen Militärbischofs zeitlich begrenzt ist, ist normal. Dass der Bischof dann jedoch Büroleiter des Präsidenten der Diakonie wird, ist ungewöhnlich. Warum wurde Sigurd Rinks Amtszeit als Bischof nicht verlängert?
Im Elsass ist das Schlimmste der Corona-Krise noch nicht überstanden. Viele Kliniken stehen vor dem Kollaps. Umso wichtiger ist für den Regionalratspräsidenten Jean Rottner die Unterstützung Deutschlands.
Franzosen und Italiener können auf Hilfe in deutschen Krankenhäusern hoffen. Mit Flugzeugen, Hubschraubern und Autos werden schwer Erkrankte über die Grenze transportiert. Jedes Bundesland hilft auf seine Weise.
Am Samstag landete eine fliegende Intensivstation mit sechs italienischen Patienten an Bord auf dem Flughafen Köln-Bonn. Zuletzt waren innerhalb von 24 Stunden mehr als 900 Menschen gestorben. Die Krankenhäuser sind überlastet.
Die Corona-Bataillone stehen bereit. Aber die Bundeswehr und die Verteidigungsministerin stimmen ganz bewusst nicht in den Chor ein, hier gehe es um einen „Krieg“.
Hunderte europäische Elitesoldaten sollen ab kommenden Sommer den Anti-Terror-Kampf in Mali unterstützen. Der Beitrag Deutschlands soll vorerst allerdings vor allem politischer Natur sein.
Wird die Bundeswehr bald im Innern eingesetzt, um in der Krise auszuhelfen? Wo sich Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer den Einsatz der Truppe vorstellen kann, wieso sie sich auf lange Einschränkungen einstellt – und was das für den CDU-Vorsitz bedeutet.
Deutschland will bis zu 90 Eurofighter und 45 F-18-Kampfflugzeuge beschaffen. Das amerikanische Modell sei wichtig für die nukleare Teilhabe. Der Plan soll Interessen der europäischen Rüstungsindustrie wahren.
In Deutschland brauchen Ärzte und Kliniken wegen der Ausbreitung des Coronavirus dringend Nachschub an Atemschutzmasken. Eine Lieferung ist nun in Kenia verschwunden. Es werde geprüft, „was da passiert ist“, hieß es aus dem zuständigen Ministerium.
Der siebzehnte Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch startet – allerdings verzögert, wegen Corona. Wie organisiert man einen Kontingentwechsel in Zeiten einer Virus-Bedrohung?
Die Bundeskanzlerin hat appelliert und versichert, alles tun zu wollen, damit die Folgen der Corona-Krise überschaubar bleiben. Aber allen alles versprechen kann sie nicht.
Die Bundeswehr soll in der Corona-Krise helfen: Vor allem geht es um die Beschaffung medizinischen Materials. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer stellt sich auf einen langen Einsatz ein.
Die Bundeswehr bereitet sich auf einen Einsatz in der Cornavirus-Krise vor.
„Wir ziehen dort Personal ab und bringen es in den Norden, wo wir bessere Bedingungen vorfinden“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit Blick auf den Stützpunkt Taji. Mit der Maßnahme reagiere die Truppe auf die Ausbreitung des Coronavirus.
Das Land Berlin will seine Krankenhäuser entlasten und eine Art Lazarett auf dem Messegelände einrichten. Der Plan scheint allerdings noch nicht mit allen öffentlichen Stellen abgesprochen zu sein.
Viele Lastwagenfahrer stranden in der Corona-Krise mit wichtigen Waren an den Grenzen. Heute soll es eine „Notfalltelefonkonferenz“ mit dem Verkehrsministerium geben.
Für 180 Millionen Euro wurden Atemmasken und Schutzanzüge angeschafft, das Großmanöver Defender 2020 abgesagt. Zugleich stellt sich die Truppe darauf ein, im Notfall Hilfe zu leisten.
Während des Einsatzes in Afghanistan waren deutsche Soldaten erstmals in der Geschichte der Bundeswehr in heftige Gefechte verwickelt. Während dort junge Männer getötet wurden, tat man sich in der Heimat schwer damit, sie als Gefallene zu bezeichnen.