Die Marine zeigt Flagge um jeden Preis
Die deutschen Seestreitkräfte hoffen, angesichts des russischen Überfalls die Mittel zu erhalten, um vollumfänglich ihren Auftrag erfüllen zu können. Zur Zeit ist „alles, was schwimmt“, auf See.
Die deutschen Seestreitkräfte hoffen, angesichts des russischen Überfalls die Mittel zu erhalten, um vollumfänglich ihren Auftrag erfüllen zu können. Zur Zeit ist „alles, was schwimmt“, auf See.
Im Bericht der Wehrbeauftragten wird ein düsteres Bild von der materiellen Einsatzbereitschaft der Streitkräfte gezeichnet. Defizite macht Eva Högl auch bei den Soldaten selbst aus.
Warum Russland bei seinem Angriffskrieg nicht vorankommt, wie Christian Lindner die Autofahrer entlasten will und welche Strafen im Wirecard-Prozess drohen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Sondervermögen Bundeswehr und Ergänzungshaushalt treiben Kreditaufnahme dieses Jahr in die Höhe.
Deutschland soll möglichst rasch moderne Kampfflugzeuge erhalten. Nun soll es sogar das Tarnkappenflugzeug F-35 werden. Damit sind mitnichten alle Probleme bei der Sicherung des Luftraums gelöst.
Das Sondervermögen für die Bundeswehr und der Ergänzungshaushalt treiben die Kreditaufnahme in die Höhe. Die Corona-Pandemie wird den Steuerzahler noch viele Jahre lang belasten. Dennoch verbucht Lindner auch Erfolge.
Jürgen Kesting +++ Wehrpflicht +++ Putin ein Paria? +++ Valery Gergiev
Auch der Bundeskanzler weiß noch nicht, ob er angesichts des Kriegs in Europa das Richtige tut. Aber Olaf Scholz lässt erkennen, dass ihn das nicht einschüchtert.
Vor zwei Wochen kündigte die Bundesregierung an, 100 Milliarden Euro in die Bundeswehr investieren zu wollen. Ein Teil davon soll offenbar in bis zu 35 amerikanische Tarnkappenflugzeuge fließen.
Die Bundeswehr könnte das Land nicht mehr verteidigen. Das soll sich nun ändern. Aber was fehlt, was wird gebraucht? Wir haben uns die Sache mal angesehen.
Die Union will bei der besseren Ausrüstung der Bundeswehr mitmachen, ihre Zustimmung zum Sondervermögen knüpft sie aber an Bedingungen und Mitsprache.
Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Deelmann hat ein Buch über die Berateraffäre im Verteidigungsministerium geschrieben.
Der Krieg in der Ukraine hat ein Umdenken in der deutschen Verteidigungspolitik bewirkt. Sollen wieder mehr Bürger eine militärische Grundausbildung erhalten, könnten Wehr- oder Dienstpflicht dabei helfen. Was ist rechtlich zu beachten?
Der Krieg in der Ukraine wird auch im Internet ausgetragen und vergrößert eine ohnehin schon gewachsene Gefahr – der Kanzler hat der Bundeswehr schon zusätzliche Milliarden zugesagt. Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer sagt, was daraus folgt.
Die deutschen Streitkräfte sollen Milliarden Euro erhalten, um einsatzbereit zu werden. Bisher war im Haushalt nur ein Bruchteil dafür verwendbar. Am Bedarf scheitert es nicht.
Die katholischen Bischöfe in Deutschland halten Waffenlieferungen an die Ukraine für ethisch vertretbar. Auch die geplante Stärkung der Bundeswehr sei „grundsätzlich plausibel“, heißt es in einer Erklärung zum Ukrainekrieg.
Wirtschaftsminister Habeck muss seiner Partei gerade einiges zumuten. Seit vielen Jahren warnen die Grünen vor den einseitigen Gas- und Kohleimporten aus Russland. Jetzt ist sogar die heimische Braunkohle wieder im Gespräch.
Mit einem gewaltigen Sondervermögen will Kanzler Scholz die deutschen Streitkräfte zur wirksamsten Armee Europas rüsten. Gibt die Regierung das Geld zu schnell aus, droht das Projekt zu scheitern. Ein Gastbeitrag.
Heckler & Koch stand lange im Abseits der Branche. Jetzt kann der Bundeswehr-Ausrüster auf Neuaufträge hoffen. Eine entscheidende Rolle dabei spielt Manager Jens Bodo Koch.
Mit Verweis auf den Ukrainekrieg hat der Waffenhersteller Mitarbeiter, deren Vorfahren aus der ehemaligen Sowjetunion stammen, aus dem „Beschuss“ in andere Bereiche des Unternehmens versetzt. Die Mitarbeiter reagierten mit Unverständnis.
Wir sprechen mit unserem Russland-Korrespondenten Friedrich Schmidt und dem Putin-Kenner Reinhard Veser, hören Oligarchen, die Frieden fordern, und fragen den Historiker Jörg Baberowski nach Parallelen zur russischen Revolution 1917.
Eine deutsche Panzergrenadierbrigade bereitet sich darauf vor, als Speerspitze der NATO gegen jeden Gegner anzutreten.
100 Milliarden Sondervermögen zur Ausstattung der Bundeswehr sind richtig – und eine große Herausforderung. Organisatorisch sollte sich die Bundeswehr bei ihrer Beschaffung an der Deutschen Bahn orientieren. Anpassungen im Vergaberecht sind möglich, können aber nicht allein den großen Wurf bringen.
Eine deutsche Panzergrenadierbrigade bereitet sich in einem Gefechtssimulationszentrum darauf vor, als Speerspitze der NATO gegen jeden Gegner anzutreten. Russlands Angriff auf die Ukraine ist allgegenwärtig.
Es gehört zum kleinen Einmaleins der großen Politik, kleine Fortschritte in helles Licht zu rücken.
Die Bundesregierung prüft, ob sie der Ukraine weitere Waffen liefern kann. Verteidigungsministerin Lambrecht stellt dafür zwei Bedingungen.
Der Krieg in der Ukraine rüttelt auch die Friedensbewegung in Deutschland auf. Doch wie weit geht der Wunsch nach Sicherheit? Darüber sprechen wir mit der Grünen-Politikerin Marieluise Beck und dem Waffenhersteller Heckler & Koch.
Die wichtigsten Aufgaben, die sich dem deutschen Staat stellen, Verteidigung und Klimaschutz, werden nicht aus dem laufenden Haushalt finanziert. Das sichert den Koalitionsfrieden – ist aber ein Offenbarungseid.
Nachdem die Bundeswehr 100 Milliarden Euro extra erhalten soll, kündigt die Bundesregierung einen doppelt so hohen Betrag für die Energiewende an. Was ist davon neu – und was alt?
Wehrtechnik ist Spitzentechnik: Warum wir an intelligenten Kampfsystemen arbeiten müssen, was Künstliche Intelligenz und Quantencomputer damit zu tun haben – und was Länder wie Russland schon können. Ein Gastbeitrag.
Die Regierung plant das größte Rüstungspaket der bundesdeutschen Geschichte. Ohne durchgreifende Reformen bei der Bundeswehr wird das Geld nur versickern.
Die Ukraine rekrutiert Deutsche für ihre Armee. Studenten, die noch nie Soldaten waren, lesen in Chatgruppen davon und ziehen los. Manche erzählen nicht einmal ihren Familien davon.
Unsere Autorin war immer Pazifistin. Angesichts der Lage in der Ukraine muss sie ihr Weltbild neu sortieren: War sie naiv? Passen Friedenstauben und Panzer zusammen?
SPD-Verteidigungsministerin Christine Lambrecht will die „bestmögliche Ausstattung“ für die Bundeswehr beschaffen. Aus der Union kamen weitergehende Forderungen.