Das einträgliche Geschäft mit dem Pannenpanzer
Rheinmetall und KMW wollen die defekten Puma in „zwei bis drei Wochen“ wieder flottmachen. Doch die Probleme im Beschaffungswesen liegen viel tiefer.
Rheinmetall und KMW wollen die defekten Puma in „zwei bis drei Wochen“ wieder flottmachen. Doch die Probleme im Beschaffungswesen liegen viel tiefer.
Ruprecht von Butler kommandiert die Division, in der es zu den Puma-Ausfällen kam. Wird der Überbringer der schlechten Nachricht nun bestraft?
Die Bundeswehr muss mit dem Material umgehen, das sie im Bestand hat. Doch in der Planung nach vorne braucht es mehr Wehrhaftigkeit und weniger Firlefanz.
Die Rüstungshersteller Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann wollen die defekten Schützenpanzer in „zwei bis drei Wochen“ wieder flottmachen. Geschäftsberichte zeigen, welche Probleme der Puma schon in der Entwicklung bereitete.
Ein Teil der Panzer wird laut den Konzernen unter anderem am Rheinmetall-Standort Unterlüß untersucht. Verteidigungsministerin Lambrecht hatte den zuständigen Rüstungsunternehmen zuletzt Druck gemacht.
Die Bundeswehr steht schlechter da als vor einem Jahr. Trotz des Kanzler-Versprechens. Die Ministerin schafft keine Verbesserung.
Nach der misslungenen Schießübung mit den 18 Puma-Schützenpanzern geraten die Hersteller mehr und mehr in den Fokus. Sie halten sich jedoch bedeckt.
Seit neun Monaten schützten deutsche Patriots einen Flugplatz in der Slowakei. Der politische Nutzen überwiegt den militärischen.
Ukraines Präsident schätzt die Verluste Russlands auf 100.000 gefallene Soldaten. Das wären mehr als 300 pro Tag und das nur auf einer Seite. Die Nacht im Überblick.
Angela Merkel hat eine emotionale Bindung zu Russland. Das machte sich auch in ihrer Politik bemerkbar. Verpasste sie es deshalb, die nötige Wende in der Russlandpolitik einzuleiten?
Bis Ende nächster Woche fordert die Bundesverteidigungsministerin von der Bundeswehr und Industrie eine Analyse der Geschehnisse. Die Beschaffung der Schützenpanzer ist vorerst ausgesetzt.
Am 7. Dezember wurde ein früherer Kommandosoldat der Bundeswehr in Perugia festgenommen. Nun wird der Mann an Deutschland ausgeliefert, wo er zusammen mit anderen den Umsturz geplant haben soll.
Die Puma-Pleite ist kein isoliertes Ereignis. Das Beschaffungswesen der Bundeswehr braucht dringend eine Reform an Haupt und Gliedern.
Probleme mit dem Puma zwingen die Verteidigungsministerin zu einem radikalen Schritt. Wie konnte es zu der gewaltigen Blamage kommen?
Westliche Kriegsforscher sehen die Eskalationsdominanz auf Kiews Seite. Nun warnt die ukrainische Regierung vor einem großen Angriff Moskaus, noch bevor der Schnee geschmolzen sein wird.
Schützenpanzer der deutschen NATO-Sperrspitze 2023 sollen bei Schießübungen mit Turmdefekten ausgefallen sein. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses verlangt eine rasche Reaktion.
In einem Interview sagt Bundeskanzler Scholz, dass es auch im Winter 2023 und 2024 keine Gasknappheit in Deutschland geben wird. Zudem erklärt er, dass er die Aktionen der Klimaprotestler nicht versteht.
Deutschland soll sich nach dem Willen der Verteidigungsministerin mit einer mindestens zweistelligen Zahl an Soldaten an der EU-Mission in Niger beteiligen. Zudem soll ein Militärkrankenhaus errichtet werden.
In den vergangenen Monaten war ihr malischer Amtskollege für die deutsche Verteidigungsministerin schwer zu erreichen. Nun ist Christine Lambrecht nach Bamako gereist – und stellt Forderungen.
Der Stammlieferant der Bundeswehr baut sein Netz an Fabriken aus und will die Produktion 2023 steigern
In den vergangenen Monaten war ihr malischer Amtskollege für die deutsche Verteidigungsministerin schwer zu erreichen. Nun ist Christine Lambrecht nach Bamako gereist – und stellt Forderungen.
Nach politischer Verärgerung über das Schweizer Veto gegen Munitionslieferungen aus Deutschland an die Ukraine reagiert Rheinmetall. Die Produktion soll im Juni 2023 starten.
EU-Gipfel in Brüssel, Energiepreisbremsen im Bundestag und Zinssitzung der EZB. Außerdem: Liegt es an Olaf Scholz persönlich, dass die Ukraine keine Kampfpanzer erhält? Das sagt jedenfalls Friedrich Merz.
In einer Regierungserklärung vor dem Bundestag zeigt sich der Kanzler überzeugt, dass der Krieg Russlands auch „notwendige Veränderungen“ beschleunigt. Merz wirft ihm vor, die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine zu verhindern.
„Je mehr wir helfen, desto schneller ist dieser Krieg vorüber“, sagt der CDU-Vorsitzende. Washington erwägt offenbar die Lieferung eines Patriot-Systems.
Die Zeitenwende rief Bundeskanzler Scholz schon im Frühjahr aus. Ein Teil der dafür vorgesehenen 100 Milliarden Euro soll für neue Kampfflugzeuge ausgegeben werden.
Die aufgeflogene Terrorgruppe der „Reichsbürger“ hat alles zu bieten: Umsturzpläne, Waffen vom Jagdgewehr bis zur Armbrust, einen Starkoch, erfahrene Veteranen, Geld und Gold. Ein Überblick.
Wer eingebürgert werden will, soll dankbar sein und unser Land lieben, heißt es manchmal. Wir haben fünf Einwanderer gefragt, wie sie es sehen. Einer sagt, Deutschland solle froh sein über die Einwanderer, nicht umgekehrt.
Faustfeuerwaffen, Langwaffen, Messer und Armbrüste: Beim mutmaßlichen Terror-Netzwerk aus „Reichsbürgern“ sind Dutzende Waffen sichergestellt worden. Laut Sicherheitsbehörden standen offenbar auch Bürgermeister im Visier der Gruppe.
Bei einem Besuch in Berlin zeigt sich der polnische Präsident versöhnlich. Zwischendurch hatte Polen die Stationierung der Luftabwehrraketen abgelehnt.
Extremisten im Staatsdienst sind nicht zu dulden. Das verlangt die Wehrhaftigkeit der Demokratie. Eine Sicherheitsprüfung wäre ein Anfang.
Die Getreide-Verschiffung ist nach den Raketenangriffen laut Kiew derzeit gesichert . Derweil schickt die Bundeswehr ein Erkundungsteam nach Polen.
Bundeswehr, Krankenhäuser oder Arbeitsagentur – Methoden aus der Betriebswirtschaftslehre können auch in Behörden helfen. Welche typischen Fehler dabei vermieden werden müssen, erklären zwei F.A.Z.-Gastautoren.
Mit Blick auf Nordkorea und China erhöht Japan den Wehretat drastisch. Tokio plant damit eine komplette Neuausrichtung der Verteidigung – und geht dabei anders vor als Deutschland.
Nach der Razzia im Reichsbürger-Milieu verweist der Rechtsextremismus-Experte Miro Dittrich auf die Gewaltbereitschaft in Teilen der Szene. Vor allem die Zahl der Personen aus Bundeswehr, Polizei und Justiz, die offenbar für das Gedankengut der Reichsbürger empfänglich sind, seien besorgniserregend.