Heer bekommt 50 Pumas
Das Heer bekommt 50 neue Puma-Schützenpanzer. Eine Bestellung trotz Risiken und Bedenken von Rechnungshof und Haushältern
Das Heer bekommt 50 neue Puma-Schützenpanzer. Eine Bestellung trotz Risiken und Bedenken von Rechnungshof und Haushältern
Der deutsche Generalinspekteur Breuer rechtfertigt Einschränkungen bei der Bundeswehr zugunsten der ukrainischen Armee. Die USA schnüren ein weiteres Milliardenpaket für Munition und Luftabwehr. Ein französischer Journalist stirbt in der Nähe von Bachmut.
Der Rüstungskonzern erwartet, einen großen Anteil am Sondervermögen für die Bundeswehr zu bekommen. Zudem rechnet der Dax-Konzern damit, dass es ein zweites Los für den Schützenpanzer Puma gibt.
Die Union beklagt einen „Stillstand“ bei der Munitionsbeschaffung. Es gebe kaum Nachbestellungen – obwohl große Mengen an die Ukraine geliefert wurden.
Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert eine schnellere Minenräumung. Der Regen verzögert offenbar den Beginn der ukrainischen Offensive. Sowohl Kiew als auch Moskau erinnern an das Ende des Zweiten Weltkriegs.
Verteidigungsminister Pistorius setzt auf den Kauf „marktverfügbarer Systeme“. Das soll klingen, als ob es ganz schnell ginge. Doch die Strategie könnte sich rächen. Ein Gastbeitrag.
Am desolaten Zustand der Bundeswehr hat nicht die Rüstungsindustrie Schuld, sondern die Politik. Geld allein wird ihn jedoch nicht verbessern. Es braucht mehr Tempo und Effizienz.
Der Einsatz des Wachbataillons verschlang das meiste Geld: Mehr als 100.000 Euro. Aber auch für das Staatsbankett und die Unterbringung des Königspaars gab die Bundesregierung mehrere zehntausend Euro aus.
Auf den vorderen Plätzen der Rangliste der beliebtesten Arbeitgeber unter Schülern ändert sich weiterhin nichts. Mit Blick auf die favorisierten Branchen gewinnt aber vor allem ein Wirtschaftszweig sukzessive hinzu.
Zwei Armeen, zwei Bündnisse, ein Problem. Sowohl Bundeswehr als auch NVA mussten ihren Soldaten die Frage nach dem Sinn ihres Dienstes beantworten.
Die Truppe zeigt in Sudan, wozu sie imstande ist. Für Begeisterungsstürme aber besteht kein Anlass. Der Zustand der Streitkräfte bleibt bescheiden.
531 Abgeordnete votierten für eine deutsche Beteiligung an der EU-Partnerschaftsmission. Bis zu 60 Soldaten darf die Bundeswehr entsenden. Sie sollen den Aufbau der nigrischen Streitkräfte unterstützen.
Die Junge Alternative ist rechtsextremistisch. Ihr Vorsitzender sitzt im Ausschuss, der die Bundeswehr kontrolliert. Ihn dort auszuschließen, könnte juristisch schwierig sein.
Berlin bleibt stabil instabil. Die Ampel geht geschlossen in die Verhandlungen um die Reform des EU-Asylrechts. Und: Papst Franziskus trifft Orbán. Der F.A.Z.-Newsletter
Boris Pistorius geht es bei der Ausrüstung der Truppe zu langsam. Er will mehr auf dem Markt vorhandene Waffen kaufen und die Risikobereitschaft seiner Beamten erhöhen.
Aus einer Vereinbarung, die Einigkeit und Verteidigungsbereitschaft demonstrieren sollte, ist ein Zankapfel zwischen Litauen und Deutschland geworden. Heute kommt Litauens Präsident Nauseda nach Berlin.
Etwa 700 Menschen musste die Bundeswehr in einer Rettungsmission aus Sudan ausfliegen – darunter 200 Deutsche. Es sei ein gefährlicher Einsatz gewesen, sagte Außenministerin Baerbock im Parlament.
Seit 2014 verbietet eine Vereinbarung von SPD und Grünen in Baden-Württemberg der Bundeswehr, an Schulen für den Dienst zu werben. Die CDU will die Truppe nun sichtbarer machen.
Eurofighter der deutschen und britischen Luftwaffe haben im internationalen Luftraum über der Ostsee russische Aufklärungsflieger abgefangen. Die Maschinen seien „ohne Transpondersignal“ geflogen.
Die Situation für die Zivilbevölkerung in Sudan wird immer prekärer. Während die deutsche Evakuierungsmission vorerst endet, beginnt die britische Regierung erst damit, ihre Staatsbürger auszufliegen.
Die südafrikanische Hilfsorganisation „Gift of the Givers“ versucht nicht nur die eigenen Staatsbürger aus Sudan zu retten. Dafür hat sie mehrere Busse nach Ägypten gechartert.
Nächstes Jahr soll die Bundeswehr das afrikanische Land verlassen. Wie teuer der Einsatz bis dahin wird, geht aus einer Auflistung des Verteidigungsministeriums hervor.
Die Bundeswehr hat am Dienstag Menschen von Sudan nach Jordanien gebracht. Damit liege die Gesamtzahl bei mehr als 500, sagte ein Sprecher. Die Regierung möchte den Einsatz bis Ende Mai erlauben.
„Es war ein erfolgreicher, aber komplexer Einsatz“: Deutschland, Frankreich und andere EU-Staaten haben ihre Bürger aus Sudan in Sicherheit gebracht. Die Kämpfe dort dauern an.
Mehr als tausend EU-Bürger sind am Wochenende aus Sudan in Sicherheit gebracht worden. Die französische Außenministerin gibt Einblicke in den Ablauf des gefährlichen Einsatzes.
Die Bundesregierung will das Zeitfenster für die Evakuierung aus Sudan möglichst lange nutzen. Pistorius und Baerbock fordern eine Verlängerung der Feuerpause.
Dilemma der Altbundeskanzlerin +++ Späte Dankesschuld? +++ Mangelndes Verständnis für Notwendigkeiten +++ Nicht ehrungswürdig
Seit Beginn der Rettungsmission aus Sudan sind nach Angaben des EU-Außenbeauftragten, mehr als 1000 EU-Bürger ausgeflogen worden. Die Bundeswehr hat seit Sonntag mehr als 300 Menschen in Sicherheit gebracht.
Trotz der schweren Kämpfe in der sudanesischen Hauptstadt Khartum konnte die Bundeswehr am Sonntag 300 Deutsche und Angehörige anderer Staaten nach Jordanien ausfliegen. Die ersten hundert Geretteten landeten am Morgen in Berlin.
Die „Letzte Generation“ will Berlins Straßen blockieren, die Bundeswehr holt Deutsche aus Sudan und in Berlin kann die große Koalition regieren. Der F.A.Z.-Newsletter
Deutschland hat eine Evakuierungsmission gestartet, um Staatsbürger vor den Kämpfen in Sudan in Sicherheit zu bringen. Auch viele andere Länder bemühen sich – doch die Aktionen sind nicht ohne Risiko.
Seit Tagen hatte die Bundesregierung die Rettung deutscher Staatsbürger aus Sudan vorbereitet. Nun sind dafür Militärtransporter der Luftwaffe in das von schweren Kämpfen erschütterte Land geflogen.
Ein Armeesprecher sagte, die USA, Großbritannien, Frankreich und China würden „in den kommenden Stunden“ mit der Evakuierung aus Khartum beginnen. Die Bundeswehr trifft Vorbereitungen für einen neuen Anlauf zur Rettung Deutscher.
Der frühere Bundeswehr-Oberst Maximilian E., der wegen Terrorverdachts in U-Haft sitzt, hat nach Angaben seiner Verteidiger aufgehört zu essen und zu trinken. Er wolle auf diese Weise aus dem Leben scheiden.