Den Herausforderer nicht mal ignoriert
Ungarns Ministerpräsident Vktor Orban nutzte für seine Wiederwahl alle möglichen administrativen Ressourcen. Sein Widersacher Peter Marki-Zay schaffte es nicht, sichtbar zu werden.
Ungarns Ministerpräsident Vktor Orban nutzte für seine Wiederwahl alle möglichen administrativen Ressourcen. Sein Widersacher Peter Marki-Zay schaffte es nicht, sichtbar zu werden.
Orbáns Partei erhhält vermutlich eine Zweidrittelmehrheit. Ungemach droht Budapest von der EU-Kommission.
Nach Auszählung eines Großteils der Stimmen liegt die Partei von Viktor Orbán knapp an der Grenze zu einer Zweidrittelmehrheit. Der Herausforderer Márki-Zay gesteht die Niederlage ein, bezeichnet die Umstände aber als undemokratisch.
Unter Viktor Orban hat Ungarn mit einer großen Schuldenlast und Korruption zu kämpfen. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt: Ungarn hat seine Vorreiterrolle in der Region verloren.
György Dalos beleuchtet vor der ungarischen Wahl am Sonntag das „System Orbán“. Er bietet interessante Innenansichten. Wichtige außenpolitische Aspekte streift er leider nur.
Bis vor kurzem konnten Warschau und Budapest zusammen „Pferde stehlen“. Doch der Krieg gegen die Ukraine hat die Vorzeichen verändert. Denn Orbán tut sich schwer, Putin zu kritisieren.
Russische Sportler dürfen nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen. Der Schwimmverband hatte lange mit der Entscheidung gezögert – und ermittelt nun auch gegen Olympiasieger Jewgeni Rylow.
In Budapests historischem Stadtwald hat der Architekt Sou Fujimoto ein spektakuläres Haus der Musik gebaut: Ein Ort, um vor allem junge Menschen an Musik heranzuführen. Doch welches Bild von Kultur wird hier vermittelt?
Ungarn hat die Organisation der ankommenden Kriegsflüchtlinge in staatliche Hand gegeben. Die Tschechische Republik setzt weiter auf private Initiativen – und will, dass manche der Geflüchteten länger bleiben.
Fünf Jahre Bauzeit und gut 150 Millionen Euro hat es gebraucht, um Ungarns Nationaloper für die Zukunft zu ertüchtigen. Jetzt ist der königliche Prachtbau mit einem Pflichtstück der nationalen Musikkultur wiedereröffnet worden.
Circa 300 ukrainische Geflüchtete sind am Freitagmorgen in der bayerischen Landeshauptstadt angekommen. Dieser Zug kommt aus Budapest. Bei ihrer Ankunft werden die Geflüchteten dann von Helferinnen und Helfern verschiedenster Organisationen in Empfang genommen.
Der Weltverband gestattet Sportlern aus Russland und Belarus die Teilnahme an der Schwimm-WM unter neutraler Flagge. Wird diese Entscheidung nicht geändert, werden die Deutschen in Budapest fehlen.
Anstelle des St. Petersburg Philharmonic Orchestra waren in der Alten Oper die Ungarn mit ihrem mutigen Dirigenten Iván Fischer zu Gast. Die Zugabe hatte aktuellen Bezug.
Man werde keine Waffenlieferungen an die Ukraine über Ungarn zulassen, teilt Regierungschef Viktor Orbán mit. Budapest argumentiert mit einer angeblichen Gefährdung der ethnischen Ungarn in Transkarpatien.
Aus Hauptstädten Mitteleuropas kommen Solidaritätsadressen an die Ukraine. Kritik an Russland fällt manchen aber schwer – ganz besonders in Budapest.
Ungarns Regierungschef kokettiert schon lange mit seiner Hinwendung zum Osten. Nach einem langen Gespräch präzisiert Russlands Präsident erstmals, was er vom Westen verlangt.
Eben noch zweite Reihe, jetzt schon Köpfe dieser Titelkämpfe: Bei der Europameisterschaft gab es viele Corona-Ausfälle. Deshalb rückten andere Handballspieler in den Blickpunkt.
Durch einen Siebenmeter gewinnen die Schweden gegen Spanien und werden zum ersten Mal seit 2002 wieder Handball-Europameister. Knappe Entscheidungen sind bei diesem Turnier schwedische Spezialität.
Der WM-Zweite Schweden besiegt Olympiasieger Frankreich und zieht ins Finale der Handball-EM ein. Titelverteidiger Spanien läuft gegen die Dänen im Halbfinale zur Höchstform auf.
Zwei Länder, zwei verschiedene Besucherkonzepte: Das deutsche Handball-Team ist froh, bei der EM in Bratislava zu spielen und nicht in Budapest. Dort gibt es die irritierende Vollauslastung der Hallen.
Aus Ostmitteleuropa kommt harte Kritik am europäischen Emissionshandel und am von der EU geplanten Abschied vom Verbrennungsmotor. Die Kernenergie erfährt über das ganze politische Spektrum hinweg viel Unterstützung.
Mick Schumacher debütierte in der Formel 1. Zwei besondere Situationen erlebte er in seiner Premierensaison auf der Strecke. Es gibt aber noch einen Moment im Jahr 2021, den er nicht vergessen wird.
Sie haben einander einst zu Hauptgegnern erklärt. Im Wahlkampf entdecken Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán plötzlich Gemeinsamkeiten.
Am Sonntag kamen in der ungarischen Hauptstadt Budapest Dutzende Teilnehmer bei einem alljährlichen Weihnachts-Lauf zusammen. Es war bereits der 18. Lauf dieser Art. Die Teilnahmegebühren werden gespendet.
Schon vor dem letzten Vorrundenspiel in der Europa League stand Bayer Leverkusen als Gruppensieger fest. In Budapest durfte deshalb eine B-Elf ran. Diese schoss schöne Tore – mit einem entscheidenden Makel.
Katharina Kirchner entdeckt das Jüdischsein. Dazu befragt sie ihre Großmutter und reist nach Budapest. Ihr Beitrag wurde mit einem Rolf-Joseph-Preis ausgezeichnet.
Ein Richter in Budapest wandte sich an den Europäischen Gerichtshof und wurde ausgebremst. Das ist europarechtswidrig, sagen die Luxemburger Richter. Die Frage ist: Macht es Ungarn nun wie Polen und treibt den Konflikt auf die Spitze?
Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen scheut bei ihrem Besuch in Budapest keine Mühen, um sich in Szene zu setzen. Denn um Viktor Orbáns Gunst buhlen auch zwei ihrer Rivalen.
Europas Nationalisten reisen gerne nach Budapest, Marine Le Pen musste es sogar tun. Ob das die französischen Wähler beeindrucken wird?
Die europäischen Würdenträger würden die Ungarn zu Liberalen „prügeln“ wollen, sagt Orbán bei einer Wutrede gegen die EU zum Auftakt seines Wahlkampfs. In Budapest marschieren Zehntausende seiner Anhänger auf.
Joseph Haydn stand als Österreicher dreißig Jahre im Dienst eines ungarischen Fürsten. Um die Musik dieser Zeit besser zu erforschen und zu verbreiten, wurde jetzt in Budapest das Haydneum gegründet. Es steht unter französischer Leitung.
Die ungarische Regierung streitet mit der Adelsfamilie Batthyány um ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert. Wem steht es zu? Darüber ist sich nicht einmal die Magnatenfamilie selbst einig.
Ein sehr breites Oppositionsbündnis in Ungarn sucht seinen Spitzenkandidaten gegen Ministerpräsident Viktor Orbán. Die rechtsnationale Jobbik-Partei erlitt schon in der ersten Vorwahlrunde eine herbe Niederlage.
Ungarn lässt russisches Gas künftig nicht mehr über die Ukraine liefern. Das ist ein Punkt mehr, über den beide Länder erbittert streiten.
Im WM-Qualifikationsspiel haben ungarische Fans englische Spieler rassistisch beleidigt. Nun zieht die FIFA Konsequenzen – ähnlich wie die UEFA nach der Europameisterschaft.
Unser Gastautor Ron Mieczkowski besucht die ehemalige Bibliothek eines literarisch Getriebenen: Auf Pilgerreise in die unerschlossene Welt des bedeutenden ungarischen Schriftstellers Miklós Szentkuthy.