Merkel gegen Tsipras: Wer pokert höher?
Am Montag beginnt die entscheidende Runde um den „Grexit“. 18 Euro-Staaten stehen gegen die Griechen. Bisher hat Athen noch immer gewonnen.
Am Montag beginnt die entscheidende Runde um den „Grexit“. 18 Euro-Staaten stehen gegen die Griechen. Bisher hat Athen noch immer gewonnen.
Die neue Regierung in Athen hat teure Wahlversprechen gemacht. Zum Beispiel will sie entlassene Beamte zurückholen. Doch jetzt stellt sie fest, dass das Geld nicht reicht.
Können sich die Gläubiger mit Athen auf einen Kompromiss einigen? Griechenland sendet verwirrende Signale. Sicher ist: Die verhasste „Troika“ hat einen neuen Namen.
Das gute Verhältnis von Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Hollande ist ein Novum. Nicht alle Staaten sehen die deutsch-französische Führung in der internationalen Politik mit Freude.
Zwischen Griechenland und seinen Gläubigern gibt es eine erste Annäherung: Die Gespräche über Athens Schulden sollen wieder aufgenommen werden. Auch die Kontrolleure kommen wieder ins Spiel.
Trotz der Vereinbarung von Minsk treten am Montag weitere Sanktionen gegen Russland in Kraft. Die EU deutete an, dass noch mehr folgen könnten. Im Kampf gegen den Terrorismus üben die Mitgliedsstaaten den Schulterschluss.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim EU-Gipfel in Brüssel Kompromissbereitschaft im Schuldenstreit mit Athen signalisiert. Gleichzeitig gibt es eine erste Annäherung zwischen Athen und der Troika.
Von Minsk weiter nach Brüssel: Nach 16 Stunden Verhandlungsmarathon ist Kanzlerin Merkel zum EU-Gipfel weitergereist. Die Amerikaner werten das Abkommen zurückhaltend als Hoffnungsschimmer. Der britische Premier Cameron gibt weiterhin den Hardliner.
Der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb erhöht den Druck auf die neue griechische Regierung. 18 Länder stünden gegen ein einziges, das habe das Treffen in der Nacht gezeigt.
Fast hatte sich Griechenland mit den Euro-Staaten geeinigt - doch in der letzten Minute änderte die Regierung in Athen ihre Meinung. Der deutsche Finanzminister war da schon weg.
Der Ukraine-Gipfel ließ zunächst auf einen Durchbruch hoffen. Griechenland ließ das erst gar nicht zu. Konflikte gibt es auch in Malaysia. Und natürlich bei Bahn und Lufthansa.
Die Eidgenossen wollen weniger Ausländer in ihr Land lassen. Mit diesem Ansinnen verstoßen sie jedoch gegen das Freizügigkeitsabkommen mit der EU. Und die heimische Wirtschaft ist sowieso entsetzt.
Deutschlands Außenminister erwartet, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine „militärisch in eine nächste Stufe eskaliert“, wenn die aktuelle Friedensinitiative scheitert. Dann werde auch die EU über Waffenlieferungen nachdenken.
Die EU verfolgt im Ukraine-Konflikt eine Doppelstrategie: Sie will mit weiteren Strafmaßnahmen gegen ukrainische Separatisten und russische Politiker warten. Scheitert die jüngste Friedensinitiative, sollen jedoch neue Sanktionen automatisch in Kraft treten.
Die Debatte über amerikanische Waffenlieferungen an die Ukraine scheint entschieden: Vizepräsident Biden hat sich dagegen ausgesprochen. Doch der künftige Verteidigungsminister widerspricht.
Daimler lädt in Stuttgart zur Jahrespressekonferenz und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles stellt in Berlin die Ergebnisse der Studie „Arbeitsmarkt 2030“ vor.
Die Sozialisten in Athen träumen vom Leben ohne Troika auf Kosten der Steuerzahler in Europa. Die Finanzminister der Geberländer sind hoffentlich nicht so dumm, sich darauf einzulassen.
Die neue griechische Regierung will an diesem Mittwoch in Brüssel für ihren Kurs im Schuldendrama werben. An einer deutlichen Entlastung will der neue Ministerpräsident Tsipras festhalten.
In Brüssel sprechen Experten mit Vertretern von EU, UNO, Amerika und weiteren Staaten über Finanzquellen der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), außerdem stellt die EU-Kommission Maßnahmen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit vor.
Heute startet in Brüssel eine neue Verhandlungsrunde über das Freihandelsabkommen TTIP. Es geht um Zölle, einheitliche Standards im Autobau und die Kennzeichnung von Importfleisch. Die Mehrheit der Deutschen bleibt skeptisch.
Eine Woche nach Amtsantritt startet der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras auf Zypern eine „Roadshow“, um seine Vorschläge zur Lösung der griechischen Schuldenkrise zu präsentieren.
Jean-Claude Juncker bereitet Verhandlungen mit Athen vor. Der EU-Kommissionspräsident hat auch schon eine Idee, wo Geld herkommt.
Zunächst ging von Athen eine ökonomische Gefahr für Europa aus, jetzt eine politische: Radikale und populistische Bewegungen schlagen aus der Euro-Schuldenkrise Profit. Ein Kommentar.
Der Bundesgerichtshof verkündet voraussichtlich ein Urteil über Buchungsgebühren bei einem Girokonto. Aus Amerika kommt der Case-Shiller- Hauspreisindex.
Griechenlands Gläubiger sehen jetzt die neue Regierung in Athen am Zug. Sie müsse die bisherigen Absprachen einhalten. Dann könnte es aber neue Hilfen geben.
Alexis Tsipras hat mit seinem Linksbündnis die Macht in Griechenland erobert. Kommt nun ein weiterer Schuldenschnitt? Beendet er das „Troika-Diktat“? Oder treten die Griechen gar aus dem Euro aus? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Syriza setzt auf die Erpressbarkeit der griechischen Gläubiger. Und Europa hat bisher nichts getan, um diesen Eindruck zu vermeiden. Doch ein Erfolg der Syriza-Strategie wäre fatal. Jetzt sind glaubhafte Signale gefragt.
Die belgische Polizei hat drei weitere Terrorverdächtige gefasst. Einer von ihnen soll versucht haben, auf einen Polizisten zu schießen. In den Straßen der größten Städte patrouillieren bis zu 300 Soldaten.
Die belgische Polizei will mit ihrem Anti-Terror-Einsatz unmittelbar bevorstehende Anschläge verhindert haben. Doch die Gefahr ist nicht gebannt: Im Vergleich zu anderen EU-Ländern ist die Islamisten-Szene in Belgien besonders stark.
Die belgische Polizei hat bei ihrer Großrazzia Kalaschnikows, Sprengstoff und Uniformen entdeckt. Offenbar stand eine Terrorzelle kurz davor, Anschläge auf die Sicherheitskräfte zu verüben. 13 Verdächtige wurden festgenommen.
Sie hatten Kriegswaffen, lieferten sich minutenlange Schusswechsel mit der Polizei: Zwei mutmaßliche Dschihadisten sind bei einem Einsatz im belgischen Ort Verviers getötet worden. Die Syrien-Rückkehrer planten offenbar „großangelegte Terroranschläge“.
Die große Koalition spielt das altbekannte Spiel: Warten auf Brüssel, Warten auf Karlsruhe. Wenn das so weitergeht, steht die Politik unter Generalverdacht.
Griechenlands Schulden sind immer noch nicht dauerhaft tragbar - so sieht das offenbar mancher. Die Diskussion über den Schuldenschnitt hat auch in Brüssel begonnen.
Die Verhandlungen mit den Amerikanern über das Freihandelsabkommen TTIP wird von vielen als „Geheimniskrämerei“ gescholten. Nach der Kritik hat die EU-Kommission nun Originaldokumente veröffentlicht. Aber viele umstrittene Punkte sind darin noch nicht beschrieben.
Wenn der britische Premierminister an diesem Mittwoch die deutsche Kanzlerin empfängt, wird er abermals versuchen, die gemeinsamen Interessen in der Europa-Politik auszuloten. Cameron braucht Merkel, aber auf sie zählen kann er nicht.
Die Bürgerinitiative kämpft gegen ein Handelsabkommen mit Amerika. Immer wieder bringt sie die Politik in Bedrängnis. Doch dahinter stecken sehr verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Vorstellungen.