RTL holt ehemaligen Rivalen an Bord
Guillaume de Posch war früher Chef von ProSiebenSat1. Jetzt hat ihn RTL in den Vorstand berufen.
Guillaume de Posch war früher Chef von ProSiebenSat1. Jetzt hat ihn RTL in den Vorstand berufen.
Einst war die West LB in Düsseldorf die größte Landesbank in Deutschland. Jetzt hat die Europäische Kommission der Zerschlagung des Instituts zugestimmt. Der Umbau wird mit Milliarden Steuergeldern bezahlt.
Die Ratingagentur Fitch gibt einen negativen Ausblick für Frankreich. Die Franzosen fühlen sich ungerecht behandelt und verweisen auf die Briten.
Wolfgang Schäuble ist wieder da. Und so agil wie lange nicht. Rastlos kämpft er für seine Idee von Europa.
Erstmals seit Jahren dürfen Nordsee-Fischer wieder mehr Hering und Scholle fangen. Das beschlossen die EU-Minister in Brüssel. Umweltverbände sind entsetzt und sprechen vom „Rückfall in dunkle Zeiten“. EU-weit gibt es für viele Bestände aber Kürzungen.
Die EU-Mitgliedstaaten werden schon in der kommenden Woche über den neuen Haushaltspakt verhandeln. Außenseiter Großbritannien sitzt mit am Tisch. Anfang März soll der Vertrag unterschrieben werden.
Italiens neuer Ministerpräsident Monti hat viele mutige Reformen angekündigt. Zahlreiche Berufspolitiker vermitteln den Italienern nun aber die Illusion, diese könnten bis zur Unkenntlichkeit abgemildert werden. Eine Analyse.
Die bisherigen Proteste britischer Staatsmänner hatten begrenzte Folgen. Doch die Euro- und EU-Krise bestärkt viele Konservative in ihrem Willen auszusteigen.
Der tschechische Ministerpräsident Necas hat die Beteiligung seines Landes am Euro-Rettungsplan in Frage gestellt. Den beim EU-Gipfel beschlossenen Plan unterschreibe er nicht blanko.
Kanzlerin Angela Merkel hatte den auf dem EU-Gipfeltreffen beschlossenen „Fiskalpakt“ als Durchbruch zu einer Stabilitätsunion gefeiert. Tatsächlich aber dürften sich die Auswirkungen in Grenzen halten.
Der CSU-Politiker berät ab sofort Brüssel, „wie Internetnutzer, Blogger und Cyberaktivisten in autoritär regierten Ländern auf Dauer unterstützt werden können“. EU-Kommissarin Neelie Kroes verteidigt die Rekrutierung des früheren Verteidigungsministers.
David Cameron hat ein Zeichen gesetzt, das seine hasserfüllten Hinterbänkler zu Hause beeindrucken sollte. Doch der Unmut vieler Briten über Europa ist ein Groll über ihre eigenen Eliten.
David Cameron hat mit seinem Ausscheren auf dem EU-Gipfel eine politische Isolation der Briten heraufbeschworen, die ihm die City jetzt vorhält. War es die Finanztransaktionssteuer wirklich wert, sich politisch so ausgrenzen zu lassen und als Buhmann einer ausgeschlagenen EU-Vertragsreform dazustehen?
Nach David Camerons „Nein“ beim EU-Gipfeltreffen hegt die britische Wirtschaft Zweifel am Nutzen des Londoner Alleingangs in Brüssel.
Übernächtigte Politiker sind das Antlitz der Euro-Krise. Diesmal hatten sie einen Kraftakt hinter sich, der im Kanzleramt ersonnen wurde. Cameron war isoliert.
Einen Neuanfang markiert die nach mehr als 540 Tagen erreichte Regierungsbildung in jedem Fall. Der weitere Umbau zum Bundesstaat liegt im Interesse der Flamen wie der Wallonen.
Der Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union ist beschlossen: Der Vertrag wurde am Freitag in Brüssel unterzeichnet. Kroatien soll am 1. Juli 2013 Mitglied werden.
Ihr großes Ziel einer Änderung der EU-Verträge haben Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy verfehlt. Dennoch sind sie zufrieden, denn 17 Euroländer und sechs weitere EU-Staaten wollen sich zu verbindlicher Haushaltsdisziplin verpflichten.
Dass im Euroraum künftig mehr Haushaltsdisziplin nötig ist, bestreitet niemand. Wie das erreicht werden soll, ist aber heftig umstritten.
Deutschland und Frankreich pochen auf eine Änderung der EU-Verträge, um mehr Haushaltsdisziplin zu erreichen. Die Kanzlerin rechnet aber nicht mit einem Paukenschlag auf dem EU-Gipfel. Der französische Präsident Sarkozy verlangt eine Einigung bis zum Freitag.
Die Nato und Russland sind weiter uneins über die von der Nato geplante Raketenabwehr in Europa. Mit Bedauern wurde in der Allianz die jüngste Verschärfung der Wortwahl registriert.
Die verdächtige Postsendung an Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann war ersten Untersuchungen zufolge eine funktionsfähige Briefbombe. Sie stammt von italienische Linksextremisten. Die Sicherheitsbehörden rechnen mit zwei weiteren Briefbomben.
Trotz der deutsch-französischen Vorarbeit droht beim EU-Gipfel Streit. Denn der EU-Ratsvorsitzende Van Rompuy schlägt zusätzliche Kriseninstrumente vor. Die Bundesregierung regierte äußerst irritiert.
Der britische Premierminister Cameron will auf dem EU-Gipfel „mit dem Temperament einer Bulldogge“ auftreten: „Ja zu Vertragsänderungen - aber nur zu unseren Bedingungen“.
Berlin will beim EU-Gipfel keine „faulen Kompromisse“ eingehen. Deshalb ist man dort verärgert über einen Brüsseler Vorschlag, der tief in die Trickkiste greift.
Der S&P-Chefanalyst für Europa, Moritz Krämer, verteidigt im F.A.Z.-Interview das Vorgehen der Ratingagentur und sieht sich lediglich als Überbringer einer schlechten Nachricht.
In dieser Woche wollen die Staatschefs über die Zukunft des Euro entscheiden. Der Deal dürfte sein: Härtere Strafen für Schuldensünder - gegen mehr Haftung für Deutschland.
Eine britische Europaabgeordnete stellt das Ableben des Euro in Aussicht. Weiß Sharon Bowles mehr als andere? Ist der Euro tatsächlich am Ende?
Es zeigt sich, was lange schon zu ahnen war: Der Euro hat erwartbar Probleme geschaffen, unter denen die Mitgliedsländer schon seit bald zwei Jahren ächzen und die von Politikern liebend gerne als Vorwand für weitere Zentralisierung genommen werden.
Vom EU-Gipfel in Brüssel erwartet die Welt den Durchbruch bei der Euro-Rettung. Wirtschaftsminister Philipp Rösler spricht über die entscheidende Schlacht, den Populismus in der FDP und Hans-Dietrich Genschers Erbe.
Zwei Möglichkeiten sieht die Kanzlerin, schärfer gegen Defizitsünder in der EU vorzugehen: eine Änderung der EU-Verträge - oder neue Verträge zwischen den Staaten der Eurozone.
Das Ziel sei „eine Fiskalunion“, sagt Kanzlerin Merkel in ihrer Regierungserklärung. Beim Europäischen Rat in der kommenden Woche will sie eine „neue europäische Schuldenbremse“ für die Mitglieder der Eurozone durchzusetzen.
Die EU-Außenminister verschärfen im Atomstreit die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Iran. Nach den Angriffen auf die britische Botschaft in Teheran hat sich die EU solidarisch mit London erklärt.
Die belgischen Sozialisten, Christdemokraten und Liberalen haben sich 535 Tage nach der Parlamentswahl offenbar auf eine Koalition geeinigt. Ministerpräsident wird der Sozialdemokrat Di Rupo.
Der Umbau des Krisenfonds EFSF ist beschlossen, doch ist die Hebelwirkung kleiner als erhofft. Das Volumen bleibt weit unter 1 Billion Euro. In Brüssel ist inoffiziell die Rede von nur etwa 750 Milliarden Euro Kreditvolumen.
Der Euro-Krisenfonds EFSF lässt sich nicht so stark hebeln wie geplant - jetzt wollen die Euro-Finanzminister den Internationalen Währungsfonds stärker einbeziehen. Denn der Druck der Finanzmärkte auf den Euroraum nimmt weiter zu.