Putin verstärkt Truppen an Grenze zur Ukraine
Russland verstärkt seine Truppen an der Grenze zur Ukraine: 30.000 Soldaten, darunter Spezialeinheiten und Milizen ohne Hoheitsabzeichen. Die Amerikaner wollen deshalb mehr Nato-Präsenz in Osteuropa.
Russland verstärkt seine Truppen an der Grenze zur Ukraine: 30.000 Soldaten, darunter Spezialeinheiten und Milizen ohne Hoheitsabzeichen. Die Amerikaner wollen deshalb mehr Nato-Präsenz in Osteuropa.
Barack Obama trifft in Brüssel die Spitzen der EU. Die Partner, die sich in der NSA-Affäre entzweit hatten, erneuern die transatlantische Freundschaft.
Russland habe kein Recht, den Nachbarn die Zukunft zu diktieren, sagt Obama. Die Europäer ruft er dazu auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen: „Freiheit gibt es nicht umsonst“. Zugleich sieht er die Ukraine „gegenwärtig nicht auf dem Pfad zur Mitgliedschaft“.
Der Westen will die Isolierung Russlands weiter verschärfen. Die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industriestaaten sagten den G-8-Gipfel mit Russland ab - und wollen sich ohne Moskau in Brüssel treffen.
In Den Haag findet der 3. Weltgipfel zur nuklearen Sicherheit (NSS) statt, Nordex lädt zur Bilanzpressekonferenz in Frankfurt und der Ex-Trader Jérôme Kerviel klagt gegen die Société Générale wegen seiner Entlassung.
Nach der Annexion der Halbinsel Krim wächst im Westen die Sorge vor neuen Gebietsansprüchen Russlands. Die Nato zeigte sich beunruhigt über die russische Truppenpräsenz an der Ostgrenze der Ukraine. „Die Streitmacht ist sehr groß und sehr, sehr einsatzbereit“, sagte der Nato-Oberkommandeur Breedlove.
Frank-Walter Steinmeier versichert der Kiewer Übergangsregierung die Unterstützung Deutschlands - versucht aber, Moskau nicht unnötig zu provozieren. Bei Gesprächen im Osten der Ukraine trifft der Außenminister auf problematische Machtverhältnisse.
Die EU beschließt trotz russischer Proteste den politischen Teil des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine - und Kiew kommt gleich mit einer großen Bitte.
Die AfD wird programmatisch: Mit ausführlichen Positionen zur Europawahl will sie manche populistische Oberflächlichkeit ihres Starts vergessen machen – und verstrickt sich dabei in Widersprüche.
Der ukrainische Ministerpräsident fordert, dass Europa sein Land in Zukunft mit Energie versorgt - weil Russland seine Verträge verletze und den Gaspreis verdopple. Bislang ist aber nur der politische Teil eines neuen Pakts zwischen der EU und Kiew unterzeichnet.
Die EU hat beschlossen, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Für weitere Verantwortliche der Krim-Annexion gelten nun Einreiseverbote und Kontosperren. Die Reaktion kommt prompt.
Luxemburg und Österreich geben im Kampf gegen die Steuerflucht ihren Widerstand auf. Die Vorschriften in der EU werden schärfer, der Beschluss fällt einstimmig. Demnächst wird damit so manches Schlupfloch geschlossen.
Die Maßnahmen gegen Personen im Machtapparat Russlands und der Krim sollen ausgeweitet werden. Kanzlerin Merkel bekräftigte, dass die EU auch zu wirtschaftlichen Sanktionen bereit sei.
Auf dem EU-Gipfel heute wird die Krim-Krise wieder viel Raum einnehmen. Scharfe Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind nicht zu erwarten. Der EU-Russland-Gipfel aber wird wohl abgesagt.
Das Instituts für Demoskopie Allensbach hat die Menschen hierzulande gefragt, wie sie zu den Regierungsplänen für das Rentensystem stehen. Fuchs Petrolub und Pfeiffer Vacuum laden zur Bilanzpressekonferenz.
Das Wirtschaftsministerium genehmigt die Ausfuhr von Teilen eines Gefechtsübungszentrums des Konzerns Rheinmetall an Russland bis auf weiteres nicht. Es geht um 120 Millionen Euro.
Das fragt sich heute der Bund der Steuerzahler in seiner Aktion „Frühjahrsputz 2014“, BMW lädt zur Bilanzpressekonferenz und die amerikanische Notenbank Federal Reserve entscheidet über den Leitzins.
Das Referendum und die Annexion der Krim werden im Westen einhellig abgelehnt. Als Reaktion auf die Rede Putins droht Brüssel mit einer „geeinten europäischen Antwort“. Washington spricht von Landraub.
Rund sieben Monate lang wurde gefeilscht und verhandelt. Nun sind sich Geldgeber und Athen über die Auszahlung der nächsten zehn Milliarden Euro einig.
In Großbritannien hat eine Gruppe von Abgeordneten, Regierungsmitarbeitern und ehemaligen Ministern Regierungschef Cameron aufgefordert, stärker für den Verbleib Britanniens in der EU zu werben. Sie rennen damit bei ihm offene Türen ein.
Die große Koalition berät sich, Bechtle lädt zur Bilanzpressekonferenz in Stuttgart und aus Mannheim kommen die ZEW-Konjunkturerwartungen für März.
Zur Stunde beraten die EU-Außenminister über Sanktionen gegen Russland. Noch ist unklar, gegen wen Einreiseverbote und Kontosperrungen verhängt werden sollen. Moskau will den Wunsch der Krim-Bevölkerung trotz gegenteiliger Appelle des Westens „respektieren“.
Die Abgeordneten haben einem Antrag des Interimspräsidenten zugestimmt, zusätzliche Freiwillige für die ukrainische Armee zu rekrutieren. Das prorussische Krimparlament will dagegen die Militärstützpunkte der Ukraine auf der Halbinsel auflösen.
Frank-Walter Steinmeier hat in der Krim-Krise als Mittler zwischen Ost und West einiges riskiert. Nun hat sich John Kerry auf den Fahrersitz gesetzt – zumindest vorläufig.
Labour-Chef Ed Miliband sorgt mit seinen widersprüchlichen Aussagen zur Abstimmung über die EU-Mitgliedschaft für Verwirrung. Es scheint, als ob er sämtlichen Wählern etwas anbieten will.
Die achte Europawahl findet unter dem Eindruck der schärfsten Krise seit dem Fall der Mauer statt. Wird die Krim-Krise zu einer höheren Beteiligung führen? Europa möchte weiß Gott keinen neuen Kalten Krieg.
Amerikanische Herrenausstatter schließen sich zu einem Branchenriesen zusammen, der Eon-Chef Teyssen hat 2013 deutlich weniger verdient und ein Autozulieferer macht das Rennen als Nürburgring-Käufer.
Am Mittwoch wird der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz gewählt - es mangelt weder an möglichen Kandidaten noch an Versuchen, diese zu beschädigen. Den Ausschlag geben wird am Ende wohl die zweite Reihe.
Im Hoeneß-Prozess spricht heute die Steuerfahnderin. In Brüssel tagen die Finanzminister, und Japan gedenkt der Opfer der Tsunami-Katastrophe.
Die energieintensiven Industrien in Deutschland geben eine Pressekonferenz zur EEG-Novelle der Bundesregierung, in Hannover eröffnet die Computermesse CeBIT und in München beginnt der Prozess gegen Uli Hoeneß.
Vor der Europawahl im Mai sind die EU-Skeptiker von rechts und links so beliebt wie nie. In einigen Ländern könnten sie sogar die stärkste Partei werden. Ist das gefährlich?
Drei Tage vor dem geplanten Referendum auf der Schwarzmeerhalbinsel will sich der Bundestag mit den Ereignissen auf der Krim beschäftigen. Auch Kanzlerin Merkel wird reden.
Präsident Hollande tritt in der Ukraine-Krise weniger forsch auf als in früheren Konflikten. Dafür gibt es gute Gründe, auch wirtschaftliche. Ohnehin hatte sich Frankreich bisher kaum für die Zukunft des Landes interessiert.
Kanzlerin Merkel gibt sich auf dem EU-Sondergipfel zur Krim-Krise abgeklärt. Litauen warnt dagegen aufgewühlt davor, dass Putin die Nachkriegsgrenzen in Europa neu zieht. Die Ukraine sei nur der Anfang.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel besucht Wladimir Putin in Moskau – und mahnt. Doch der russische Präsident sagt zu dem Vorschlag, eine Kontaktgruppe einzurichten, „weder ja, noch nein“.