Sturgeon für neues Brexit-Votum
Vor fünf Jahren sprach sich die Mehrheit der Schotten für einen Verbleib im Königreich aus, vor drei gegen den EU-Austritt. Nun stellt Sturgeon für beides neue Abstimmungen in Aussicht.
Vor fünf Jahren sprach sich die Mehrheit der Schotten für einen Verbleib im Königreich aus, vor drei gegen den EU-Austritt. Nun stellt Sturgeon für beides neue Abstimmungen in Aussicht.
Wenige Wochen vor der Wahl können sich die britischen Konservativen über steigende Zustimmungswerte freuen. Premierminister Johnson präsentiert unterdessen einen straffen Zeitplan für seinen Brexit-Deal.
Die zweite TV-Debatte im britischen Wahlkampf hat keinen Sieger: Für Spannung sorgt lediglich das erzwungene Eingeständnis von Labour-Chef Corbyn. Auf die Füße gefallen ist die Brexit-Debatte dagegen einer anderen Parteivorsitzenden.
Die Labour Party strebt im Falle eines Wahlsiegs in Großbritannien eine Umverteilung im großen Stil an und will eine Million neue Arbeitsplätze schaffen.
In der langen Geschichte des britischen Königshauses ist so etwas wohl noch nicht passiert: Ein Prinz legt alle öffentlichen Aufgaben nieder. Prinz Andrew holt jetzt nach, was er in seinem missglückten Interview unterlassen hatte.
In Großbritannien wird am 12. Dezember ein neues Parlament gewählt. Der Urnengang gilt auch als Abstimmung über die Brexit-Politik von Premierminister Boris Johnson. Die Videografik erläutert, wie das politische System in Großbritannien funktioniert.
Vor der Wahl in Großbritannien sind Premierminister Johnson und sein Herausforderer Jeremy Corbyn im britischen Fernsehen aufeinandergetroffen. Doch den hohen Erwartungen der Vortage konnte das TV-Duell nicht standhalten.
Vor den Neuwahlen des britischen Parlaments am 12. Dezember treffen der konservative Parteichef Boris Johnson und Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn in mehreren TV-Duellen aufeinander. Verfolgen Sie das erste Duell im Livestream.
Die Amerikanerin Jennifer Arcuri spricht in einem TV-Interview über ihre angebliche Affäre mit dem britischen Premierminister. Dieser habe sie beiseite geworfen, als wäre sie ein Monster.
Wurden Mitgliedern der Brexit-Partei Jobs in Aussicht gestellt, wenn sie ihre Kandidatur für die Parlamentswahl zurückziehen? Nigel Farage behauptet das. Weil ein Labour-Abgeordnete die Polizei bat, diesen Berichten nachzugehen, wird ermittelt.
So einen Fall gab es noch nie: Großbritannien nominiert keinen EU-Kommissar. Warum Brüssel deswegen nun ein Vertragsverletzungsverfahren gegen London eröffnet.
Alles Brexit? Keineswegs! In Großbritannien suchen viele Parteien ihr Heil in großen Versprechen, die nichts mit dem Austritt aus der EU zu tun haben. Vorreiter ist die Labour Party.
Die Regierung von Boris Johnson will keinen Kandidaten für die neue EU-Kommission benennen, obwohl sie dazu verpflichtet ist. Das käme auch einer Farce gleich – zudem ist die rechtliche Grauzone weniger grau, als es den Anschein hat.
In Nordirland hilft nur noch Galgenhumor: Die britische Provinz fühlt sich von allen Seiten verkauft. Die bitterste Ironie ist die Zwickmühle, in die Boris Johnson die nordirischen Konservativen gebracht hat.
Wahlkampf ist offenbar wichtiger als internationale Verpflichtungen. Boris Johnson zeigt der EU ein weiteres Mal, was er von ihr hält – keine guten Aussichten für die künftige Zusammenarbeit.
Schon zweimal hat Ursula von der Leyen den britischen Premierminister daran erinnert, dass London einen EU-Kommissar nominieren muss. Die erste Frist ließ Johnson verstreichen. Nun nimmt die Regierung Stellung.
Bei seinem Besuch in den Überschwemmungsgebieten im Norden Englands musste sich der britische Premierminister einiges anhören.
Seit Montag ist klar, dass Nigel Farages Brexit-Partei den Tories im Wahlkampf Schützenhilfe leistet. Das zahlt sich in der ersten Wählerumfrage bereits aus.
Die Opposition versucht, dem Premierminister aus Farages Teilrückzug einen Strick zu drehen. Eine Stimme für Boris Johnsons Tories sei „eine Stimme für Nigel Farages Politik“, heißt es aus der Labour Party.
Bisher lehnte der Vorsitzende der Brexit-Partei im Wahlkampf jede Schützenhilfe für Boris Johnsons Tories ab. Doch nun kündigt Farage einen Strategiewechsel an. Ausgelöst hat die Kehrtwende angeblich eine Äußerung Johnsons.
Die Tories rund um Premierminister Boris Johnson kommen laut aktuellen Schätzungen auf bis zu 41 Prozent. Über die Mehrheit im Unterhaus sind die Prozentzahlen der Parteien jedoch nur bedingt aussagekräftig.
Premierminister Johnson hatte eigentlich zugestimmt, Islamophobie in der Partei untersuchen zu lassen – doch nun will er nur noch eine „allgemeine Untersuchung zu Vorurteilen aller Art“. Tory-Mitglied und Muslimin Sayeeda Warsi schäumt.
Die britischen Liberaldemokraten, Grünen und walisische Nationalisten lehnen den Brexit ab. Deshalb wollen sie durch Absprachen in vielen Wahlkreisen die Wahl von „Remain“-Kandidaten wahrscheinlicher machen.
Die oppositionelle Labour Party will die Steuern für Wohlhabende und Unternehmen erhöhen. Der Premierminister warnt vor den Folgen – und wirft der Partei vor, bereitwillig die Grundlage des britischen Wohlstands zu zerstören.
Jean Claude Juncker will, dass die Briten Ende Januar aus der EU ausscheiden, denn der Brexit ziehe sich schon zu lange hin, sagt er. Ein Handelsabkommen mit Brüssel sei jedoch nicht schnell zu bekommen.
Großbritannien und Amerika wollen ein Handelsabkommen, sobald der Brexit vollzogen ist. Der britische Premier forderte von Präsident Trump eine Aufhebung der Zölle auf zahlreiche Produkte aus Großbritannien.
Der britische Geheimdienstausschuss hat den Einfluss Russlands auf das Brexit-Referendum untersucht. Der Bericht liegt nun vor, doch die Regierung will ihn bislang nicht veröffentlichen.
Am Nachmittag will das britische Unterhaus über seinen neuen „Speaker“ entscheiden. Da Johnsons Tories keine Mehrheit mehr haben, haben zwei Kandidaten der Labour-Party die größten Chancen.
Der amerikanische Präsident hat ein Bündnis von Premier Boris Johnson und der Brexit-Partei vorgeschlagen. Er hofft nach dem Brexit auf stärkere Handelsbeziehungen zu Großbritannien.
Darüber, dass der EU-Austritt zum 31. Oktober nicht vollzogen worden sei, sei er „sehr, sehr enttäuscht“, sagt der britische Premierminister in einem Interview. Und Brexit-Party-Chef Farage kündigt an, nicht bei der Wahl im Dezember anzutreten.
In Schottland haben Tausende für die Unabhängigkeit demonstriert. Auch die schottische Ministerpräsidentin nahm an der Kundgebung teil. Derweil will Boris Johnson im Wahlkampf auf die Drohung mit einem Austritt ohne Abkommen verzichten.
Mit der Neuwahl sucht Boris Johnson den Befreiungsschlag im Brexit-geplagten Großbritannien. Doch er geht ein hohes Risiko ein. Die britische Wirtschaft scheint wie gelähmt.
Die Privatschulen und die beiden alten Universitäten Englands sind immer noch Pflanzstätten des politischen Nachwuchses. Der Historiker Dominik Geppert sagt: Die Rivalität von Cameron und Johnson gleicht einem verspäteten Schulhofkampf.
In New York sorgte Heidi Klum mit ihrem Horror-Outfit für Aufsehen. Ein gruseliger Boris Johnson beängstigte in London die Menschen. Und in Hongkong wurde verkleidet demonstriert.
Der vom Premierminister ausgehandelte Deal habe nichts mehr mit dem Brexit zu tun, kritisiert Farage – und droht den Tories mit einer Offensive in allen Wahlkreisen.
Nigel Farage ist der schwarze Ritter der britischen Europafeinde. Und er ist Donald Trumps Freund. Hängt an ihm das politische Schicksal Boris Johnsons?