Wer hat noch eine Botschaft in Bonn?
Auch Jahre nach dem Umzug des Diplomatischen Corps nach Berlin haben zehn Länder ihre Vertretungen in der früheren Bundeshauptstadt weder umgenutzt noch verkauft. Viele sind in beklagenswertem Zustand.
Auch Jahre nach dem Umzug des Diplomatischen Corps nach Berlin haben zehn Länder ihre Vertretungen in der früheren Bundeshauptstadt weder umgenutzt noch verkauft. Viele sind in beklagenswertem Zustand.
Konrad Adenauer eröffnete im August 1932 die erste deutsche Autobahn von Köln nach Bonn. Seither hat sich viel getan. Mit mehr als 13.000 Kilometern ist das deutsche Autobahnnetz eines der größten in der Welt.
Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die im Zusammenhang mit Cum-ex“Geschäften angekündigte Einziehung von rund 176 Millionen Euro von der Warburg-Bank ausgesetzt.
Der Bundesgerichtshof hatte die Anordnung der Einziehung von Cum-Ex-Millionen 2021 bestätigt. Nun stoppen Strafverfolger die Rückforderung, weil die Warburg-Bank die Summe schon an den Fiskus zurücküberwiesen haben soll.
Religionsunterricht für alle +++ Katholische Priesterausbildung +++ Start der Bundesliga-Saison +++ Koloniale Hinrichtung
Hanno Berger mit Teilgeständnis im Strafprozess
Der Anwalt Hanno Berger überrascht im Cum-ex-Prozess mit einem Teilgeständnis. Er räumt eigene Fehler ein, weist aber auch anderen eine Mitverantwortung für das sogenannte Dividendenstripping und dessen Folgen zu.
Knapp vier Monate nach dem Auftakt in Bonn steht das Verfahren an einem Scheideweg. Das Gericht stellt für eine „geständnisgleiche“ Einlassung eine Strafmilderung in Aussicht. Im Fall einer Verurteilung erwarten Berger bis zu 15 Jahren Haft.
Ulla Schmidt saß für die SPD mehr als 30 Jahre lang im Bundestag. Im Interview spricht die frühere Gesundheitsministerin über Quotenfrauen, die Vereinbarkeit von Politik und Familie und das Machogehabe von Gerhard Schröder.
Bei einer Zwangsräumung in Köln-Ostheim hat die Polizei am Mittwoch den Mieter der Wohnung erschossen. Der 48 Jahre alte Mann soll die Beamten zuvor mit einem Messer angegriffen haben.
Einfache Sprache und Klimaaktivismus: Steven Walter, der Intendant des Beethovenfestes Bonn, macht mit Beethoven Politik und schreibt damit die Geschichte der Inbesitznahme von dessen Musik fort.
Die Weltgesundheitsorganisation hat wegen des Affenpocken-Ausbruchs eine „Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Was bedeutet die Einstufung und wie kann man sich schützen?
Der Weltbiodiversitätsrat hat zwei Berichte zur Ausbeutung und Werthaltigkeit der Natur vorgelegt. Sie zeigen: Auf der planetaren Krisenagenda ist der Ökozid nach hinten gerutscht.
Die geplante Verlegung des Lehrbetriebs an die Peripherie gefährdet Wertschöpfung im Zentrum.
Bittere Bilanz für den Naturschutz: Die oft rücksichtslose Selbstbedienungsmentalität bei der Nutzung wilder Tier- und Pflanzenarten verschärft die Artenkrise und den Ökozid an Land und in den Meeren. Der Weltbiodiversitätsrat dringt auf schnelles Handeln.
Russische Musik in Zeiten des Krieges: Fünf Intendanten denken über das Grenzwertproblem von Solidarität und Kunstfreiheit, über Gesinnungsprüfungen und die Zukunft von Anna Netrebko nach.
Schon für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet war Staatskanzleichef Nathanael Liminski unentbehrlich. Nun befördert ihn Regierungschef Hendrik Wüst zum Minister.
Einen schockierenden Fund machten Passanten am Dienstagabend in Bonn: Vor dem Landgericht lag ein abgetrennter menschlicher Kopf – unweit davon fand die Polizei den Rest der Leiche. Ein Mann wurde festgenommen.
In NRW haben Parteitage von CDU und Grünen den Koalitionsvertrag gebilligt. Die erste Koalition der beiden Parteien in dem Bundesland wurde erstaunlich schnell ausgehandelt. Doch am Ende gab es bei den Grünen noch viel Diskussionsbedarf.
Erreichen Urlauber dieser Tage ihr Ziel, haben sie erstmal Urlaub nötig. Airlines halten den Flugplan nicht ein und an den Flughäfen Düsseldorf und Köln kommt es auch am Samstag zu Problemen.
In Bonn haben sich auf Einladung von Claudia Roth die Medienminister der G-7-Staaten getroffen. Herausgekommen ist dabei ein „Kommuniqué“.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erhält den Preis einer oppositionellen russischen Stiftung. Er habe tapfer sein Land verteidigt, sagt die Tochter des ermordeten Kremlgegners Boris Nemzow.
Wegen der hohen Inflation achten die Verbraucher derzeit stärker aufs Geld – und verzichten auf Erdbeeren und Spargel. Manche Landwirte sparen sich angesichts des Preisverfalls sogar die Ernte.
Zwei Jahre lang konnte die Beethoven-Woche in Bonn wegen der Pandemie nicht vor Publikum stattfinden. Jetzt empfängt Daniel Hope endlich wieder Besucher, darunter den Komponisten Jake Heggie. Der verdankt Beethoven geradezu sein Leben.
Die Bonner Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot ist eine Ikone der Querdenkerszene: Ihr gestörtes Verhältnis zur Wahrheit dokumentieren ungekennzeichnete Textübernahmen in ihrem Bestseller „Wer schweigt, stimmt zu“. Ein Gastbeitrag.
Als Berater ging Hanno Berger in der schillernden Welt der Banken und der schwerreichen Investoren ein und aus. Jetzt, wo es vor Gericht um seine Rolle in den Cum-ex-Geschäften geht, wollen seine Anwälte vor allem Ruhe - und verlangen die Aussetzung des Verfahrens.
Fast zehn Jahre lang hat sich Hanno Berger einer Verantwortung für die illegalen Cum-ex-Aktiengeschäfte entzogen. Nach Bonn steht er nun auch in Wiesbaden vor Gericht.
Nur mit Gitarre, Klavier und Bruder Finneas hat Billie Eilish ein besondere Show gespielt – und gezeigt, dass sie ihre Lieder mühelos auch anders interpretieren kann.
Der einstige Generalbevollmächtigte von M.M. Warburg scheitert mit seiner Revision in Karlsruhe. Er galt als „rechte Hand“ von Christian Olearius, dem Miteigentümer der Privatbank. Damit werden Olearius’ Aussichten schlechter.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat das Weltbild vieler Deutscher verändert. Der Glaube an Abrüstung als Mittel zum Frieden ist geschwunden. Doch zwischen West und Ost gibt es signifikante Unterschiede.
Gibt es gar kein Verbot des ukrainischen Kulturministers, russische Komponisten aufzuführen? So äußerte sich jetzt in Bonn der Pianist Alexey Botvinov, Festivalleiter aus Odessa.
Simon Jäger hat in Amerika eine steile Karriere hingelegt. Jetzt kehrt er nach Deutschland zurück. Mit nur 36 Jahren wird er Chef des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit.
Im März 1972 erschien „The Limits to Growth“, wenige Wochen später empfing Bundespräsident Gustav Heinemann die Gründer des Club of Rome, der diese Studie in Auftrag gegeben hatte. Die wissenschaftliche und politische Debatte über die Zukunft der Menschheit bestimmt sie bis heute. Ein Gastbeitrag.
In vielen Betrieben ziehen sich die Inhaber aus Altersgründen zurück. Das hat auch Folgen für die Pläne der Ampelkoalition.
Die Bonner Behörde stuft Meta als Unternehmen mit „überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb“ ein. Das hat Folgen für den Facebook-Konzern.
Der Online-Handel hat sich normalisiert: Die Deutsche Post vermerkt geringere Paketmengen. Dennoch hat der Staatskonzern in den ersten drei Monaten zugelegt.