Ein Ergebnis, zwei Interpretationen
In der gespaltenen AfD können beide Strömungen das Wahlergebnis jeweils in ihre Richtung deuten. Die Radikalen feiern ihre Erfolge im Osten, die Bürgerlichen haben Angst um den Westen. Ein Machtkampf zieht herauf.
In der gespaltenen AfD können beide Strömungen das Wahlergebnis jeweils in ihre Richtung deuten. Die Radikalen feiern ihre Erfolge im Osten, die Bürgerlichen haben Angst um den Westen. Ein Machtkampf zieht herauf.
Ein Mann ist tot. Erschossen in einer Tankstelle. Ist dieser Fall ein Beispiel dafür, dass aus Hass in sozialen Netzwerken tödliche Gewalt wird?
Um die AfD war es im Wahlkampf ziemlich still. Der Machtkampf in der Partei ist ausgesetzt. Welche Richtung sie nimmt, entscheidet sich kurz nach der Bundestagswahl.
Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke hat am Montagabend eine Pegida-Kundgebung in Dresden besucht. Die Kundgebung wurde von lautstarken Protesten begleitet.
Der ehemalige Fraktionschef der AfD im rheinland-pfälzischen Landtag, Uwe Junge, gab am Sonntag seinen Parteiaustritt bekannt. Er begründete seine Entscheidung vor allem mit einer negativen Veränderung der Mitgliederstruktur.
Im Thüringer Landtag gelingt es Björn Höcke nicht, Ministerpräsident Bodo Ramelow zu stürzen – das Unterfangen war selbst für Thüringer Verhältnisse aussichtslos.
In Tokio werden die Olympischen Spiele eröffnet. Bodo Ramelow stellt sich einem Misstrauensvotum. Und in Deutschland gehen „Fridays for Future“-Aktivisten auf die Straße. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.
Das Bundesverfassungsgericht befasst sich mit der Thüringen-Wahl. Die Politik verspricht schnelle und unbürokratische Hochwasserhilfen. Und die Pflegekräfte verdienen mehr Geld. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In Thüringen hat die AfD ein Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow beantragt. Als Kandidaten für das Amt des Regierungschefs schlug sie ihren Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke vor.
Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow wirft dem CDU-Politiker Hans-Georg Maaßen vor, ähnliche Methoden wie Björn Höcke von der AfD zu verwenden. Aus Maaßens eigener Partei kommen Aufrufe zum Parteiaustritt.
Die AfD wollte stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt werden. Doch ihr Ziel hat die Partei klar verfehlt. Dabei drehte sich der Wahlkampf zuletzt vor allem um sie.
Der Parteivorsitzende und die Chefin der Bundestagsfraktion erhielten bei einer Online-Mitgliederumfrage 71 Prozent der Stimmen. Sie können auf die Unterstützung des rechtsnationalen Lagers um Björn Höcke zählen.
Die Staatsanwaltschaft Mülhausen bestätigt einen Besuch der Polizei beim Thüringer AfD-Landesvorsitzenden. Er steht im Verdacht, Flüchtlinge pauschal als Kriminelle stigmatisiert zu haben.
Für den Thüringer Verfassungsschutz steht nun fest: Der AfD-Landesverband ist erwiesen extremistisch und wird beobachtet. Zuvor war die Landes-AfD um Björn Höcke bereits als Verdachtsfall eingestuft.
Der Thüringer AfD-Chef will nicht für den Bundestag kandidieren. Auf dem ersten Listenplatz steht stattdessen Stephan Brandner, der von Höcke unterstützt wird. Auf dem Parteitag gab es auch Seitenhiebe gegen Parteichef Meuthen.
EU-Austritt, harter Anti-Migrations-Kurs, Querdenker-Positionen – die Radikalen in der AfD setzen sich durch. Jörg Meuthen erlebt eine Niederlage.
Die AfD wollte dem Verfassungsschutz vorläufig verbieten, öffentlich zu machen, wie viele Mitglieder der inzwischen aufgelöste „Flügel“ um Björn Höcke hatte. Doch Karlsruhe sieht keine ausreichende Begründung für eine mögliche Grundrechtsverletzung.
Der AfD-Politiker Höcke ist bei seinem Auftritt in Offenbach von Hunderten Gegendemonstranten empfangen worden. Sie folgten einem Aufruf eines breiten Bündnisses.
Die AfD plakatierte in Offenbach Veranstaltungsankündigungen mit Björn Höcke. Daraufhin hängte die FDP bewusst die eigenen Plakate mit positiver Botschaft direkt unter die AfD-Ankündigungen, so der Landtagsabgeordnete Oliver Stirböck.
Hat der offiziell längst aufgelöste „Flügel“ an Einfluss in der AfD gewonnen? Das ist eine Kernfrage, wenn es um die bevorstehende Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz geht. Parteichef Meuthen rüstet sich mit Argumenten.
Im Fall von Ministerpräsident Ramelow geht es um die sogenannte Stinkefingeraffäre. Gegen AfD-Fraktionschef Höcke wurde unter anderem Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt.
Es war nicht der übliche Streit, der auf dem AfD-Parteitag tobte: Die Mehrheit, die es mit Meuthen hielt, zeigte sich diszipliniert und gut organisiert. Das Höcke-Lager geriet in die Defensive.
Mehrere Innenminister haben ein Verbot der AfD nicht ausgeschlossen. Dabei ist die Partei noch nicht einmal als „Verdachtsfall“ eingestuft. Der Geheimdienst beginnt erst mit der Spionage und rekrutiert Quellen.
In einem Social-Media-Post soll der Thüringer AfD-Chef Flüchtlinge pauschal als Kriminelle stigmatisiert haben. Den Verdacht der Volksverhetzung will die Staatsanwaltschaft nun prüfen und hat dafür die Aufhebung seiner Immunität beantragt.
Der umstrittene AfD-Politiker Björn Höcke steht seit mehreren Jahren an der Spitze des Thüringer Landesverbandes. Nun wurde er mit knapp 84 Prozent wiedergewählt.
Der AfD stehen in Thüringen drei Sitze in Kommission zur Kontrolle des Verfassungsschutzes zu. Immer wieder sind ihre Kandidaten bei Abstimmungen gescheitert. Nun auch der Fraktionsvorsitzende.
Der rechtsextreme „Flügel“ der AfD hat sich offiziell aufgelöst. Doch Anhänger der Gruppierung rund um Thüringens AfD-Chef Höcke kommen laut Verfassungsschutz zunehmend in Schlüsselpositionen der Partei.
AfD-Fraktionssprecher Lüth +++ Ruth Bader Ginsburg +++ digitales Semester +++ Fotografiensammlung +++ Deutsche Energiepolitik +++ Redundanz in der Gasversorgung
Der MDR wird wegen eines „Sommerinterviews“ mit dem AfD-Politiker Björn Höcke kritisiert. Aber nicht das Gespräch ist ein Skandal. Fragwürdig ist das Denken derer, die ihre politische Haltung mit Journalismus verwechseln.
Video: Björn Höcke im MDR-Sommerinterview.
Schon einmal hat AfD-Chef Meuthen den Deutschtümler Höcke herausgefordert. Doch der Thüringer AfD-Anführer zuckte zurück. Das kann auch diesmal so sein.
Im Landtag von Thüringen provoziert ein Abgeordneter der AfD die Fraktion der Linken. Ministerpräsident Bodo Ramelow reagiert scharf – und zeigt ihm den Stinkefinger.
Der AfD-Chef zeigt sich zuversichtlich, dass das Bundesschiedsgericht den Parteiausschluss von Andreas Kalbitz bestätigen wird. Meuthen wolle „Teile der Partei mundtot machen“, kritisiert Björn Höcke.