Norbert Himmler bleibt Intendant im ZDF
Der ZDF-Intendant Norbert Himmler ist vom Fernsehrat des Senders mit 48 von 53 Stimmen im ersten Wahlgang für eine zweite Amtszeit von fünf Jahren gewählt worden.
Norbert Himmler wird als ZDF-Intendant locker wiedergewählt. Davor aber geht es im Fernsehrat in Sachen KI-Fake im „heute journal“ und Fehlerkultur ernsthaft zur Sache. Und was sagt der neue, alte ZDF-Chef?
Der ZDF-Intendant Norbert Himmler ist vom Fernsehrat des Senders mit 48 von 53 Stimmen im ersten Wahlgang für eine zweite Amtszeit von fünf Jahren gewählt worden.
ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten sagt im internen Senderchat, die KI-Bilder im „heute journal“ seien bewusst eingefügt worden. Für die Glaubwürdigkeit des Senders ist das keine gute Nachricht.
In einem „heute journal“-Bericht tauchten KI-generierte Aufnahmen über die US-Einwanderungspolizei ICE auf. Das ZDF sprach zunächst von einem technischen Fehler. Nun ist New-York-Korrespondentin Nicola Albrecht ihren Posten los.
Das Ziel ist Aufheizung: Die ZDF-Chefredakteurin vergleicht das Wahlergebnis in Thüringen mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Und auf Tiktok kursiert ein manipuliertes Video von Ricarda Lang.
Der ARD-Chef und SWR-Intendant Kai Gniffke entschuldigt sich bei den Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktionen für die Gleichsetzung ihrer Parteien mit der AfD bei „Funk“. Dies werfe „einen Schatten“ auf die Öffentlich-Rechtlichen.
Die ARD hat bislang nur die „missverständliche“ Ankündigung des „funk“-Beitrags über „rechte“ Politiker und Parteien bedauert, nicht den Beitrag selbst. Beim ZDF ist das anders. Chefredakteurin Bettina Schausten äußert sich klar und deutlich.
Markus Söder ist aus dem Verwaltungsrat des ZDF ausgeschieden. Er habe dafür keine Zeit, heißt es. Sein Kollege Ministerpräsident Dietmar Woidke vertritt die Länder dort noch. Und macht Radau wegen des Rundfunkbeitrags.
Der ZDF-Intendant Norbert Himmler hat sein Personaltableau präsentiert. Bettina Schausten wird Chefredakteurin des Senders. Die bisherige Chefin von ZDFneo, Nadine Bilke, übernimmt die Programmdirektion.
Mal pariert die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock geschickt, mal weicht sie aus. Und Peter Frey und Bettina Schausten unterziehen das grüne Wahlprogramm einem harten Praxistest.
ARD und ZDF hätten den Sturm auf das Kapitol in Washington verschlafen, wird allenthalben kritisiert. Bei genauem Hinsehen zeigt sich: So ganz stimmt das nicht.
In der ARD spricht Tina Hassel mit der Bundeskanzlerin, im ZDF Bettina Schausten mit Horst Seehofer. Beide Gespräche streifen zu viele Themen. Am Ende bleibt vor allem die Annahme, dass sich beide Politiker im Urlaub gut erholt haben.
Die Bundeskanzlerin gibt sich im Fernsehinterview unverdrossen. „Schmerzhaft“ seien die Zugeständnisse an die SPD im Koalitionsvertrag, aber alternativlos. Das Toben in ihrer eigenen Partei beantwortet sie mit Floskeln. Merkel tut so, als habe sie den Schuss noch immer nicht gehört.
Wie war das nun mit dem „Duell“? Hat Merkel gewonnen oder Schulz? Die Kommentatoren, Spin-Doktoren und Fernsehjournalisten haben sich darauf ihren Reim gemacht. Wir auch.
Noch ist das Rennen um das Weiße Haus offen. Während im ZDF immer wieder Unfug die Hängepartie begleitet, punktet das Radio mit seinen erfahrenen Korrespondenten.
„Ich finde Ihre Frage total merkwürdig“: Sigmar Gabriel keilt in einem Fernseh-Interview zum Thema Flüchtlinge um sich. Ist das ein Skandal? Natürlich nicht. Aber über den SPD-Vorsitzenden sagt es viel aus.
„Nichts von dem, was Sie sagen, ist richtig“: Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat sich bei einem Fernsehinterview einen kiebigen Schlagabtausch mit einer ZDF-Moderatorin geliefert.
Das Wahlergebnis liegt vor. Doch wie wird es von den Sendern eingeordnet? Wer hat mehr gewonnen: Martin Schulz oder Bernd Lucke? Wie hieß der Kandidat der Union? Und wie stark wird die Rechte in Europa?
Die zweite Fragerunde des ZDF mit Sigmar Gabriel endet ohne Aufreger. In einer Lehrstunde für journalistisches Nebelkerzenzünden zeigen die ZDF-Reporter, wie man es nicht macht.
In dem Film „Macht Mensch Merkel“, der heute Abend im ZDF zu sehen ist, kommen zahlreiche Kritiker zu Wort. Je mehr sie hadern, desto besser dürfte sich die Bundeskanzlerin fühlen.
Thomas de Maizière konnte am gestrigen Mittwoch keiner entkommen. Am Abend versorgte der Verteidigungsminister hintereinander die Zuschauer von Erstem und Zweitem. Er nutzte die doppelte Bühne geschickt, um sich angesichts des Drohnen-Desasters zerknirscht, aber auch entschlossen zu präsentieren.
Der Filmproduzent Nico Hofmann scheint es mit seinem Plan, die Affäre Wulff zu verfilmen, erstaunlich ernst zu meinen. Nachdem sich seine Firma Teamworx schon ...
Das war dein Tipp, sagte Bettina Schausten am Mittwochmorgen im ZDF, als Barack Obama als Wahlsieger feststand. Doch muss man die seherischen Fähigkeiten des ...
Das Übererklären machte ein bisschen müde in dieser langen Wahlnacht im deutschen Fernsehen. Nicht, wenn es um die komplexen Verhältnisse ging, sondern wenn Bilder für sich hätten stehen können oder Technik einfach nur hätte genutzt werden müssen.
Die Wahl des Bundespräsidenten ist auf vielen Fernsehkanälen zu sehen. Es zeigt sich: Auch eine Wahl, deren Ergebnis scheinbar feststeht, birgt Spannungspotential.
Die Chefin des ZDF-Hauptstadtstudios und Ulrich Deppendorf haben gemeinsam das Interview mit Bundespräsident Christian Wulff geführt. Nun ist Bettina Schausten selbst gefragt.
Wulffs Interview ist kein Befreiungsschlag, sondern nur der Rückzug auf die letzte Verteidigungslinie. Die „Bild“-Zeitung dreht die Eskalationsspirale weiter. ARD und ZDF verspielen die Chance zur Aufklärung.
Christian Wulff will Bundespräsident bleiben. In einem Fernsehinterview gestand er zwar Fehler ein, lehnte einen Rücktritt aber ab. Die „Bild“-Zeitung widersprach Wulffs Darstellung, er habe einen Bericht des Blattes nur hinauszögern, nicht aber verhindern wollen.
Der Bundespräsident gibt ARD und ZDF ein Interview. Sonst redet er mit niemandem. Das verrät viel über sein Amtsverständnis. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erlebt ein Waterloo.