Eine Klippe namens „Stille Nacht“
Humorvoll, phantastisch, ernst: Die neuen CDs zu Weihnachten bieten Kitsch mit Kuba-Flair, Nussknacker mit Saxofon und fromme Strenge alter Schule.
Humorvoll, phantastisch, ernst: Die neuen CDs zu Weihnachten bieten Kitsch mit Kuba-Flair, Nussknacker mit Saxofon und fromme Strenge alter Schule.
Ohne Pflanzenvielfalt wäre unsere Zivilisation nicht denkbar. Doch unser Lebenswandel gefährdet viele wilde Gewächse.
Drama um die Ukraine, Abgesang auf Europa – mit aller Macht versucht der Kanzler, den alten Kontinent zu behaupten.
Keine Preiserhöhungen im Fernverkehr, dafür jede Menge Baustellen und direkte Anbindung an mehr europäische Städte: Diese Änderungen bringt der Fahrplanwechsel der Bahn.
Er zählte zu den erfolgreichsten Filmproduzenten der Welt. Noch 2024 arbeitete der Oscarpreisträger an einem neuen Projekt. Nun ist er in Jerusalem gestorben.
Bei einem vertraulichen Treffen in Berlin beraten die Verteidigungsminister von Deutschland, Frankreich und Spanien über das Milliarden-Projekt für ein gemeinsames Kampfflugzeug. Ihm droht die Abwicklung.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Kuratorin Emma Enderby.
Der israelische Regisseur Ran Chai Bar-zvi inszeniert Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“.
Nach einem Gespräch mit Donald Trump sagt der Bundeskanzler, es gebe Fortschritte in Richtung eines Waffenstillstands. Trump habe den europäischen Standpunkt verstanden und sei bereit, den Weg mitzugehen.
Drei Jahre lang hat die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt, jetzt erhebt sie gegen die frühere RBB-Intendantin Patricia Schlesinger und drei weitere Beschuldigte Anklage wegen Untreue. Warum hat das so lange gedauert?
Weil sie das Vermögen des RBB geschädigt haben soll, erhebt die Berliner Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen die frühere Intendantin und drei weitere Ex-Führungsmitglieder des Senders. Es geht um große Summen.
Litauens Sozialdemokraten sind ein Regierungsbündnis mit einer rechtsradikalen Partei von verurteilten Holocaust-Leugnern eingegangen. Dagegen organisiert die Künstlerszene des Landes Widerstand.
Seit Kurzem haben Islamisten die Kontrolle über das afghanische Generalkonsulat in Bonn. Wie konnte es dazu kommen?
Friedrich Merz versucht, ein Ende des Ukrainekriegs zu erreichen – im Zusammenspiel mit Amerika. Dabei geht er inzwischen auch auf Distanz zu EU-Mechanismen.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche findet in der italienischen Hauptstadt Verbündete. Die Regierungen aus Rom und Berlin machen Druck auf Brüssel.
Berlins Bildungspolitik krankte bislang daran, dass Projekte zu spontan und punktuell waren. Eine neue Qualitätsstrategie soll das ändern.
Der Saxophonist und Klarinettist Tobias Delius wurde in Oxford geboren, lebt in Berlin und erhielt dort jüngst den Jazzpreis. Zwei neue Alben mit seiner Beteiligung huldigen der Schönheit des Augenblicks.
In den Großstädten sind Büros noch gefragt. Der Arbeitsplatz muss für teure Mieten aber zentral stehen. Doch auch der Leerstand nimmt zu.
Jan Otto hat sich in fünfzehn Jahren bei der IG Metall schon mit vielen Konzernen angelegt. Jetzt will er bei Tesla einen Tarifvertrag durchsetzen.
Ein 20-jähriger Syrer kommt nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung am Berliner Humboldt Forum ums Leben. Nun sitzen sieben Männer in Untersuchungshaft, ein achter Beschuldigter wurde festgenommen.
Sie spielt einfach kriminell gut, auch nach längerer Bühnenabstinenz: Das erste von vier Radiohead-Konzerten in Berlin ist eine spektakuläre Werkschau, ein Fest der avantgardistischen Rockmusik, das nichts zu wünschen lässt.
Vor 100 Jahren wurde die Oper „Wozzeck“ von Alban Berg uraufgeführt und wider Erwarten ein durchschlagender Erfolg. In ihr verschmolzen Härte und Gesanglichkeit. In Berlin ist sie nun wieder zu erleben.
In Deutschland haben nicht wenige polnischstämmige Menschen den Bezug zu ihren Wurzeln verloren. Im Pierogi Social Club kommen sie bei Teigtaschen zusammen – und es fließen auch mal Tränen.
Der Hesse Michael Roth war fast 30 Jahre lang eine prägende Figur der SPD. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen als Berufspolitiker in Berlin, über die Lage der Demokratie und die Zukunft der Ukraine.
In seinem neu eröffneten Großmarkt will das Familienunternehmen Hamberger mit viel Frische und Auswahl die Profis aus Hotellerie und Gastronomie als Kunde gewinnen. Seit Montag läuft der Betrieb.
Kanzler Merz besucht Israel, wie er sagt, als Freund. Das israelische Vorgehen im Gazastreifen habe seine Bundesregierung aber in „ein gewisses Dilemma geführt“.
Das Bezirksamt Mitte hat die Aufstellung einer Statue von Walter Lübcke vor der CDU-Parteizentrale genehmigt. Ein explizites Einverständnis der Familie dazu gab es jedoch nicht.
Yael Ronen inszeniert „Sabotage“ an der Schaubühne. Dimitrij Schaad spielt als jüdischer Filmregisseur die Hauptrolle. Aber so richtig viel Vergnügen will nicht aufkommen beim Versuch, den Nahostkonflikt zu ironisieren.
Wo Politik ist, wird auch gegessen und getrunken. Unsere Autorin probiert alles durch. Diesmal: blaues Popcorn auf der Gründungsversammlung der neuen AfD-Jugend.
Bei den Winterauktionen von Grisebach in Berlin wird ein neuer Rekord für Paul Modersohn-Becker aufgestellt. Mit seiner Jahresbilanz kann das Auktionshaus ebenfalls zufrieden sein.
Tausende Schüler haben keine Lust auf Bundeswehr. Sie demonstrieren in Berlin und anderen Städten gegen das am Freitag vom Bundestag beschlossene Gesetz zum neuen Wehrdienst.
Wolfgang Becker, Regisseur von „Good Bye, Lenin“, starb vor einem Jahr. Seine Freunde haben seinen letzten Film „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ fertiggestellt. Jetzt kommt er in die Kinos.
Die Innenminister fordern bessere Strategien gegen hybride Bedrohungen. Auch die Fußballstadien sollen sicherer werden. Manche Länder wollen zudem Silvesterböller verbieten.
Unsere Autorin lebt seit kurzem mit ihrer Familie in Vancouver. Berlin hat sie gewöhnt an allerlei Alltagsschimpfereien. Doch in Kanada begegnen ihr Freundlich- und Dankbarkeit.
Die Bund-Länder-Finanzen bleiben auch nach der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin ein Streitthema. Dafür gibt es einen Plan mit mehr als 100 Punkten, der Deutschland moderner machen soll.
Medien legen eine Bevorzugung des Barons bei einer Unternehmensförderung durch das Ministerium nahe. Wie sehen die Fakten wirklich aus?