Imitiert Prag jetzt das Berliner Nachtleben?
Ein Labyrinth aus Beton und Stahl, rohe Wände, chaotische Ästhetik und harte Beats: Der Club „Kreuzberg“ versucht, die Energie der Spreemetropole in die tschechische Hauptstadt zu verpflanzen.
Ein Labyrinth aus Beton und Stahl, rohe Wände, chaotische Ästhetik und harte Beats: Der Club „Kreuzberg“ versucht, die Energie der Spreemetropole in die tschechische Hauptstadt zu verpflanzen.
Abgeordnete in Bern fordern eine Partnerschaft mit der Allianz und sagen: Allein könne sich das Land im Ernstfall nicht verteidigen. Doch wartet die NATO auch auf die Schweiz?
Nirgendwo in Deutschland gibt es mehr Staus als in Köln. Auch in Frankfurt ist der Zuwachs an Verzögerungen erheblich. Wie sieht es in anderen Städten aus?
Geraldine Rauch ist von April an nicht mehr Präsidentin der TU Berlin. Sie unterlag im zweiten Wahlgang ihrer Nachfolgerin Fatma Deniz.
Die Ministerpräsidentin des Saarlandes und SPD-Vizechefin, Anke Rehlinger, kritisiert die Arbeitgeber im Streit mit Bärbel Bas. Und sie macht Merz und die Union dafür verantwortlich, dass die Bundesregierung so unbeliebt ist.
Ihre Zusammenarbeit war kongenial: Dem Maler und Grafiker Max Slevogt und seinem Verleger Bruno Cassirer hat das Landesmuseum Mainz eine Ausstellung gewidmet.
Anita Vulesica inszeniert „Eine Minute der Menschheit“ nach Stanisław Lem am Deutschen Theater Berlin. Und das Universum antwortet nicht. Skandal? Oder Plattitüde?
Eine neue Spezialeinheit der Bundespolizei schützt künftig acht wichtige Flughäfen vor Drohnen. Deutschlands größter Flughafen Frankfurt ist dabei.
Im Prozess gegen den mutmaßlichen Serienmörder Johannes M. spricht die Mutter einer Toten. Der Vater des Angeklagten taucht unangekündigt im Gericht auf – und lässt sich gerne interviewen.
Warum der Wettbewerb um die Spitze der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Geschichte über die handwerklichen Probleme des Kanzlers erzählt.
Seit dem Messerangriff auf ihn am Holocaust-Mahnmal in Berlin kann der Spanier Iker M. kaum noch am Leben teilnehmen. Jetzt will er persönlich im Prozess aussagen.
Als „letzten Helden der CDU“ bezeichnen Aktivisten den ermordeten Walter Lübcke. Nun steht eine Statue des Mannes direkt vor der CDU-Parteizentrale.
Wohnungen sollen schneller und günstiger erstellt werden. Dabei hilft eine Vorproduktion der Wände in der Fabrik. Die Wohnungsgesellschaft Vonovia treibt das jetzt voran.
Die Beziehungen zwischen Warschau und Berlin könnten besser sein – darüber täuschen auch die Regierungskonsultationen nicht hinweg. Wo liegen die größten Hürden?
Als ich mich in einem Theatertext von Rainald Goetz erwähnt fand, fuhr ich zur Aufführung nach München. Und da stockte das Stück just da, wo von mir die Rede war.
In Berlin-Neukölln brodelt es. Der Bürgermeister hört auf, ein Schulleiter warnt vor seiner Ermordung, die Integrationsbeauftragte will keine Interviews mehr geben. Die politische Instrumentalisierung ist in vollem Gange. Aber was sagen die Neuköllner?
Christian Marclay hat Uhren-Szenen aus klassischen Filmen und Serien zu einer 24-Stunden-Collage zusammengeschnitten. Es ist die schönste Hommage ans Kino, die es bisher gab. Jetzt läuft sie in Berlin.
Mehrere hundert Festnahmen, illegales Feuerwerk, schwer verletzte Bölleropfer – die Polizei war in der vergangenen Silvesternacht in Berlin ständig im Einsatz. Und die Ermittlungen dauern an.
Künftig leitet nicht nur die Präsidentin, sondern ein mehrköpfiges Gremium die Institution. Dessen Wahl am Montag war der letzte Schritt einer Reform, die die Kultureinrichtung moderner und konkurrenzfähiger machen soll.
Polens Wirtschaft wächst rasant, die Inflation sinkt. Deutsche Exporte profitieren, während Polen zum Vorbild für Agilität und Aufstiegswille avanciert.
Im Streit über das Rentenpaket kritisiert der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, die jüngsten Äußerungen der SPD-Vorsitzenden. Zu seinem Abstimmungsverhalten im Bundestag äußert er sich nicht.
Nach einem langen erbitterten Schlagabtausch mit dem Vatikan hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken einer Satzung der neuen Synodalkonferenz mit römischer Handschrift zugestimmt.
Die Vergangenheit spielt eine mächtigere Rolle als die Zukunft: Berlin und Warschau verschenken fahrlässig das Potential, das in einer konstruktiven Zusammenarbeit liegen könnte.
In Zeiten des digitalen Konsums eröffnet das Label Haderlump einen Laden, der wie ein Gegenentwurf wirkt: ein Tempel der Handarbeit, mitten in Berlin. Er markiert ein neues Selbstbewusstsein handgemachter Mode in Deutschland.
Der Konzern will in der Nähe von Berlin mehr als drei Milliarden Getränkedosen jährlich abfüllen. Ist der Standort trotz der Sorgen um das Grundwasser geeignet?
Die Scharf Collection ist eine der größten deutschen Privatsammlungen von klassischer moderner Malerei und Skulptur. Eine Ausstellung auf der Berliner Museumsinsel zeigt ihre wichtigsten Schätze.
Die Europäer haben hart daran gearbeitet, den amerikanischen „Friedensplan“ zu entschärfen. Aber wie lange wird ihr Erfolg halten?
Die SPD liegt in der Hauptstadt in den Umfragen auf Platz fünf. Den Ernst der Lage haben viele Genossen offenbar nicht verstanden – sie verlieren sich in ideologischen Debatten.
Als erste Regierung in der EU hat Deutschland Personal der Taliban als Konsularbeamte zugelassen. Was bedeutet das?
Der Dokumentarfilm „Politzek“ mahnt die Welt: Vergesst Russlands politische Gefangene nicht. In Berlin feiert das Stück, das ARD und Deutsche Welle zeigen, Premiere. Der Abend ist so bewegend wie der Film.
Souvenirs aus Herrengrund im Grünen Gewölbe, eine Zeichnungsschau der Renaissance und des Barock in Würzburg und „Catwalk“ in Weil am Rhein: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Der Künstler Christian Marclay zeigt in der Neuen Nationalgalerie seinen großartigen 24-Stunden-Film „The Clock“.
Nobel geht die Welt zugrunde! Noch bis vor Kurzem waren Austern den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Nun werden sie nicht mehr nur aus Dekadenz, sondern der Selbstermächtigung wegen konsumiert. Gut so, findet unsere Autorin.
Für die sichergestellte Pyrotechnik ist nach Angaben der Polizei eine gesonderte Erlaubnis nötig. Der Fahrer des Transporters flüchtete zunächst, konnte schließlich aber gestoppt werden.
Ein Warnschuss weit über Leipzig hinaus: Das Geld, mit dem ein Verein dort seit bald dreißig Jahren eindrucksvolle literarische Arbeit ermöglicht, geht zu Ende. Weil auch die Stadt keines hat, droht jetzt die Schließung.
Wer ein Bankett oder eine kleine Gesellschaft bei Ulrich Dahlmann bucht, muss tief in die Tasche greifen. Den Gästen ist es das wert. Wir konnten miterleben, wie ein solches Event vorbereitet wird.