Israels Partner drohen mit „konkreten Maßnahmen“
Frankreich, Großbritannien und Kanada verurteilen die Eskalation im Gazastreifen. London macht ernst: Es setzt Freihandelsgespräche mit Israel aus.
Frankreich, Großbritannien und Kanada verurteilen die Eskalation im Gazastreifen. London macht ernst: Es setzt Freihandelsgespräche mit Israel aus.
Ungarn verlässt als erstes europäisches Land den Internationalen Strafgerichtshof. Budapest nennt den Haftbefehl gegen Israels Regierungschef Netanjahu „politisch motiviert“.
Es ist eine gute Nachricht, dass Israel wieder Hilfslieferungen nach Gaza lassen will. Dass dazu Druck aus Washington nötig war, ist aber ein Armutszeugnis für die israelische Politik.
Nach der Ankündigung, wieder Hilfsgüter in den Gazastreifen zu lassen, muss Netanjahu sich gegen Kritik aus dem ultrarechten Lager wehren. Er argumentiert mit militärischer Notwendigkeit.
Eine Mitarbeiterin bezichtigt den Chefermittler in Den Haag wegen sexueller Übergriffe. Gibt es einen Zusammenhang zu den Ermittlungen gegen Israels Regierungschef?
Netanjahu muss einsehen, dass sich der internationale Wind für ihn gedreht hat. Trump hat womöglich längst die Geduld mit ihm verloren.
Die Spekulationen, Trump könnte eine Waffenruhe in Gaza erzwingen, haben sich nicht bewahrheitet. Stattdessen gibt es weiter massive Angriffe – und zugleich neue Gespräche in Doha.
Saudi-Arabien, Qatar und die Emirate wünschen sich ein verlässliches Amerika. Zu Besuch kommt nun ein unberechenbarer US-Präsident. Wie könnten sie ihn für die eigenen Interessen einspannen?
Die SPD stellt ihre Spitze neu auf, das Moratorium im Zollstreit erleichtert die Finanzwelt und in Cannes beginnt das Filmfest. Der F.A.Z. Frühdenker.
Kurz vor Donald Trumps Nahost-Reise lässt die Hamas als Geste gegenüber den USA einen amerikanisch-israelischen Doppelstaatler frei. Sie hofft, dass Trump Druck auf Israel ausübt, damit es einem dauerhaften Ende des Gazakriegs zustimmt. Der Überblick.
Bei Teil eins des doppelten Staatsbesuchs waren die Präsidenten beider Länder um Freundlichkeit bemüht. Doch angesichts des Gazakriegs wollte keine rechte Feierstimmung aufkommen.
Die deutsche Politik darf nicht so tun, als sei die Welt zwischen Jerusalem und Berlin weiter in Ordnung. Täte sie es, verlöre sie alle Glaubwürdigkeit.
Nach der totalen Blockade ist die Lage im Gazastreifen katastrophal. Nun gibt es einen amerikanischen Plan für die Versorgung der Bevölkerung – doch Fachleute halten wenig von dem Konzept.
Die SPD will auf Erfahrung und auf neue Gesichter setzen. Scholz wünscht sich „Respect“. Und die Kritik von US-Außenminister Rubio an der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch sorgt für Verärgerung in Berlin. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das Sicherheitskabinett hat Berichten zufolge eine verschärfte Offensive gegen die Hamas bewilligt. Die Armee schickt Einberufungsbefehle an Zehntausende Reservisten.
Nach einer Eskalation zwischen der syrischen Regierung und den Drusen scheint sich der Konflikt zu entschärfen. Israel greift derweil immer stärker ein.
Israels Militäraktion in Gaza verfolgt kein rationales Ziel mehr. Das Vorgehen der Armee dient nur noch den politischen und ideologischen Bedürfnissen Netanjahus und seiner Koalition.
Roms Oberrabbiner Riccardo Di Segni wird am Requiem für den verstorbenen Papst teilnehmen. Das ist auch Zeichen für einen offenen Konflikt mit Israels Regierungschef Netanjahu.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat betont, den Krieg im Gazastreifen nicht beenden zu wollen. Das zwischen Israel und der Hamas vermittelnde Land Qatar äußerte sich „frustriert“ über die Gespräche.
Israel wollte Iran bombardieren, Trump entschied sich für Gespräche. Alle Optionen lägen auf dem Tisch, beteuert das Weiße Haus. Doch das stimmt nicht.
Angesichts der Zerstörung palästinensischen Lebens ist die bedingungslose Unterstützung für Israels Vorgehen eine falsch verstandene Freundschaft. Eine Stellungnahme ehemaliger deutscher Botschafter.
Seit Wiederaufflammen des Gazakriegs sind rund 500.000 Palästinenser erneut auf der Flucht. Laut UN fehlt es an Zelten, Nahrung und Medizin. Israel lässt keine Hilfslieferungen in das Küstengebiet. Der Überblick.
Immer mehr Reservisten in Israel kritisieren die Kriegsführung der Regierung. Deren harsche Reaktion lässt den Konflikt noch weiter eskalieren.
Israels Verteidigungsminister spricht von eroberten Gebieten, die als „Sicherheitszonen“ dienen sollen. Die Einwohner werden vertrieben. In Israel mehren sich Forderungen nach einem Ende des Kriegs. Der Überblick.
Erst Stunden nach dem Überfall der Hamas erreichen israelische Soldaten den Kibbuz Nir Oz. Ein Armeebericht dokumentiert nun das Versagen. Was heißt das für die Bewohner?
Israels Ministerpräsident Netanjahu kommt mit dem Ziel nach Washington, die Zölle gegen sein Land zu vermeiden. Trump macht keine Zusagen – zeigt sich aber offen für „faire Deals“.
Beim Besuch Macrons in Ägypten wird deutlich, dass Frankreich nun auch in Nahost mit Amerika über Kreuz liegt. Der Einfluss Europas dürfte allerdings gering bleiben.
Der französische Präsident befindet sich auf einer „Friedensmission“ im Nahen Osten. Seine Botschaft in Kairo richtet sich direkt an Donald Trump, bei dem gerade Benjamin Netanjahu zu Besuch ist.
Haftbefehl gegen Netanjahu beachten +++ Verein "Rote Hilfe" +++ Niedergang des Kulturradios +++ Netflix-Serie „Adolescence“
Union und SPD wollen die Koalitionsverhandlungen diese Woche abschließen. Die EU-Handelsminister beraten über Antworten auf Trumps Zölle. Und Autofahrer sollten in dieser Woche besonders aufs Tempolimit achten. Der F.A.Z. Frühdenker
Israelische Soldaten haben 15 Palästinenser in Kranken- und Feuerwehrwagen getötet – laut Rotem Halbmond aus nächster Nähe. Israels Armee bestreitet das und betont, einige der Männer seien Hamas-Mitglieder gewesen.
Der Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu ist umstritten. Aber es gibt andere Wege. Ungarn vergisst seine Verpflichtungen – und seine Bedürfnisse.
Erstmals seit Verhängung des Haager Haftbefehls wird Israels Regierungschef in Europa empfangen. Mit Ungarns Regierungschef Viktor Orbán versteht er sich blendend.
Ungarn hat einen Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Benjamin Netanjahu ignoriert und will sich aus dem Gericht zurückziehen. Der israelische Ministerpräsident lobt den Beschluss als „mutig“.
Die Welt reagiert auf den „Zollhammer“ von US-Präsident Donald Trump. Die ostdeutschen Regierungschefs fordern eine Quote für das Bundeskabinett. Und der Marathon-Prozess gegen den früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger steht vor seinem Abschluss. Der F.A.Z. Frühdenker.
Israel weitet seine militärischen Aktivitäten in Syrien weiter aus – und fliegt abermals Luftangriffe auf militärische Stellungen. Im Gazastreifen erobert die Armee einen strategisch wichtigen Korridor. Der Überblick.