Die Angehörigen sollen schweigen
Neue Bilder hungernder Entführter prägen die Debatte über den Gazakrieg in Israel. Manche Politiker sagen, man solle sich die Videos überhaupt nicht ansehen.
Neue Bilder hungernder Entführter prägen die Debatte über den Gazakrieg in Israel. Manche Politiker sagen, man solle sich die Videos überhaupt nicht ansehen.
Unter amerikanischen Juden gibt es viele Positionen zum Krieg in Gaza. Die lautesten Kritiker Israels kamen bislang von links. Das ändert sich gerade – viele in der liberalen Mitte wollen Netanjahu nicht mehr unterstützen.
Seit Langem werfen Aktivisten der Netanjahu-Regierung vor, im Gazastreifen das palästinensische Leben planmäßig zu vernichten. Jetzt wird die Debatte auch in Israel geführt.
Die USA haben einen Plan zur Beendigung des Gazakrieges. Die Hamas will die Waffen aber nur unter einer Bedingung niederlegen. Bilder einer abgemagerten Geisel lösen in Israel Entsetzen und neue Proteste aus. Der Überblick
Der amerikanische Sondergesandte Steve Witkoff ist am Freitag in Gaza, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen. Donald Trump sieht echten Hunger und macht die Hamas dafür verantwortlich.
Frankreich geht als erste führende Industrienation der G7 den Weg der Anerkennung Palästinas. In Berlin will man nicht mitgehen – aber auch nicht unbeweglich wirken.
Im Buch „Dinosaurierkind“ ist Maryam Aras den Spuren ihres Vaters nachgegangen, der Iran unter dem Schah-Regime im Protest verließ. Nach dem Krieg fragt sie sich und ihren Vater: Wie ist ein menschlicher Weg aus der Diktatur möglich?
Hunderte Syrer sind in den vergangenen Tagen bei Kämpfen ums Leben gekommen. Nach israelischen Angriffen haben sich Israel und Syrien auf eine Feuerpause geeinigt.
Der Internationale Strafgerichtshof kann bei Angriffskriegen nur eingeschränkt ermitteln. Auf einer Sondersitzung verhandelten die Mitgliedstaaten über eine Reform – der große Wurf blieb aus.
Auch nach dem Austritt zweier ultraorthodoxer Parteien kann Netanjahu in Israel weiterregieren. Seine früheren Partner haben ihm drei Monate gegeben, den Wehrdienststreit zu lösen.
Eine Partei verlässt Israels Koalition, weil die Wehrdienstbefreiung für Ultraorthodoxe nicht geregelt ist. Die Regierung zu Fall bringen will sie aber nicht.
In Israel könnte erstmals ein Knessetmitglied ausgeschlossen werden. Kritiker vermuten dahinter ein Kalkül Netanjahus für die nächste Parlamentswahl.
Der israelische Ministerpräsident umgarnt Donald Trump im Weißen Haus. Wegen des Gazakrieges herrscht aber längst nicht mehr eitel Sonnenschein.
Trump empfängt Netanjahu im Weißen Haus, um den Sieg über Iran zu feiern. Kann er Israels Regierungschef auch ein Ende des Gazakriegs abringen?
Die Kriegsmüdigkeit der israelischen Gesellschaft macht sich auch in den Streitkräften bemerkbar. Immer mehr Reservisten fordern ein Ende der Kämpfe in Gaza – und verweigern den Dienst im Militär.
Israels Ministerpräsident Netanjahu reist zu Donald Trump ins Weiße Haus, Polen führt Kontrollen an der deutschen Grenze ein und die Unesco überprüft die Welterbe-Tauglichkeit der bayerischen Königsschlösser. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Bemühungen um eine Waffenruhe im Gaza-Krieg gehen weiter. Israel ist zu neuen indirekten Verhandlungen in Katar bereit. Zuvor schickt Regierungschef Netanjahu der Hamas aber ein klares Signal. Der Überblick.
Gewalttätige Siedler greifen immer wieder palästinensische Dörfer an. Sie machen aber auch nicht vor Attacken auf israelische Soldaten Halt, wenn die ihnen im Weg stehen.
Die Wortgefechte zwischen Iran und den USA gehen weiter. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, dass nach den Angriffen auf Irans Atomprogramm nun vielleicht die Befreiung der Geiseln in Gaza gelingen könnte. Der Überblick.
Teheran könnte „binnen Monaten“ wieder mit der Anreicherung von Uran beginnen, warnt der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde – und widerspricht damit der US-Regierung. Israel greift derweil wieder Ziele im Gazastreifen und in Libanon an. Der Überblick.
Mit seinem Angriff auf die Atomanlagen hat der unstete amerikanische Präsident Iran und Israel gezwungen, ihren Krieg zu beenden. Und in der Ukraine lobt er Selenskyj und kritisiert Putin. Lernt er dazu?
Die Hamas hat eine eigene Einheit geschaffen, um gegen Überfälle auf Hilfskonvois vorzugehen. Sie wird von lokalen Clans bekämpft – und von Israel.
Die Hamas würde Teile der Hilfen abzweigen, so die Anschuldigung. Aber auch die Innenpolitik spielt eine Rolle.
Ali Khamenei spricht in einer Fernsehansprache vom „Sieg“. Dabei traut er sich aus Angst vor Israel nicht mehr in die Öffentlichkeit. Andere Kräfte wollen das Machtvakuum nutzen.
Der israelische Ministerpräsident ist wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit angeklagt. US-Präsident Trump zeigt sich solidarisch und wettert gegen Israels Justiz.
Trump spielt auf dem NATO-Gipfel in Den Haag die Hauptrolle, Selenskyj nur eine Nebenrolle. Israel will seinen Fokus wieder auf Gaza richten. Spahn äußert sich zu Corona-Masken. Und in Berlin wird ein Zaun errichtet. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der amerikanische Präsident verkündet eine Feuerpause, doch die Raketen fliegen weiter. Hat er einem Ende des Kriegs zwischen Israel und Iran dennoch den Weg bereitet?
Iran soll laut israelischen Angaben die kurz zuvor vereinbarte Waffenruhe verletzt haben. Israel droht: Man werde mit aller Härte reagieren.
Washington und Teheran haben beide kein Interesse an einem Krieg. Nach einem symbolischen Gegenschlag Irans deutet sich ein Ausweg an.
Die israelische Schriftstellerin Lee Yaron wurde 1994 in Israel geboren. Im Interview spricht sie über eine Generation ohne Hoffnung auf Frieden und sagt, warum sie jetzt trotzdem eine historische Chance sieht.
Iran greift US-Militärbasis Al Udeid in Qatar an. In Den Haag beginnt der NATO-Gipfel. Das Kabinett will den Bundeshaushalt auf den Weg bringen. Das Bundesverwaltungsgericht verkündet sein Urteil zum Verbot des rechtsextremen „Compact“-Magazins. Und Starkoch Schuhbeck muss wieder vor Gericht. Der F.A.Z. Frühdenker.
Noch immer ist ungewiss, wie groß die Schäden in Fordo genau sind. Fest steht: Teherans Atomprogramm ist weit zurückgeworfen. Was heißt das für Israels weiteres Vorgehen?
Wer fordert, israelische Sportler gehörten ausgeschlossen, weil Israel Iran angreift, irrt. Das wäre ein Geschenk an das Regime in Teheran. Dennoch ist die Regierung Netanjahu für die Diskussion mitverantwortlich.