Drei Tage des Zorns
Donald Trump hilft mit dem Kurswechsel beim Thema Jerusalem dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Für Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bedeutet der Schritt nichts Gutes.
Donald Trump hilft mit dem Kurswechsel beim Thema Jerusalem dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Für Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bedeutet der Schritt nichts Gutes.
Donald Trump will am Mittwoch seine Entscheidung über eine Botschaftsverlegung nach Jerusalem verkünden. Die Palästinenser haben schon jetzt auf die Pläne reagiert – mit einer gefährlichen Ankündigung.
Mit einem „Marsch der Schande“ haben zahlreiche Israelis gegen die Regierung protestiert. Sie werfen Ministerpräsident Netanjahu Korruption vor.
Theresa May verliert ein weiteres Kabinettsmitglied: Priti Patel hatte unabgesprochen israelische Politiker getroffen. Wirklich geheim waren die Treffen allerdings nicht. Patels Nachfolgerin steht schon fest.
In der britischen Regierung geht es drunter und drüber: Minister machen, was sie wollen und Premierministerin May wirkt schwach. Trotzdem dürfte sie vor einer großen Kabinettsumbildung wohl zurückschrecken.
Nach dem Rücktritt Michael Fallons räumt auch Entwicklungshilfeministerin Priti Patel ihren Posten. Die 45 Jahre alte Politikerin hatte sich zuvor mehrmals ohne Absprache mit israelischen Offiziellen getroffen.
Nach der Bundestagswahl meldet sich nun auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Wort. Er fordert Respekt im Umgang mit dem politischen Gegner ein. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußert sich beunruhigt.
Erleichterung in China, Glückwünsche aus Madrid und Empörung über die AfD in Ankara: Die F.A.Z.-Korrespondenten berichten über die internationalen Reaktionen auf den Ausgang der Bundestagswahl.
Im Online-Wahlkampf holte sich die AfD Unterstützung von einer Werbeagentur, die bereits für Donald Trump arbeitete. Jetzt hat die Partei eine neue Website veröffentlicht – und startet damit eine Schmutzkampagne gegen die Kanzlerin.
Der amerikanische Außenminister hält die Iran-Vereinbarung für nicht streng genug. In einem TV-Interview droht er: Sollte es keine Änderungen geben, würden sich die Vereinigten Staaten aus dem Pakt zurückziehen.
Nach Washingtons Willen soll Ramallah Terroristen und ihre Angehörigen nicht länger entlohnen. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner will Palästinenserpräsident Abbas bei seinem Nahost-Besuch deshalb weiter unter Druck setzen.
Eine iranische Journalistin flieht ausgerechnet nach Israel. Dort hat man Dissidenten aus dem Mullah-Regime gerne zu Gast – bestätigen sie doch die Selbstdarstellung als einzige Demokratie im Nahen Osten.
Der israelischen Regierung ist Al Dschazira ein Dorn im Auge. Die Berichterstattung des arabischen Senders mit Sitz in Qatar schüre Gewalt, so Netanjahu. In Doha weist man die Vorwürfe zurück.
Benjamin Netanjahu muss sich immer mehr Kritik aus den eigenen Reihen anhören. Nun wird gegen den israelischen Ministerpräsidenten auch noch offiziell ermittelt. Kronzeuge könnte ein ehemaliger Mitarbeiter werden.
Gerade sind die blutige Unruhen wegen der Tempelberg-Krise abgeebbt. Jetzt legt Netanjahu den Grundstein für ein neues Siedlerviertel im Westjordanland. Die Palästinenser warnen vor „schwerwiegenden Folgen“.
Die Regierung Netanjahu will das Büro von Al Dschazira schließen. Dem Sender wird vorgeworfen, er stachele zu Gewalt an. Die Reporter halten dagegen: Sie berichteten nur, wie „auf der Straße“ gedacht werde.
Nach zwei Wochen der Konfrontation zeichnete sich eine Entspannung in der Tempelberg-Krise ab. Beim Nachmittagsgebet eskaliert die Gewalt wieder. Netanjahu fordert derweil die Hinrichtung von Terroristen.
Der israelische Regierungschef wirft dem Sender vor, die Gewalt am Tempelberg geschürt zu haben. Notfalls werde er für die Schließung die Gesetze ändern lassen.
Weder Israels Ministerpräsident noch der Palästinenserpräsident oder der jordanische König haben Interesse an einem Krieg. Doch alle drei stehen ihrem eigenen wütenden Volk gegenüber.
Vorläufige Entspannung in Israel: In der Nacht begann Israel mit dem Abbau der Metalldetektoren am Tempelberg. Auch die Spannungen mit Jordanien legen sich etwas - im Konflikt um einen Angriff auf einen Israeli kam es zu einer Lösung.
Der Angriff auf einen Israeli im jordanischen Amman belastet die Beziehungen beider Länder. Israels Ministerpräsident Netanjahu will den Konflikt möglichst schnell beilegen, doch über einen wesentlichen Punkt herrscht Uneinigkeit.
Nach Tagen voller Gewalt rund um den Tempelberg stehen Palästinenser und Israelis unter Druck, weitere Unruhen in Jerusalem zu verhindern. Eine Beruhigung der Lage ist wohl nur unter einer Bedingung denkbar.
Israel hat die Sicherheitsvorkehrungen am Tempelberg weiter verschärft. Palästinenserpräsident Abbas reagiert empört und wendet sich mit einem dringenden Appell an Amerika.
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel will auf die Verhaftungen von Menschenrechtlern in der Türkei eine Antwort geben. Die Brexit-Unterhändler ziehen Bilanz. Die EZB-Führung berät über die Geldpolitik.
In Budapest formuliert der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine Kritik an der EU zunächst recht diplomatisch. Hinter verschlossenen Türen aber spricht er Klartext – und wird versehentlich nach draußen übertragen.
Beim Rüstungsdeal zwischen Israel und Thyssen Krupp zogen Vertraute Netanjahus die Fäden. Wird der Fall für den Ministerpräsidenten gefährlich?
In Ungarn führt die national-konservative Regierung derzeit eine scharfe Kampagne gegen den Milliardär Georg Soros. Kritiker werfen Ministerpräsidenten Orbán Antisemitismus vor. Doch gerade in Israel hält sich die Empörung in Grenzen.
Israel hat deutsche U-Boote gekauft. Seit einiger Zeit ermitteln die Behörden mit Verdacht auf Korruption. Nun hat es die ersten Festnahmen gegeben.
Die Unesco hat die Altstadt Hebrons einem palästinensischen Notfallantrag folgend zum Weltkulturerbe erklärt. Jetzt will Ministerpräsident Netanjahu die Mitgliedsbeiträge an die UN kürzen.
Die Pläne für die Kohl-Gedenkfeier nehmen Gestalt an: Außer dem russischen Ministerpräsidenten wird auch Israels Ministerpräsident eine Rede halten.
Seit Jahren unterstützt Israel im Syrienkonflikt Rebellen, um die Hizbullah von der Grenze fernzuhalten. Nun soll das Land auch Munition und Treibstoff an die Kämpfer geliefert haben. Wie wahrscheinlich ist ein baldiger Krieg mit der Miliz?
Syrische Soldaten werden bei einem Vergeltungs-Luftangriff getötet. Zuvor schlugen Geschosse auf den von Israel besetzten Golanhöhen ein.
Erstmals seit Jahrzehnten hat Israel mit dem Bau einer neuen Siedlung im Westjordanland begonnen. Regierungschef Netanjahu will damit in die Geschichte eingehen. Doch das Vorhaben torpediert den Friedensprozess.
Schon vor Jeremy Corbyn war die Labour Party von antisemitischer Fäulnis zersetzt, aber jetzt stinkt diese schlimmer als je zuvor. Eine einstmals große Partei verwechselt den demokratischen Sozialismus mit einem Sozialismus von Irren. Ein Gastbeitrag.
1970 gedenkt Willy Brandt auf Knien der toten Juden Europas. 2017 legt Frank-Walter Steinmeier einen Kranz für Arafat ab und Sigmar Gabriel interpretiert den Holocaust neu. Warum passieren einigen Sozialdemokraten solche Versehen, wenn es um Juden, um Israel geht?
Zum Abschluss seiner Reise in den Nahen Osten wiederholt Trump die bekannten Parolen gegen Iran und beschwört den Frieden. Streitpunkte klammert er aus.