Zwei Tote bei Anschlag mit Auto auf Bushaltestelle
Unter den Toten des Anschlags ist auch ein 6 Jahre altes Kind. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach von einem Terrorangriff.
Unter den Toten des Anschlags ist auch ein 6 Jahre altes Kind. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach von einem Terrorangriff.
Israel ist ein schönes Land. Doch es ist auch teuer, in ständigem Stress und gespalten. Ofer Keynan reicht es. Er will auswandern – ausgerechnet nach Deutschland.
Seit der Gründung Israels ist ein Kampf zwischen den Ideen eines jüdischen und eines demokratischen Staates in Gang. Die neue Regierung schlägt einen dritten Weg nach dem Muster von Ungarn und Russland ein: ein autoritäres System. Ein Gastbeitrag.
Vor allem die Pläne für eine Justizreform sorgen in Israel für Demonstrationen gegen die rechte Regierung von Benjamin Netanjahu. Abgeordnete sollen das Oberste Gericht überstimmen können.
Israels neue Regierung könnte den einzigen öffentlichen-rechtlichen Fernsehsender Kan 11 einstellen, den Netanjahus Partei selbst ermöglich hatte. Wie konnte das passieren?
Der französische Präsident und der israelische Ministerpräsident haben Irans mangelnde Transparenz in der Atomfrage bemängelt. Bei einem Besuch des Israelis in Paris ging es auch um die Folgen des Ukraine-Kriegs.
Netanjahu darf sich nicht mit der geplanten Justizreform befassen, schreibt Israels Generalstaatsanwältin. Er könnte in seinem Prozess profitieren.
Auf seiner Nahostreise ruft der amerikanische Außenminister Antony Blinken Israel und die Palästinenser zur Deeskalation auf. Zuvor hatte er in Ägypten Präsident al-Sisi getroffen.
Die Kreise haben kaum noch Kapazitäten für die Unterbringung von Flüchtlingen und Migranten. Blinken bemüht sich um Deeskalation in Israel. Führt an neuen EU-Schulden kein Weg vorbei? Und: Scholz in Brasilien.
Nach den Terrorangriffen vom Wochenende verkündet die Regierung scharfe Maßnahmen. So soll mehr Israelis das Tragen von Waffen erlaubt werden.
Die israelische Regierung reagiert mit scharfen Maßnahmen auf Terrorangriffe von Palästinensern. Netanjahu sagt, man werde „mit eiserner Faust“ reagieren.
Palästinensischer Terror ist durch nichts zu rechtfertigen. Aber auch Israels neue Regierung trägt zur Eskalation bei. Aus ideologischer Verblendung höhlt sie sogar das staatliche Gewaltmonopol aus.
Die neue rechts-religiöse Regierung von Benjamin Netanjahu will den Zugang zum Waffenschein erleichtern, um Angriffe auf der Straße abwehren zu können. Außerdem wollen die Behörden hart gegen die Angehörigen von Attentätern vorgehen.
Zwei Terroranschläge in Ostjerusalem und zwei weitere Angriffsversuche im Westjordanland sorgen die Weltgemeinschaft. Als erste Reaktion will Israel den Familien von Terroristen die Sozialhilfe streichen.
Die Gewaltspirale in Israel dreht sich immer weiter. In der Nacht tötete ein Attentäter sieben Menschen vor einer Synagoge in Ostjerusalem. Schon am Samstagmorgen gab es die nächste Attacke.
Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist seit Tagen extrem angespannt. Nach dem schwersten Terroranschlag seit Jahren mit sieben Opfern bereitet sich die Region auf eine weitere Eskalation vor.
In der Nacht flogen Raketen aus dem Gazstreifen nach Israel. Daraufhin griff die Luftwaffe angebliche unterirdische Raketenfabriken an. Die Attacke könnte eine Reaktion auf den gewaltsamen Tod mehrerer Palästinenser sein.
Seine erste Reise führte Netanjahu nach Amman zu König Abdullah. Der ist besorgt über Israels radikale Koalition – sie könnte auch Jordanien destabilisieren.
Nie seit den Friedensverhandlungen in den neunziger Jahren war die Zustimmung zur Zwei-Staaten-Lösung so gering. Eine beunruhigend hohe Zahl auf beiden Seiten befürwortet ein Apartheid-Regime.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat Innen- und Gesundheitsminister Deri entlassen. Er legte damit einen Machtkampf mit dem Obersten Gericht vorläufig bei.
Das Höchste Gericht hat Aryeh Deris Ernennung als „unangemessen“ eingestuft – wegen dessen krimineller Vergangenheit. Er gilt als enger Vertrauter Netanjahus. Am Samstag kam es zu den bisher größten Protesten gegen die Regierung.
Es ist die bisher größte Demonstration gegen die neue israelische Regierung: Mehr als hunderttausend Menschen protestieren in Tel Aviv gegen die Justizreform.
Zahlreiche jüdische Intellektuelle in Amerika stehen Israels Politik inzwischen kritisch gegenüber. Die Wahl der neuen Regierung verschärft die Auseinandersetzung. Sie reicht bis an die Harvard-Universität.
2014 überquert der Israeli Avera Mengistu die Grenze in den blockierten Gazastreifen. Das Video wäre seither das erste Lebenszeichen des Mannes.
Israels Präsident ruft zum Dialog zwischen Befürwortern und Gegnern der Justizreform auf. Zehntausende demonstrieren gegen die Pläne von Netanjahus Koalition.
Die erst kürzlich in Israel vereidigte Netanjahu-Regierung plant, mit einer Justizreform die Rechte des Höchsten Gerichtes zu beschneiden. Gegner der Pläne sehen darin eine Bedrohung für die Demokratie.
Die Proteste richten sich gegen die jüngsten Reformpläne der erst in der vergangenen Woche vereidigten Regierung. Sie ist die am weitesten rechtsstehende Regierung, die Israel je hatte.
Justizminister Levin will die Kompetenzen des Höchsten Gerichts rasch einschränken – Kritiker fürchten eine Untergrabung der Demokratie.
Die UN-Vollversammlung hat den Internationalen Gerichtshof Israel dazu aufgefordert, die Besatzung palästinensischer Gebiete durch Israel zu prüfen. Israels Ministerpräsident bezeichnet die Resolution als „verquer“.
Das neue Regierungsbündnis in der Knesset hat eine lange Vorgeschichte. Denn der Staat und die Gesellschaft Israels haben sich seit zwanzig Jahren immer mehr nach rechts bewegt. Ein Gastbeitrag.
Zum dritten Mal ist Benjamin Netanjahu israelischer Regierungschef. Sein Vorgänger Jair Lapid ruft ihn dazu auf, das Land „nicht zu ruinieren“.
Netanjahu übernimmt die Regierung und ruft die Opposition auf, das Wahlergebnis zu respektieren. Doch die Stimmung in der Knesset ist frostig und auf den Straßen gibt es Proteste.
Der 73-Jährige Benjamin Netanjahu wurde am Donnerstag zum Ministerpräsidenten von Israel vereidigt, nachdem die Knesset mit 63 von 120 Stimmen die neue Regierung bestätigt hatte. Vor dem Parlament in Jerusalem versammelten sich derweil Menschen, um gegen die Amtseinführung zu protestieren.
Benjamin Netanjahu hat sich mit seiner rechts-religiösen Regierungskoalition für ein gewagtes Projekt entschieden. Es fehlen Maß und Mitte. Neue Spannungen sind unausweichlich.
Israels Regierung wird vereidigt, Böller dürfen wieder verkauft werden und das Tesla-Märchen könnte bald vorbei sein. Der F.A.Z. Newsletter.