Eine mehrfach historische Entscheidung in Israel
Die Mehrheit der Richter am Obersten Gericht in Israel war die knappestmögliche. Ihre Entscheidung hat das Potential, eine Verfassungskrise auszulösen.
Die Mehrheit der Richter am Obersten Gericht in Israel war die knappestmögliche. Ihre Entscheidung hat das Potential, eine Verfassungskrise auszulösen.
Gegen massiven Widerstand setzte die Regierung von Ministerpräsident Netanjahu die Reform durch. Nun erklärt das Gericht sie für nichtig – weil sie dem Staate Israel „beispiellosen Schaden“ zufüge.
Israels Armee hat nach eigenen Angaben das Hamas-Hauptquartier im Süden des Gazastreifens gestürmt. Darin habe sich auch die Geheimdienstzentrale der Terrororganisation befunden. Derweil intensiviert Israel auch den Kampf gegen die letzte Hamas-Hochburg im Norden. Der Überblick.
Noch immer Krieg in der Ukraine, Eskalation im Nahostkonflikt, Klimakrise und Endzeitstimmung in der deutschen Politik: 2023 gab es viel Schlechtes zu berichten. Ins große Bild gehören aber auch die positiven Nachrichten. Ein Rückblick.
Israel hält militärischen Druck aufrecht. Das Wetter bessert sich – ein bisschen. Und: Braucht Deutschland eine Wehrpflicht? Der F.A.Z. Newsletter.
Die Fronten im Gazakrieg zwischen Israel und der Hamas sind trotz internationalen Drucks verhärtet. Beide Seiten wollen weiterkämpfen. Werden diplomatische Bemühungen um Deeskalation Erfolg haben? Der Überblick.
Die Hamas will einen dauerhaften Waffenstillstand. Das heißt wohl, dass Israels Offensive Erfolge erzielt hat. Aber wie geht es weiter? Der israelische Ministerpräsident bleibt die Antwort schuldig.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu verspricht, die Geiseln, die sich noch in den Händen der radikalislamischen Hamas befinden, zu befreien. Die Armee brauche dafür jedoch „mehr Zeit“.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu verteidigt den Militäreinsatz im Gazastreifen als „Schlacht des zivilisierten Krieges gegen die Barbarei“. Sein Minister für Strategische Fragen wird in Washington erwartet. Der Überblick.
Trotz überlegener Feuerkraft werden beim Krieg in Gaza viele israelische Soldaten getötet. In einem palästinensischen Flüchtlingsviertel sollen wieder zahlreiche Zivilisten bei Angriffen ums Leben gekommen sein. Ägypten plant eine Initiative für eine Feuerpause.
Rund 20.000 Menschen sollen laut dem Palästinensischen Gesundheitsministerium in Gaza bislang umkommen sein. Doch wie verlässlich sind die Zahlen des von der Hamas kontrollierten Ministeriums? Der Verlauf des Krieges in Nahost in Karten und Grafiken.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat abermals bekräftigt, den Krieg gegen die radikal-islamische Hamas bis zu deren Zerschlagung fortzuführen. Das israelische Militär veröffentlichte Bilder, die die Zerstörung von Tunneln in Gaza-Stadt zeigen sollen.
Die Vereinigten Staaten üben maßvollen Druck auf Israel aus, die Militäroperation im Gazastreifen zu reduzieren. Dafür hat der amerikanische Präsident Biden auch innenpolitische Gründe.
Israels Ministerpräsident fühlt sich um dreißig Jahre zurückversetzt: Auch damals schrieben ihn viele ab. Und wie damals macht er Stimmung gegen die Oslo-Abkommen.
Innenministerin Faeser rechnet mit einer Einigung zur Verteilung der Flüchtlinge, das Wirtschaftsministerium stellt die Förderung von E-Autos abrupt ein und Israel will die Militäraktionen trotz Massenprotesten weiterführen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach der versehentlichen Tötung dreier Geiseln durch die israelische Armee gehen Zehntausende Israelis auf die Straße. Das Militär räumt Fehler ein – doch die Soldaten erhalten auch Zuspruch.
Im Gazakrieg zeichnet sich auch nach der versehentlichen Tötung von drei Geiseln durch israelische Soldaten kein Ende der Kämpfe ab. Israels Kriegskabinett steht zunehmend unter Druck. Der Überblick.
Nach der versehentlichen Tötung dreier israelischer Geiseln fordern Angehörige einen Stopp der Kampfhandlungen. Zuvor hat die Armee neue Details mitgeteilt, Einsatzregeln wurden verletzt.
Bei Kämpfen der israelischen Armee mit der Hamas im Gazastreifen werden drei Geiseln getötet. Die Armee verspricht eine transparente Aufklärung. Demonstranten in Tel Aviv fordern einen neuen Geisel-Deal. Der Überblick.
Dieses Jahr hat die Weltpolitik vor große Herausforderungen gestellt. In der letzten Folge von F.A.Z. Machtprobe blicken wir zusammen mit Experten und Kollegen zurück auf die zentralen globalen Ereignisse und wagen einen Ausblick auf 2024.
Die USA unterstützen Israels Krieg weiter, machen aber Druck wegen der vielen zivilen Opfer. Israel soll die Hamas gezielter bekämpfen. Ein Armeesprecher erläutert eine neue Taktik im Tunnelkampf. Der Überblick.
Netanjahu will die Hamas militärisch unter Druck setzen. Neue Geiselverhandlungen mit der Terrororganisation lehnt Israels Regierung ab. Doch die Kritik der Angehörigen wächst.
Bei einem Truppenbesuch im Süden Israels erklärt Regierungschef Benjamin Netanjahu, sein Land werde trotz internationaler Forderungen nach einer sofortigen humanitären Waffenruhe im Gazastreifen den Krieg gegen die islamistische Hamas fortsetzen.
Angesichts wachsender Kritik an den zahlreichen zivilen Opfern im Gazastreifen wirft Israel der Hamas abermals vor, sich hinter Zivilisten zu verstecken. Derweil bröckelt der internationale Rückhalt für die Militäroffensive. Der Überblick.
Mehr als 150 UN-Staaten verlangen einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza. Joe Biden zieht in Washington über Netanjahu her. Und in Europa steht Berlin immer einsamer da.
Israel sieht die Hamas in Gaza angezählt, doch ein Ende der heftigen Kämpfe ist nicht in Sicht. Für die Zivilisten ist die Lage unerträglich. Weltweit wird vor den Folgen gewarnt. Der Überblick.
Der Druck auf den israelischen Premier aufgrund des Sicherheitsversagens vom 7. Oktober wächst. Seine Herausforderer laufen sich bereits warm. Doch so leicht lässt er sich nicht aus dem Amt drängen.
Die Bundesregierung mahnt Israel immer deutlicher zu mehr humanitärer Hilfe im Gazastreifen. Das zeigt auch das jüngste Telefonat zwischen Kanzler Scholz und Israels Ministerpräsidenten Netanjahu.
In einem Telefonat mit Netanjahu spricht sich der Kanzler für eine „substanzielle“ Verbesserung der humanitären Lage aus. Außenministerin Baerbock fordert indes abermals „humanitäre Pausen“.
Die USA wollen, dass nach dem Krieg die Palästinensische Autonomiebehörde Gaza regiert. Israel stellt sich quer. Zur Zeit wissen alle Seiten nur, was sie ganz bestimmt nicht wollen.
Im Gazastreifen wird die humanitäre Lage immer verheerender und die Gefechte sind schwer, besonders im Süden. Israel hat dort vor allem ein Ziel vor Augen.
Während Israels Armee im Süden des Gazastreifens die Hamas-Führung jagt, wird die Lage für die Zivilisten immer unerträglicher. Der Chef der UN greift nun zu einem ungewöhnlichen Mittel. Der Überblick.
Bodentruppen sind nach israelischen Angaben „ins Herz“ der Stadt Khan Younis vorgedrungen. Die Hälfte aller Hamas-Bataillonskommandeure sei getötet worden. Die USA zeigen sich „zutiefst besorgt“ über die anhaltende Gewalt. Der Überblick.
Wir sprechen mit Amos Gilead, der über dreißig Jahre im israelischen Militär gedient hat, und mit dem Nahostexperten Guido Steinberg über die Recherche der New York Times, nach der Israel schon vor mehr als einem Jahr von den Plänen der Hamas gewusst hat.
Der Krieg zwischen Israel und der Hamas wütet wieder im Gazastreifen, die Hoffnung auf eine erneute Feuerpause schwindet. Für die Menschen im überfüllten Süden Gazas ist die Lage verheerend. Der Überblick.