Aus der Geschichte lernen
Der Krieg gegen die Ukraine zeigt ein weiteres Mal, was passieren kann, wenn man Diktatoren nicht frühzeitig entgegentritt. Nächster Gefahrenherd könnte Bosnien-Hercegovina werden. Ein Gastbeitrag.
Der Krieg gegen die Ukraine zeigt ein weiteres Mal, was passieren kann, wenn man Diktatoren nicht frühzeitig entgegentritt. Nächster Gefahrenherd könnte Bosnien-Hercegovina werden. Ein Gastbeitrag.
60 Stunden im Auto braucht Hochspringerin Jaroslawa Mahutschich für die Reise zur Hallen-WM der Leichtathleten. Die 20-Jährige gewinnt den Wettkampf – und auch die Herzen des Publikums.
Sechs ukrainische Leichtathletinnen gehen bei der Hallen-WM an den Start. Sie haben alle eine wichtige Funktion für das Land in den Kriegszeiten. Die Männer verteidigen derweil die Ukraine mit der Waffe.
Leichtathletin Jaroslawa Mahutschich hat eine nicht ungefährliche Autofahrt auf sich genommen, um aus der Ukraine zu den Hallen-WM nach Belgrad zu kommen.
Russland dürfte die Fußball-WM in Qatar verpassen. Russlands Eishockeyverband klagt, der Schachpräsident verliert seinen Job und eine Fußball-Mannschaft trainiert in Köln. Meldungen vom Sport in Zeiten des Krieges.
„Für mich gibt es kein Land namens Russland mehr“, sagt der ukrainische Nationaltrainer Petrakov. So lange Menschen in seiner Heimat sterben, will er nicht an Fußball denken.
Die Ukrainerin Walentyna Werezka hat nach ihrer Flucht vor dem Krieg den Marathon in Jerusalem gewonnen.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will weiterhin keine russischen Funktionäre ausschließen und hat dabei auf seine olympische Charta verwiesen.
Der Ukrainer Andrej Krawtschuk hat in Russland Fußball gespielt. Nun wird er bei Manchester City aufgenommen. Wie hätte er auch bleiben können?
Mehrere russische Spitzensportler haben am „Tag des Sieges“ an der Militärparade teilgenommen. Darunter der Olympiasieger von Tokio: Nikita Nagornyj.
Der ukrainische Skeletoni Wladislaw Heraskewitsch fordert, dass Athleten, die den russischen Krieg unterstützen, lebenslang gesperrt werden.
Die Internationale Biathlon-Union suspendiert den russischen und belarussischen Verband. Damit ist die IBU einer der ersten internationalen Sportverbände, die Maßnahmen ergreift.
Der Fußballverband RFS hat drei Varianten entwickelt: Ein europäisches, ein asiatisches und ein internes Szenario für die Dauer der Sanktionen.
Das Grand-Slam-Turnier will russische und belarussische Athleten ausschließen. Der Kreml kritisierte die Ausschlussregel, die noch weitere Folgen haben könnte.
Fußballvereine, die sich um die Integration ukrainischer Sportler bemühen, erhalten eine pauschale Anerkennungsprämie von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Der deutsche Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov verlässt seinen russischen Verein, die DFB-Stiftung Egidius Braun spendet mehr als 330.000 Euro für soziale Projekte in der Ukraine und Dynamo Kiew gewinnt sein erstes Benefizspiel in Warschau.
Ukrainische Sportler versteigern ihre Medaillen. In Deutschland gibt ein ukrainischer Schiedsrichter sein Drittliga-Debüt und ein russischer Kartfahrer zeigt den Hitlergruß. Sport in Zeiten des Krieges.
Auf dem YouTube-Kanal des Vereins Alba Berlin wird das digitale Mitmach-Bewegungsprogramm „Sport macht Spaß“ jetzt auch zweisprachig auf Deutsch und Ukrainisch angeboten.
Im Sportkomplex Lukodrom finden die Trauerfeiern für getötete Soldaten der russischen Armee statt. Nebenan haben Kinder Sportunterricht.
Die Hochspringerin Jaroslawa Mahutschich nimmt eine lange Autofahrt auf sich, um aus der Ukraine nach Serbien zur Leichtathletik-WM zu gelangen. In ihr Heimatland wird sie vorerst nicht zurückkehren.
Serbiens Präsident Vučić setzt sich systematisch für eine positive Einstellung gegenüber Putins Russland ein. Der russische Verteidigungsminister Schoigu ist mit dem Land eng verbunden.
Verbissen ist er seit Monaten die Höhe angegangen, nun meistert er sie endlich: Armand Duplantis verbessert seinen Stabhochsprung-Weltrekord – und kündigt gleich das nächste Ziel an.
Verschlusssache Jugoslawien +++ Johann Georg Reißmüller +++ Das IOC +++ Platz in den Geschichtsbüchern +++ Keine „Weltgemeinschaft“
Seit drei Jahrzehnten hält sich die Legende, Deutschland habe 1991 die Auflösung Jugoslawiens betrieben. Die F.A.Z. hat Dokumente des Auswärtigen Amts ausgewertet, die jetzt zugänglich geworden sind.
Wladimir Putin hat nicht nur in Belarus einen Verbündeten. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić steht ihm fest zur Seite. Und die Presse in Belgrad verdreht die Wahrheit Tag für Tag. Dort heißt es, die Ukraine habe Russland angegriffen.
Die Welt braucht mehr Lithium, denn die werden für Autobatterien benötigt. Für Serbien schien der Aufschluss von Europas größter Lithium-Mine damit wie ein Sechser im Lotto zu sein. Jetzt bläst die Regierung das Projekt überraschend ab – wenige Tage nach der Ausweisung von Tennisstar Djokovic.
Die Regierung in Belgrad hatte Umweltbedenken angemeldet. Seit Monaten gab es auch Proteste gegen das Projekt.
Nach der Abschiebung aus Australien gibt es die nächste schlechte Nachricht für Novak Djokovic. Die kommt von der französischen Sportministerin und betrifft das nächste Tennis-Grand-Slam des Jahres.
Die Hängepartie um die Teilnahme von Titelverteidiger Novak Djokovic bei den Australian Open scheint vorerst beendet. Die Einreise-Affäre zog sich über lange Zeit. Was passierte wann? Ein Rückblick.
Ein Termin mit Kindern in Belgrad, ein Treffen mit einem Journalisten trotz positivem PCR-Test: Novak Djokovic versucht, sein Verhalten zu erklären. Doch was der Tennisprofi sagt, klingt unglaubwürdig, zurechtgebogen, frisiert.
Von der bedingungslosen Unterstützung für Novak Djokovic rückt Serbiens Ministerpräsidentin Ana Brnabic ab. „Da besteht eine gewisse Grauzone“, sagt sie zu möglichen Gesetzesverstößen des Tennisstars.
Der Vater des Tennisspielers sieht seinen Sohn gekreuzigt – und vergleicht ihn mit Jesus. In Serbien versammeln sich Demonstranten, die gegen eine mögliche Abschiebung von Djokovic protestieren.
An einer Hauswand in Belgrad prangt das Porträt des serbischen Kriegsverbrechers Ratko Mladić. Die Hausgemeinschaft will es beseitigen. Doch der Staat hindert sie daran.
Die Verherrlichung der neunziger Jahre nimmt in Serbien zu. Aktuell sorgt ein Mladić-Graffito in Belgrad für Aufsehen. Aktivisten wollten das Bild des bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers entfernen – dann kam die Polizei.
Prominente Klubs, prominente Trainer, prominente Spieler: Aus dem Basketball-Eurocup ist ein ernstzunehmender Wettbewerb geworden. Ulm und Hamburg stehen vor großen Herausforderungen.