Angela Merkels Handy, Dick Cheneys Herz
Die Kontroversen um Obamacare übertönen weiterhin die amerikanische Debatte über den Überwachungsstaat.
Die Kontroversen um Obamacare übertönen weiterhin die amerikanische Debatte über den Überwachungsstaat.
Auch zwischen Schröder und Bush gab es Konflikte, aber durch die NSA-Affäre könnte das Verhältnis zwischen Deutschland und Amerika einen irreparablen Schaden erleiden. Auch die gerade erst entstehende große Koalition steht vor einer Belastungsprobe.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit einer UN-Umfrage, der Spieltheorie im Treibhauspoker und dem NIPCC-Klimabericht.
Deutsche Regierungschefs sind offenbar seit 2002 Ziel von amerikanischen Spionageangriffen. Einem Zeitungsbericht zufolge soll die NSA den amerikanischen Präsidenten Obama über die Geheimoperationen informiert haben.
elo./mwe. Berlin. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich versichert, nichts davon gewusst zu haben, dass ihr ...
Washington belauscht seine Freunde nicht einfach so. Sondern weil es einen Vorsprung haben will. Der Ärger in Berlin ist groß.
Die Enthüllungen Edward Snowdens sind der Weckruf für eine Bewegung zum besseren Schutz der Bürgerrechte und der Privatsphäre im Internet. Nun könnte sich ein epochaler Wandel vollziehen.
elo./mwe. Berlin. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich versichert, nichts davon gewusst zu haben, dass ihr ...
Das Handy von Bundeskanzlerin Merkel steht einem Medienbericht zufolge seit dem Jahr 2002 auf einer Liste mit Aufklärungszielen des amerikanischen Geheimdienstes NSA. Die Abhörtechnik befinde sich im Gebäude der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz.
Im Telefonat zwischen Obama und Merkel am vergangenen Mittwoch hat der amerikanische Präsident der Bundeskanzlerin nach Informationen der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung versichert, nichts von der Abhörmaßnahme gegen ihr Handy gewusst zu haben.
Nach dem Unmut vieler Bündnispartner über die Spionagetätigkeiten der NSA wird in Amerika Grundsätzliches diskutiert. Regierungsmitglieder stellen die bisherigen Methoden in Frage.
Beim EU-Gipfel in Brüssel herrschte beträchtlicher Ärger über die Abhörung durch die Amerikaner. Trotzdem wollten die Europäer eine politische Eskalation verhindern.
In einem Gastbeitrag für die Zeitung „USA Today“ hat Obamas Beraterin für Innere Sicherheit die NSA-Aktivitäten verteidigt, gleichzeitig aber deren Überprüfung angekündigt. Das geschehe „aus Respekt vor unseren Partnern im Ausland“.
Die Vorwürfe der Überwachung in Deutschland seien „vom Tisch“, Verdächtigungen „ausgeräumt“ und „Fragen, die aufgeworfen wurden, geklärt“. So redeten höchste Regierungsvertreter noch vor wenigen Monaten.
Der frühere amerikanische Botschafter in Deutschland, Kornblum, hat die NSA-Affäre als äußerst peinlich bezeichnet. Er sagte, die amerikanischen Geheimdienste stünden unter hohem Druck.
Nach den Vorwürfen über die Bespitzelung unter anderem französischer und deutscher Telefonate beschwichtigt Obama die europäischen Regierungschefs. Zweifel bleiben aber trotzdem.
Die amerikanischen Behörden reagieren defensiv auf das Misstrauen einer Öffentlichkeit, die über wesentliche Punkte der Überwachung weiter im Unklaren gelassen wird.
Europa ist empört über die sich ausweitenden Spionagevorwürfe gegen Amerika: Die Berichte über einen Lauschangriff gegen Bundeskanzlerin Merkel sind nun auch Thema auf dem EU-Gipfel, der am Abend in Brüssel eröffnet wurde.
Das Handy der Kanzlerin wurde abgehört - und auch in Frankreich, Brasilien und Mexiko ist die Empörung über die Überwachung durch Amerika groß. Selbst in Großbritannien, das sich bisher sicher fühlte, hat eine heftige Debatte begonnen. F.A.Z.-Korrespondenten berichten aus Paris, São Paulo und London.
Einbestellt werden sonst nur Botschafter aus Iran oder Syrien, dieses Mal ist es der Amerikaner John Emerson. Die Reaktion der Bundesregierung auf den Verdacht, die Kanzlerin sei abgehört worden, ist ungewohnt scharf.
Nicht das besonders gesicherte Diensthandy der Bundeskanzlerin wurde Ziel des amerikanischen Abhörangriffs. Nach Informationen von FAZ.NET handelt es sich um Angela Merkels mobiles Telefon, das sie als CDU-Vorsitzende nutzt.
Der Spuk des „Shutdown“ in den Vereinigten Staaten ist vorbei, jetzt bekommen die Abgeordneten die Quittung: Nicht mal an Halloween wollen die Amerikaner Tea-Party-Rebellen sein. Dann lieber Krümelmonster.
Pakistans Premierminister hat bei seinem Besuch im Weißen Haus ein Ende des amerikanischen Drohnenkrieges gefordert. Präsident Obama reagierte ausweichend.
F.A.Z. Frankfurt, 23. Oktober. Das Mobiltelefon von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist möglicherweise von amerikanischen Geheimdiensten überwacht worden.
Das Handy von Angela Merkel ist von amerikanischen Geheimdiensten überwacht worden. Die Bundesregierung hat bei der amerikanischen Regierung Aufklärung verlangt. Diese wies die Vorwürfe zurück.
Amerikas Finanzaufseher spielen ihre neue Macht aus, die Strafen für Finanzinstitute werden höher. Aktuellstes Beispiel: JP Morgan. Die neue Marschrichtung könnte auch die Deutsche Bank zu spüren bekommen.
Pakistan erhält von Washington Hilfsgelder im Umfang von 1,2 Milliarden Euro. Der Großteil davon entfällt auf Militärhilfen. Heute Abend ist ein Treffen von Premierminister Sharif mit Barack Obama geplant.
Mormonen, Scientology und New-Age-Heilsucher gibt es im scheinbar atheistischen Berlin bereits. Jetzt will die Saddleback Church, eine der größten evangelikalen Kirchen Amerikas, in der Hauptstadt Fuß fassen. Ein Gemeinde-Besuch.
Nach Bekanntwerden der Spionagetätigkeit des Geheimdienstes NSA in Frankreich hat Amerikas Präsident Obama dem französischen Präsidenten Hollande rasche Aufklärung zugesichert. Medienberichte indes hätten die Dinge „verzerrt“ dargestellt.
Barack Obama hat den früheren Chefjuristen des Pentagon, Jeh Johnson, als neuen Minister für Heimatschutz nominiert. Johnson war im Verteidigungsministerium mit der Frage der Drohneneinsätze befasst.
Nach dem vorläufigen Ende im amerikanischen Haushaltsstreit hat Präsident Obama die Politiker zu weiteren Kompromissen aufgerufen. Er forderte einen neuen Politikstil. Die Krise habe das Land viele Milliarden Dollar gekostet.
Wenn der Groll gegen Obama der einzige Kitt ist, der die Konservativen zusammenhält, können sie Amerika nicht dienen. Es ist an der Zeit, dass die Politiker des Establishments den Wählern zeigen, was in ihnen steckt.
Die Vereinigten Staaten haben ihr Schuldenproblem nicht im Griff. Der Kompromiss im Haushaltsstreit ist nur eine Scheineinigung und hilft nicht weiter. Eine Analyse.
Dass die türkische Regierung israelische Spione an Iran verraten haben soll, wird in Israel nicht offiziell kommentiert. Aber der frühere Mossad-Chef hält solch einen „bösartigen“ Schritt für möglich. Die Beziehung zur Türkei ist schon lange gestört.
Sowohl Geheimdienst-Chef Keith Alexander als auch sein Stellvertreter John Inglis wollen nächstes Jahr ihre Posten räumen. Mit der Snowden-Affäre hat das laut der NSA nichts zu tun.
Der mühsam ausgehandelte Finanzkompromiss des amerikanischen Kongresses ist in Kraft. Barack Obama hat das Gesetz in der Nacht unterzeichnet. Hunderttausende Angestellte der amerikanischen Bundesregierung müssen jetzt wieder arbeiten.