Spion und Spion
Wladimir Putin hat wenig Verständnis für Edward Snowden. Doch der Amerikaner ist ein Hauptgewinn und schon der zweite Sieg im Prestigeduell mit Washington. Kann Putin ihn steuern?
Wladimir Putin hat wenig Verständnis für Edward Snowden. Doch der Amerikaner ist ein Hauptgewinn und schon der zweite Sieg im Prestigeduell mit Washington. Kann Putin ihn steuern?
Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ziehen sich in die Länge. Beide Seiten betonen ihren Willen zur Einigung - ob diese aber noch am Samstagabend erzielt wird, scheint wieder offen.
Von einem „großen Stück Arbeit“ spricht Präsident Obama. Er will die „Barrieren“ neu aufbauen, die die Geheimdienste übersprungen hätten. Der republikanische Abgeordnete Sensenbrenner sagte der F.A.Z., auch der Kongress wolle „der NSA die Flügel stutzen“.
Wegen der Gesundheitsreform ist Millionen Amerikanern die Krankenversicherung gekündigt worden. Präsident Obama hatte das wiederholt bestritten - und gesteht jetzt seinen Fehler ein.
Ohne Steuer-CD im Gepäck will Deutschland Edward Snowden nicht helfen. Dabei gäbe es Gründe und Wege dafür. Denn: Sogar die Amerikaner selbst haben mittlerweile Angst vor ihren Geheimdiensten, berichtet die Journalistin Melinda Crane bei Beckmann.
Die Berichte über Amerikas Geheimdienste erschüttern das Vertrauen der Deutschen in die Vereinigten Staaten: Das Land selbst halten sie nicht mehr für einen vertrauenswürdigen Partner. Das gilt auch für den einst beliebten Präsidenten Obama.
Die Genfer Gespräche über Irans Atomprogramm lassen erste Zielvorstellungen erkennen. Wenn Teheran den Fortgang seines Programms stoppt, dann wäre die Staatengemeinschaft bereit, einen Teil der Sanktionen auszusetzen.
General Keith Alexander könnte der letzte Militär an der Spitze der NSA sein. In Washingtoner Regierungskreisen wird überlegt, angesichts massiver Kritik an den Abhörmethoden des Geheimdienstes künftig einen Zivilisten an seine Spitze zu berufen.
Erstmals seit 1989 ist mit Bill de Blasio wieder ein Demokrat zum Bürgermeister von New York gewählt worden. Die Stadt rückt nach links. Vor allem Wirtschaftssorgen treiben die Wähler um.
New York Stadt rückt nach links. In Virginia gewinnt ein Demokrat die Gouverneurswahl, in New Jersey wird ein Republikaner wiedergewählt. Die Wähler treiben vor allem Wirtschaftssorgen um.
Mit dem Besuch bei Whistleblower Edward Snowden hat Hans-Christian Ströbele einen echten Coup gelandet. Der linke Grüne ist ein Meister der Selbstinszenierung.
Seit Beginn des Jahres geht es mit der Sicherheit im Irak bergab. Allein im Oktober starben bei Terroranschlägen mehr als 1000 Menschen. Premier Maliki macht bei seinem Besuch in Washington klar, dass er das Problem allein nicht in den Griff bekommen wird.
Jack Heuer, 80 Jahre alt und Ehrenpräsident der Marke TAG Heuer, spricht im Interview über Pünktlichkeit, die Uhr von Barack Obama und den Trick, wie seine Modelle in Hollywoodfilme kommen.
Bei seinem Auftritt vor der UN-Vollversammlung neulich hat Präsident Obama drei Konflikte genannt, deren Regelung dringlich sei: den Bürgerkrieg in Syrien, den
Iraks Ministerpräsident erhofft sich von Obama Zusagen über die Lieferung von teurem Kriegsgerät. Beide Länder kämpfen gegen den gleichen Feind: Al Qaida. Doch die Differenzen sind groß.
In Amerika entschuldigt sich die Gesundheitsministerin für die Probleme bei der hastigen Einführung von Obamacare. Präsident Obama attackiert die Kritiker.
Barack Obama hat den Geheimdienst NSA angewiesen, die Überwachung des internationalen Währungsfonds und der Weltbank zu beenden.
Amerikas Botschafter in Berlin, John Emerson, lädt zum Gespräch. Nur über den vierten Stock seines Arbeitsplatzes am Pariser Platz will er nicht reden.
Endlich hat Wladimir Putin in einer Magazin-Auswahl Weltgeltung erlangt, aber das Chaos daheim bleibt. Was steckt hinter Putins Imagesieg?
In Amerika formiert sich Widerstand gegen Europas empörte Politiker. Sie werden als ahnungslos und undankbar dargestellt – und auch als ein bisschen böse.
Die Regierung Obama wird von der Opposition oft als Schuldenmacher verunglimpft. Tatsächlich hat sie das Haushaltsdefizit gegenüber den Vorgängerregierung halbiert.
Christoph Heusgen berät die Bundeskanzlerin bei der Außen- und Sicherheitspolitik. Heikle Missionen wie die Aufklärungsreise nach Washington in Sachen Spähaffäre sind seine Aufgabe. Und die Lage ist ernst.
Weil er die Kontrolle über Russland „festgezurrt“ habe, ist Wladimir Putin vom Magazin „Forbes“ zum mächtigsten Menschen der Welt bestimmt worden. Barack Obama landete erstmals seit langem nur auf Platz zwei.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
Der amerikanische Filmproduzent Harvey Weinstein erklärt, warum er so erfolgreich und zu Unrecht verrufen ist, worin im Filmgeschäft der Obama-Effekt besteht und wie er einmal seinen Glauben verlor.
Die Amerikaner sind besorgt über den Ärger im Ausland. Der „USA Freedom Act“ soll die NSA-Tätigkeiten einhegen. Doch im Einzelnen ist vieles umstritten.
Die amerikanische Regierung gibt sich in der Affäre um das Abhören des Kanzlerinnen-Handys ungerührt und scheint die Empörung hierzulande für kindisch und belanglos zu halten. Erkennt Präsident Barack Obama nicht, wie groß der Vertrauensverlust ist?
Die Bundesregierung setzt auf ein „No-Spy-Abkommen“ mit den Vereinigten Staaten. Völkerrechtlich wäre das kaum bindend. Die NSA-Affäre muss politisch gelöst werden. Nun hat die Kanzlerin ihren außenpolitischen Berater nach Washington geschickt.
Es ist ein Tiefschlag für Obamas Krisenmanagement: Ausgerechnet die Demokratin Dianne Feinstein schließt sich den Kritikern der NSA an. Die Vorsitzende des Senatsausschusses für die Geheimdienste verurteilt das Ausspähen von Verbündeten.
Präsident Obama will den amerikanischen Geheimdiensten angeblich künftig offiziell verbieten, verbündete Regierungschefs abzuhören. Auch Dianne Feinstein, die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, verurteilt solche Aktivitäten.
Der amerikanische Senat plant eine umfassende Untersuchung der Geheimdienste. Die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses der Kongresskammer, Feinstein, kündigte eine „bedeutende Überprüfung“ der Vorwürfe gegen die NSA an.
anr. WASHINGTON, 28. Oktober. Das Weiße Haus will die Öffentlichkeit im Unklaren darüber lassen, wann Präsident Barack Obama von der mutmaßlichen Ausspähung ...
Barack Obama ist der erste Smartphone-Nutzer, der ins Weiße Haus einzog. Im Gegensatz zu Bundeskanzlerin Merkel kann es sich der amerikanische Präsident nicht leisten, ungeschützt mobil zu kommunizieren. Der technische Aufwand dafür ist beträchtlich.
Angeblich gesteht die amerikanische Regierung jetzt ein, dass die NSA Kanzlerin Merkel und Dutzende weitere internationale Politiker bespitzelt hat. Als Präsident Obama davon erfahren habe, seien die Abhöraktionen im Sommer gestoppt worden.
Die NSA hat Berichte dementiert, Barack Obama sei über die angebliche Ausspähung von Kanzlerin Merkel informiert gewesen. Entsprechende Gespräche zwischen Geheimdienstchef Alexander und dem Präsidenten habe es nicht gegeben, erklärte eine Sprecherin.