Merkel besucht Obama
Die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind durch die Enthüllungen über die NSA-Überwachung belastet. Vor diesem Hintergrund reist Bundeskanzlerin Merkel in den kommenden Monaten nach Washington.
Die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind durch die Enthüllungen über die NSA-Überwachung belastet. Vor diesem Hintergrund reist Bundeskanzlerin Merkel in den kommenden Monaten nach Washington.
Durch die Pannen bei der Gesundheitsreform hat Präsident Obama Sympathien verspielt. Nun setzt er auf soziale Gerechtigkeit: Er will den Mindestlohn erhöhen und die Beihilfen für Langzeitarbeitslose ausweiten.
Verteidigungsminister behalten Kritik an ihren Vorgesetzten normalerweise für sich - auch im Ruhestand. Der ehemalige Pentagon-Chef Gates bricht mit dem Tabu. Seine Kritik an Präsident Obama hat es in sich.
Ein Leitartikel der "New York Times" löst eine Debatte aus. Hat der Mann, der illegale Praktiken der NSA aufdeckte, ein Leben in der Verbannung verdient?
Janet Yellen wird eine der mächtigsten Frauen der Welt. In der Nacht stimmte der amerikanische Senat ihrem Wechsel an die Spitze der amerikanischen Notenbank Fed zu.
Die Regierung des Ministerpräsidenten Nuri al Maliki ringt in heftigen Gefechten mit Dschihadisten um die Kontrolle im Westen des Iraks. Washington will helfen, aber keine Soldaten schicken.
Endlich steht Amerikas Haushalt für die kommenden Jahre. Dass rechte Republikaner damit ebenso unzufrieden sind wie linke Demokraten, zeigt, wie schwierig dieser Kompromiss war.
Die amerikanische Regierung hat Irak 75 „Hellfire“-Raketen geliefert. Die Regierung in Bagdad will sie im Kampf gegen den regionalen Al-Qaida-Ableger einsetzen. Auch zehn Aufklärungsdrohnen wollen die Amerikaner liefern.
Die Lage der Christen in Syrien wird immer prekärer. Die russisch-orthodoxe Kirche mimt den Retter, aber für die Verfolgten ist bislang nur wenig Hilfe zu erkennen.
Viele Amerikaner sehen in der Gesundheitsreform ganz und gar nicht die Glanzleistung, mit der Obama in die Geschichte einzuziehen hoffte.
Zwei Wochen nach dem Handschlag mit Präsident Obama hat Kubas Präsident Raúl Castro den Vereinigten Staaten einen Dialog angeboten. Ausländische Investoren sollen es künftig leichter haben.
Die Vereinigten Staaten haben andere Vorstellungen über Datenschutz. Dagegen hilft keine Rechthaberei. „Rechtlich verbindlich“ wird sich Washington die Hände nicht binden lassen.
Jemand sei in seine Wohnung eingedrungen, sagt der Snowden-Vertraute Jacob Appelbaum und zieht Parallelen zur Stasi. Präsident Obama spricht derweil von „unnötigem Schaden“ durch Abhören und Datensammeln.
Der amerikanische Präsident Obama hält neue Sanktionen gegen Iran für kontraproduktiv. In einem Antrag hatten 26 Senatoren schärfere Sanktionen gefordert, falls sich Teheran nicht an das ausgehandelte Abkommen hält.
Der Gewalt in Südsudan sind zwei Blauhelme zum Opfer gefallen. Die indischen UN-Soldaten wurden in der Provinz Jonglei getötet. Amerika schickt eigene Truppen in das Land. Die Bundeswehr fliegt Deutsche aus.
Präsident Obama hat den Expertenbericht zur NSA schneller als erwartet veröffentlicht. Bald muss er sich entscheiden, welchen Vorschlägen er folgen will – und welchen nicht.
Nach der Absage von Bundespräsident Gauck vertritt Innenminister de Maizière die Bundesregierung in Sotschi. Die Amerikaner werten Obamas Verzicht auf Olympia zudem als „schmerzhafte Botschaft für Putins Prestigeprojekt“.
Der Gebärdendolmetscher, der bei der Trauerfeier für Nelson Mandela bisweilen sinnlos mit den Armen gewackelt hat, ist von einer psychiatrischen Klinik aufgenommen worden. Offenbar leidet er an Schizophrenie.
Eine Expertenkommission zur Überprüfung der Geheimdienste in Amerika hat weitreichende Reformen der umstrittenen Überwachungsprogramme verlangt. Unterdessen verabschiedete die UN-Vollversammlung eine Resolution zum Schutz der Privatsphäre.
In einem offenen Brief „an das brasilianische Volk“ hatte Edward Snowden angeboten, umfangreich über Aktivitäten der NSA Auskunft zu geben. Ein offizieller Asylantrag aber liege nicht vor, heißt es in Brasilia.
Für Barack Obama sollte das Treffen mit Vorstandsvorsitzenden von IT-Unternehmen ein klassischer PR-Termin sein: schöne Fotos, leere Worte. Doch die Unternehmenschefs wollten es anders. Sie drängen nach der NSA-Affäre auf weniger und transparentere Überwachung im Internet.
Washington wird Berlin wohl keine echte No-Spy-Zusage machen, auch wenn beide Seiten beteuern, dass sie weiter verhandeln. Der Druck auf den Präsidenten steigt.
Die Vereinigten Staaten sind nicht zum Spionageverzicht in Deutschland bereit. Ein entsprechendes Abkommen wird es laut „New York Times“ nicht geben. Zugleich wertet ein amerikanisches Gericht die Telefonüberwachung als Verfassungsverstoß.
Im amerikanischen Geheimdienst NSA werden Stimmen nach einer Amnestie für den Whistleblower Edward Snowden laut. Das Weiße Haus reagiert ungehalten: Das sei ausgeschlossen.
General Alexander stellt die Bundeskanzlerin ins Zwielicht und lässt eine Verschwörung der Chinesen gegen die Weltwirtschaft enthüllen. Im Fernsehmagazin „60 Minutes“ unterbleiben Nachfragen des Reporters.
Ein Jahr nach dem Massaker in einer Grundschule gedenken die Bürger von Newtown der Toten durch gute Taten. An den amerikanischen Waffengesetzen hat sich kaum etwas geändert.
Wochenlang dauerte das Gezerre. Dann ging alles ganz schnell: Zwei Tage nach der Einigung schaffte es das Budget durch das amerikanische Abgeordnetenhaus. Fehlt nur noch das Senatsvotum.
Bei der Trauerfeier für Nelson Mandela hatte sich offenbar ein Hochstapler als Übersetzer in Gebärdensprache eingeschlichen. Geschlagene vier Stunden stand der Mann auf dem Podium neben Politikern wie Barack Obama. Nur: Was er da machte, war Show.
Bei einer Ufologen-Ehrung bestätigt Barack Obama erstmals offiziell die Existenz der mythenumwobenen „Area 51“. Muss die Geschichte jetzt umgeschrieben werden? Wohl kaum.
Stunden nach dem symbolträchtigen Händedruck zwischen Obama und Raúl Castro berichten kubanische Oppositionelle von über hundert Festnahmen am Internationalen Tag der Menschenrechte.
Obama reicht dem kubanischen Präsidenten Castro die Hand. Ban Ki-moon spricht Xhosa – und Südafrikas amtierender Staatschef wird ausgepfiffen. Bei der Gedenkfeier für den früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela treffen sich alle, die Rang und Namen haben.
Es ist ein Kernelement der Finanzmarktreform in Amerika: Banken ist bis auf wenige Ausnahmen der Eigenhandel mit Wertpapieren verboten. Und sie dürfen keine Hedgefonds-Teilhaber mehr sein.
Mandela versöhnt – auch über den Tod hinaus: Bei seiner Trauerfeier reichten sich der amerikanische Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro die Hand. Wenig später kritisierte Obama autoritäre Herrscher.
Bei einem Gefecht in Zentralafrika sind zwei französische Soldaten gefallen. Washington will sich mit Transportflugzeugen am internationalen Militäreinsatz beteiligen.
In den Vereinigten Staaten ist ein neuer Realismus spürbar. Die Amerikaner haben die Lust auf eine Weltpolitik der Omnipräsenz verloren.
Mit einer großen Trauerfeier in Johannesburg hat sich Südafrika von Nelson Mandela verabschiedet. Amerikas Präsident Obama würdigte Mandela als „Giganten der Geschichte“. Südafrikas Präsident Zuma wurde ausgepfiffen.