Aufgewacht, Europa!
Europa agiert in der Krise um die Ukraine zögerlich und unentschlossen. Doch das Zurückweichen vor Putins Aggression könnten die Staaten der EU und ihre Bürger noch bitter bereuen. Ein Gastbeitrag.
Europa agiert in der Krise um die Ukraine zögerlich und unentschlossen. Doch das Zurückweichen vor Putins Aggression könnten die Staaten der EU und ihre Bürger noch bitter bereuen. Ein Gastbeitrag.
Der kanadische Premier will nach dem Attentat in Ottawa die Anstrengungen seines Landes im Kampf gegen Terrorgruppen verdoppeln: „Es wird für sie keinen sicheren Ort geben.“ Präsident Obama sicherte seinen „bedingungslosen Beistand“ zu.
Im kanadischen Regierungsviertel in Ottawa sind Schüsse gefallen. Ein Soldat wurde erschossen. Einen Täter tötete die Polizei. Die Suche nach weiteren Schützen dauert an. Arbeitsminister Kenney wendet sich mit einer Botschaft an seine Landsleute.
Die amerikanischen Kongresswahlen sind ein Wettstreit der Datenbanken. Das lässt sich am besten in Iowa beobachten, wo der Wahlkampf stets nach den neuesten Regeln der Kunst geführt wird.
Als Chefredakteur der „Washington Post“ brachte Ben Bradlee den amerikanischen Präsidenten Nixon zu Fall. Der legendäre Journalist ist nun im Alter von 93 Jahren gestorben.
Während amerikanische Flugzeuge Waffen an die Verteidiger der Stadt Kobane liefern, schließt die Türkei entsprechende Unterstützung weiter aus. Peschmerga-Kämpfern aus dem Irak will Ankara nun aber die Durchreise in die umkämpfte Stadt erlauben.
Die Fed-Vorsitzende Janet Yellen geht unter die Sozialpolitiker und warnt vor der Ungleichheit der Vermögen. Obamas Chefökonom kritisiert derweil die Kapitalthesen des Star-Ökonomen Thomas Piketty.
Er liebt Heavy-Metal und tritt als Moslem für religiöse Toleranz ein. Der neue Präsident Indonesiens Joko Widodo ist ein Mann des Volkes. Die Hoffnungen auf ihn sind groß, genauso wie die Problemen des Landes.
Der Krieg gegen die Drogen gilt in vielen Ländern Lateinamerikas als gescheitert. Uruguay wollte mit liberalen Regeln Vorreiter einer neuen Politik sein. Doch das Gesetz bleibt Stückwerk.
Ein Präsident als Betrüger? Ein New Yorker Restaurant hat die Kreditkarte von Barack Obama abgelehnt. Zum Glück für den amerikanischen Präsidenten übernahm seine Frau spontan die Rechnung.
Vor den Kongresswahlen in Amerika bestimmt plötzlich das Ebola-Virus die politische Debatte. Die Republikaner werfen Präsident Obama vor, zu zaghaft gegen die Seuche zu agieren. Der reagiert mit der Ernennung eines Sonderbeauftragten.
Nach einer politischen Frühstücksrunde beim italienischen Ministerpräsidenten, an der Bundeskanzlerin Merkel, der russische Präsident Putin und der ukrainische Präsident Poroschenko teilnahmen, vermeldet Renzi Fortschritte zur Lösung der Ukraine-Krise.
Verdachtsfälle in Frankreich, Spanien und Dänemark schüren die Angst vor der Ausbreitung von Ebola in Europa – und rufen die Politik auf den Plan. Weltweit haben sich rund 9000 Menschen mit dem Virus infiziert, etwa halb so viele sind daran gestorben.
Der Waffenstillstand im Osten der Ukraine ist einem Krieg ähnlicher als einem Frieden. Am Rande des am Donnerstagabend stattfindenden Europa-Asien-Gipfel will Bundeskanzlerin Merkel die Chancen für eine friedliche Lösung des Konflikts ausloten.
Während Präsident Obama zu mehr Anstrengung im weltweiten Kampf gegen Ebola aufruft, herrscht in Amerika neue Angst vor einer Ausbreitung. Eine erkrankte Pflegerin war mit mit dem Flugzeug unterwegs, obwohl sie bereits Fieber hatte.
Es ist verständlich, dass Obama keine Kampftruppen gegen den „IS“ ins Feld schicken will. Aber auch er kann nicht ignorieren, dass der Einsatz von Bodentruppen unerlässlich ist – wer auch immer sie stellt.
Nach einem Treffen mit Militärchefs der internationalen Koalition spricht der amerikanische Präsident von „wichtigen Fortschritten“ im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Mit einer „schnellen Lösung“ rechnet er aber nicht.
Sie gelten als Verbündete des Westens: Schiitische Milizen im Irak nutzen laut Amnesty International die Offensive gegen den „Islamischen Staat“, um gegen sunnitische Zivilisten vorzugehen. Auch Regierungseinheiten folterten und töteten Gefangene.
Die Vergabe des Friedensnobelpreis an Malala Yousafzai hat ein zwiespältiges Echo hervorgerufen. Doch die Entscheidung war richtig: Dieses Mädchen steht für den Kampf gegen Hass und Intoleranz.
Irakisch-kurdische Kämpfer dürfen weiterhin nicht über türkisches Territorium gehen, um die bedrängten Verteidiger Kobanes zu unterstützen. PKK-Führer Bayik droht, die Freischärler könnten ihre Waffen gegen die türkische Armee erheben.
Der amerikanische Botschafter in Deutschland sieht die Wogen nach der NSA-Affäre geglättet. „Es gab ein paar Bodenwellen“, so John Emerson. Inzwischen seien die Beziehungen aber wieder sehr gut.
Barack Obama will nicht die selben Fehler wie sein Vorgänger George W. Bush machen. Um Amerika aus dem Konflikt in Syrien und im Irak zu halten, geht er merkwürdige Koalitionen ein. Im Weißen Haus rechnet niemand mit einer schnellen Lösung.
Die Demokraten rügen die Republikaner, weil sie reichen Spendern wie den Gebrüdern Koch hörig seien. Doch vor der Kongresswahl Anfang November hält Obamas Partei im Wettlauf um das Geld gut mit.
Die Luftverschmutzung in Chinas Hauptstadt ist so hoch wie lange nicht mehr. Damit Amerikas Präsident Obama beim anstehenden Apec-Gipfel noch atmen kann, verfällt die Regierung in Hektik: Beamte werden in Urlaub geschickt, Autos nach dem Zufallsprinzip stillgelegt.
Militärisch wäre der Fall von Kobane kein schwerer Schlag. Mit einem Sieg würden die Extremisten zwar an Prestige gewinnen. Aber es passt trotzdem nicht in die Strategie der Anti-IS-Koalition, die Stadt zu retten.
Der Einmarsch der Dschihadisten des IS in die syrische Grenzstadt Kobane scheint nicht aufzuhalten zu sein - weder durch kurdische Kämpfer noch durch amerikanische Luftangriffe. Wie erklärt sich der militärische Erfolg der Terrormiliz?
Amerikas Präsident erwartet einen langen Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Das Pentagon befürchtet, dass Kobane und auch andere Städte unter die Kontrolle der Dschihadisten fallen. Es fehle ein „williger, fähiger Partner“ gegen die IS-Miliz in Syrien.
Die Kritik an Barack Obamas Politik im Mittleren Osten wächst. Doch wer das militärische Vorgehen Amerikas gegen den IS für ungenügend hält, der darf es bei Empörung nicht belassen, sondern muss selbst militärisch handeln.
Die Gefechte in Kobane gehen unverändert heftig weiter. Die kurdischen Kämpfer rufen nach internationaler Hilfe. In Istanbul prangern Demonstranten die Tatenlosigkeit der türkischen Regierung an.
Die syrische Stadt Kobane ist seit Tagen heftig umkämpft - trotzdem schreitet die Türkei bislang nicht gegen die IS-Terrormilizen ein. In Washington sorgt die abwartende Haltung des Nato-Mitgliedsstaats offenbar für große Besorgnis.
Ein bewaffneter Mann fährt mit dem Präsidenten Aufzug. Ein Kriegsveteran springt einfach über den Zaun vor dem Weißen Haus. Die Pannenserie der Personenschützer von Barack Obama riss nicht ab. Nun hat die Secret-Service-Direktorin Julia Pierson Konsequenzen gezogen.
Die syrische Opposition fordert ein stärkeres Vorgehen der Antiterrorallianz gegen das Regime in Damaskus. Das würde Amerika noch tiefer in einen Krieg verstricken, den Präsident Obama nie gewollt hat.
Ein weiterer Zwischenfall bringt den Secret Service in Schwierigkeiten. Bei einem Besuch des amerikanischen Präsidenten in Atlanta kam ein bewaffneter Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma Barack Obama im Fahrstuhl ungewöhnlich nahe.
Ein neuer Skandal bringt den Secret Service in Verruf. Aber dieses Mal geht es nicht um Sex- oder Trinkgelage – es geht um Versagen und einen Eindringling.
Die IS-Terrormiliz hat ein weiteres Propagandavideo veröffentlicht, in dem die britische Geisel John Cantlie das Vorgehen des amerikanischen Präsidenten Barack Obama kritisiert.
Die Koalition unter Führung der Vereinigten Staaten hat eine Gasanlage in Syrien bombardiert, die unter Kontrolle der Terroristen des „Islamischen Staats“ steht. An der Grenze zur Türkei versuchen die Dschihadisten weiter, die Stadt Kobane einzunehmen.