Wir wissen, wen ihr wählen sollt
Von morgens bis abends werden wir in Amerika mit Werbung zur Wahl eingedeckt. Wie kommen die Teams von Donald Trump und Joe Biden eigentlich an unsere Daten?
Von morgens bis abends werden wir in Amerika mit Werbung zur Wahl eingedeckt. Wie kommen die Teams von Donald Trump und Joe Biden eigentlich an unsere Daten?
Schwarze Amerikaner könnten die Wahl entscheiden. „Was zum Teufel habt ihr zu verlieren?“, fragte sie Donald Trump noch vor vier Jahren. „Unser Leben“, sagt eine Aktivistin heute. Ein Ortsbesuch in Cleveland und Detroit.
Es gab eine Zeit, da kam Joe Biden als Präsident nicht in Frage. Er tritt in Fettnäpfchen, biegt sich die Wahrheit zurecht und weist wenige Erfolge auf. Trump aber hat die Grenzen verschoben – und seinem Herausforderer den Weg geebnet. Ein Porträt.
Selbst viele konservative Volkswirte wenden sich von Donald Trump ab, ein paar renommierte Unterstützer hat er noch. 13 Nobelpreisträger werben hingegen für seinen Widersacher.
In der letzten TV-Debatte vor der Wahl attackiert Joe Biden Amtsinhaber Donald Trump für dessen Umgang mit der Corona-Krise: „Wir werden durch einen dunklen Winter gehen.“
Barack Obama ist zurück auf der Wahlkampfbühne. In Pennsylvania warnt er davor, Donald Trump schon für Geschichte zu halten. Denn die Demokraten trauen dem Präsidenten fast alles zu.
Der ungarische Ministerpräsident steht Donald Trump weitaus näher als Joe Biden. Wird Orbán seine Attacken gegen den demokratischen Kandidaten bereuen, falls dieser die Wahl gewinnt? Oder gehört auch das zu seinem Kalkül?
Barack Obama meldet sich im Wahlkampfendspurt mit beißender Kritik an Donald Trump zu Wort. Er wirft seinem Nachfolger Versagen im Kampf gegen die Pandemie vor und klagt: Viele Amerikaner hätten nicht sterben müssen.
Ruth Bader Ginsburg’s contributions to women’s rights have been heroic and undeniable. To reduce her legacy to those cases, however, is to view her through the very gendered lens she fought to overcome. A memorial column.
Als Präsident von Amerika müsste sich Joe Biden vor allem mit der Pandemie und der Wirtschaftskrise befassen. Doch auch auf der internationalen Bühne würde sich einiges verändern.
Mit The National spielte er für Obama und Hillary Clinton. Nun veröffentlicht Matt Berninger in Ausnahmezeiten ein Solo-Album. Während „Serpentine Prison“ entstand, blickte der Sänger auf die Lage seines Landes.
Scranton war bis in die fünfziger Jahre eine florierende Kohlestadt in Pennsylvania. Joe Biden wurde hier geboren. Seine Arbeiterklasse-Wurzeln betont er gern. Aber auch in Scranton leben glühende Trump-Anhänger.
Elf Stunden muss die konservative Kandidatin für den Supreme Court Rede und Antwort stehen. Umstrittenen Themen wie Abtreibung weicht Amy Coney Barrett aus.
Eigentlich sollte die Anhörung von Richterin Barrett die Wende im Wahlkampf bringen. Dann kam Trumps persönliche Corona-Krise. Inzwischen schlägt er wild um sich.
Die letzte Maschine am Flughafen Tegel soll am 8. November Richtung Paris abheben. War’s das dann? Nicht ganz: Für das Flughafengelände gibt es längst Pläne.
Das Fernsehduell und die Corona-Infektion des Präsidenten haben dem amerikanischen Wahlkampf eine dramatische Wendung gegeben - mit kaum absehbaren Folgen. Ohnehin hat auch die Wirtschaft so ein Staatsoberhaupt noch nicht erlebt.
Der Präsident hat sein Fernsehduell gegen Joe Biden zu einer Mini-Version seiner Präsidentschaft gemacht: Eine Ungeheuerlichkeit jagt die nächste, bis allen der Kopf schwirrt. Mit Absicht?
Woher kommt die große amerikanische Gereiztheit, die heute überall spürbar ist? In seinem Roman „Die Topeka Schule“ verfolgt Ben Lerner ihr Stimmengewirr zurück bis in die neunziger Jahre.
Einer von Donald Trumps Vorgängern hat dem Finanzamt sogar Geld geschenkt. Sollte Trump seine Steuern mit illegalen Tricks gedrückt haben, könnte es richtig teuer werden.
Frauen in den Vorstädten könnten über den Sieg bei der amerikanischen Präsidentenwahl entscheiden. Donald Trump umwirbt diese Wählergruppe intensiv. Nicht alle der Angesprochenen finden sein Vorgehen gut.
Donald Trump wird seine Wunschkandidatin für den Supreme Court wohl durchsetzen können. Doch auch abseits des obersten amerikanischen Gerichts hat er die Zusammensetzung der Bundesrichterschaft nachhaltig geprägt. Ein Gastbeitrag.
Amerikas Demokraten haben im Wahlkampf Arizona, einst eine republikanische Bastion, im Visier. Der demographische Wandel ist auf ihrer Seite. Doch Donald Trump hält dagegen.
Der philippinische Präsident verzichtet bei seinem ersten UN-Auftritt auf Schmähungen, aber nicht auf Kritik. Und er erinnert an ein wichtiges Urteil.
Kaum war Ruth Bader Ginsburg tot, flossen demokratischen Wahlkämpfern Spenden in Millionenhöhe zu – mehr denn je. Fällt Trumps Supreme-Court-Plan den Republikanern auf die Füße?
Die Ernennung von Richtern am Obersten Gericht ist so etwas wie der große Preis für Präsidenten. Donald Trump will die Gunst der Stunde nutzen und auf lange Zeit eine konservative Mehrheit durchsetzen. Das mobilisiert – auf allen Seiten.
Wird Amerikas Präsident Trump noch in seiner laufenden Amtszeit eine Nachfolgerin für die verstorbene Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg ernennen können? Bei dieser Frage hat Mitch McConnell eine Menge mitzureden.
Die Reputation der Vereinigten Staaten ist in vielen befreundeten Staaten auf einen Tiefpunkt abgesackt. Dort vertrauen mittlerweile sogar mehr Bürger Xi Jinping und Putin als Trump.
Das neue Buch von Watergate-Journalist Bob Woodward bringt Donald Trump in Erklärungsnöte. Es zeigt einen Präsidenten, der die Gefahr durch das Coronavirus bewusst herunterspielt und sich mit geheimen Waffensystemen brüstet.
Ein norwegischer Abgeordneter hat Trump ins Spiel gebracht – wegen des Abkommens zwischen den Emiraten und Israel. Trump bedankte sich auf Twitter. Und das Weiße Haus nutzte die Gelegenheit für eine lobende Pressemitteilung.
In der Haft hat Trumps ehemaliger Anwalt seine Memoiren verfasst. Wortreich will er den Präsidenten als Rassisten entlarven. Geradezu besessen sei der von Barack Obama gewesen, sagt Cohen – und liefert ein Beweisbild.
Amerikas Präsident habe den Kremlchef für den reichsten Mann der Welt gehalten und ihn deshalb geschätzt, schreibt Michael Cohen in seinem Buch. Donald Trumps früherer Anwalt berichtet auch von einem falschen Obama, den sich Trump für ein Video angeheuert habe.
Ein Flugzeug voller Antifa-Gangster in schwarzen Uniformen? Der amerikanische Präsident verbreitet eine neue Verschwörungstheorie. Er hat viel Erfahrung damit.
Trump will sich als „Law and Order“-Präsident inszenieren. Doch auf Amerikas Straßen kommt es immer wieder zu Gewalt. Joe Biden weiß das für sich zu nutzen.
Am rechten Rand der Republikaner wächst die Subkultur der Verschwörungs-Phantasten von „Q-Anon“. Viele Frauen wirken daran mit – und verbreiten die Botschaft auf ihre ganz eigene Art.
Auf ihrem Nominierungsparteitag wollten die Republikaner die Geschichte des Covid-Krisenmanagements umschreiben und Donald Trump als empathische Führungsfigur inszenieren. Die Basis sollte mit antikommunistischer Rhetorik begeistert werden.
Sie wurden angeklagt, weil sie Waffen auf Demonstranten richteten – jetzt reden die McCloskeys auf dem Nominierungsparteitag des Präsidenten. Welche Auftritte sonst noch spannend werden.