Ditib: Muslime sollen sich aktiver beteiligen
Der Integrationsbeirat hat einen Plan gegen Rassismus verabschiedet. Die Polizei ging unterdessen mit einer Durchsuchungs- und Verhaftungswelle gegen die rechtsextremistische Szene vor.
Der Integrationsbeirat hat einen Plan gegen Rassismus verabschiedet. Die Polizei ging unterdessen mit einer Durchsuchungs- und Verhaftungswelle gegen die rechtsextremistische Szene vor.
Wie eine beherzte Dame Wasser für Eritrea besorgt.
Die Polizei hat in mehreren Bundesländern Dutzende Objekte der rechtsextremen Szene durchsucht. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft 24 Haftbefehle erlassen. Der stellvertretende NPD-Bundesvorsitzende Frank Schwerdt hat Kontakte zu Mitgliedern der Terrorzelle „NSU“ eingestanden.
Der zahlungsunfähige Drogeriekonzern Schlecker muss seine Hoffnungen auf ein Darlehen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau begraben. Der Insolvenzverwalter hatte 70 Millionen Euro beantragt, um eine Auffanggesellschaft für 12.000 bald arbeitslose Schlecker-Mitarbeiter zu finanzieren.
Das Digitalradio ist mit einer neuen Plus-Version gestartet. Wieder einmal soll das alte UKW-System abgelöst werden. Aber es gibt Zweifel.
Joachim Gauck konnte bisher tun und lassen, was er wollte. Diese unbeschwerte Zeit, in der er sich ohne Rücksicht in der Kunst der freien Rede über die Freiheit üben konnte, ist vorbei. Inzwischen wird jedes seiner Worte auf die Goldwaage gelegt. Bislang schlägt er sich gut.
Der Schuldenschnitt Griechenlands und der Tausch in niedrig verzinste Anleihen trifft den deutschen Steuerzahler hart. Der Großteil der Verluste fällt in staatlichen und teilstaatlichen Instituten an.
Staatliche Hilfe für die insolventen Drogeriekette Schlecker? Zumindest einen Versuch unternimmt der Insolvenzverwalter - mit Schützenhilfe der grün-roten Landesregierung in Stuttgart.
Sieben Jahre hatte die „Schutzgemeinschaft Schwäbische Spätzle/Knöpfle“ gekämpft, nun ist es endlich so weit: Spätzle werden von der EU als regionale Spezialität geschützt.
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben an diesem Donnerstag vor allem in den Bundesländern Bayern, Hessen und Niedersachsen für Einschränkungen gesorgt. In Hannover mussten Tausende Besucher der Cebit improvisieren.
Triviale Personalquerelen statt konstruktive Lösung von Sachfragen: Das Marbacher Literaturarchiv wird in bisher nicht dagewesenem Maß durch einen Machtkampf bedroht.
Vor der Entscheidung der privaten Gläubiger über einen Schuldenerlass für Griechenland verliert der Dax 3,4 Prozent. Der Bankenverband befürchtet einen Billionenschaden, sollte Athen wider Erwarten doch in die ungeordnete Insolvenz rutschen.
Mehrere Tausend Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben am Montagmorgen die Arbeit niedergelegt, um ihre Forderung nach mehr Gehalt zu unterstreichen. Bis Freitag will die Gewerkschaft unterschiedliche Regionen bestreiken.
Die Deutsche Bank will große Teile ihrer Vermögensverwaltung verkaufen. Der Käufer Guggenheim Partners würde damit, ganz in alter Familientradition, einen großen Erfolg verbuchen.
Die Bundesländer überdenken ihre Hauptstadt-Feste. Sie sind feste Institutionen in der Berliner Republik, doch die Affäre Wulff hat sie in Verruf gebracht.
Die Kommunen haben die ersten angekündigten Warnstreiks im Arbeitskampf um höhere Löhne für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes als unangemessen bezeichnet. In Frankfurt sollen am Montag kaum U- und Straßenbahnen fahren.
Die Freiheit hat es schwer: Lieber schwärmen die Deutschen von Gleichheit und Gerechtigkeit. Mit Joachim Gauck könnte nun alles anders werden. Ein Essay.
Samstagsarbeit und lange Öffnungszeiten fordern Verkäufern eine Menge ab. Nun ringen Arbeitgeber und Gewerkschaften um einen verbindlichen Mindestlohn.
Die Güterzüge im Mittelrheintal machen einen Höllenlärm. Anwohner ziehen weg oder werden krank. Rheinland-Pfalz setzt sich daher für eine leisere Technik und den Bau einer Entlastungsstrecke ein.
Im Wettstreit um gute Hochschulabsolventen holt der Handel auf. Junge Akademiker können dort früh Verantwortung übernehmen.
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) bezeichnet die Schuldenbremse als „dramatischen Paradigmenwechsel“, der keinen Raum für „wilde Steuersenkungspläne“ lasse.
Zwei Hessen nehmen den angesehenen Leibniz-Preis am Montag in Berlin entgegen. Rainer Forst ist Philosoph und Politikwissenschaftler. Friederike Pannewick ist Arabistin.
Der Goldpreis tritt seit einem halben Jahr per saldo auf der Stelle. Und laut den Analysten der LBBW gibt es gute Gründe, die zunächst für eine Fortsetzung dieses Seitwärtstrends sprechen.
Da die Nassauische Heimstätte seit Jahren schwarze Zahlen schreibt, sollte der Finanzminister genau nachrechnen, worauf er langfristig für einen einmaligen Erlös verzichten würde.
Die privaten Gläubiger haben sich in der Umschuldung nicht durchsetzen können. Sie müssen auf noch mehr Geld verzichten. Davon ist auch der deutsche Staat betroffen.
Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt: Bernhard Rolings Gehalt ist zu niedrig. Der Chemieprofessor der Universität Marburg erklärt, was seine Klage bezwecken sollte.
„Weites Herz - klarer Horizont“ - eine Botschaft, die auf Nordfriesisch nicht leicht zu verstehen ist. Die Sprache gilt als „stark gefährdet“. Am Tag der Muttersprache erinnern wir an bedrohte Sprachen. Einige sind auch in Audios zu hören.
Befeuert von günstigen Hypothekenkrediten steigen die Preise für deutsche Wohnimmobilien kräftig. Im vergangenen Jahr legten sie um 5,5 Prozent zu, doppelt so viel wie im Vorjahr. Die Bundesbank warnt: Die Demografie könnte den Boom stoppen.
Roman Lob fährt für Deutschland zum Eurovision Song Contest nach Baku. Der 21 Jahre alte Lob war von Anfang an der Favorit beim deutschen Vorentscheid.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben will Kommunen bei der Vermarktung stillgelegter Bundeswehrkasernen nicht bevorzugen.
Die Ratingagentur Moody’s erwägt die Herabstufung der Bonitätsnote von 17 internationalen Großbanken, darunter auch der Deutschen Bank. Bei mehr als 100 Instituten will die Ratingagentur vor dem Hintergrund der Schuldenkrise die Kreditwürdigkeit überprüfen.
Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts verstößt die Besoldung von Professoren in Hessen gegen das Prinzip der „amtsangemessenen Alimentierung“ von Beamten. Das Urteil dürfte Folgen für weitere Bundesländer haben.
Der Graben zwischen den Ländern beim Finanzausgleich ist tief. Deshalb will der grüne Regierungschef Kretschmann jetzt den Bund ins Boot holen - und bekommt gleich eine Breitseite.
Soll die Stadt Darmstadt Aktien kaufen? Der Streit um die Rekommunalisierung des Energiekonzerns HSE liest sich immer mehr wie ein Politkrimi.
Der Energieversorger ENBW im Rhein-Main-Gebiet? Neu wäre das nicht. Der Karlsruher Konzern ist mit 15,1 der Mannheimer MVV Energie beteiligt, die wiederum 48,6 Prozent am Offenbacher Energieversorger EVO hält.
Bund und Länder wollen sich auf eine neue Endlagersuche begeben. Mit oder ohne Gorleben? Wie auch immer: Beides ist rührend naiv.