„Berliner Kreis“ ignoriert Gröhes Warnung
Das Treffen mit CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat nichts geändert: Der sogenannte „Berliner Kreis“ konservativer Parteimitglieder will sich eine feste organisatorische Struktur geben.
Das Treffen mit CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat nichts geändert: Der sogenannte „Berliner Kreis“ konservativer Parteimitglieder will sich eine feste organisatorische Struktur geben.
Die IG Metall zieht mit der Forderung nach einem kräftigen Lohnzuwachs in die kommende Tarifrunde. Und nicht nur das: Auch bezüglich der Beschäftigung von Leiharbeitern will die Gewerkschaft den Arbeitgebern einiges abtrotzen.
Im August 1991 wurde ein Mädchen aus Erfurt mit einem Schlips erdrosselt, den Mörder konnte die Polizei nie finden. Erst jetzt steht nach einer DNA-Analyse fest: Ein inzwischen verstorbener Großonkel des Mädchens hat die Tat begangen.
Der niedersächsische Umweltminister will die Erkundung des Salzstocks von September an aussetzen. Die Arbeiten sollen frühestens 2020 wiederaufgenommen werden. Ein Gesetzentwurf sieht mehr Bürgerbeteiligung vor.
Die Länder streiten über den Finanzausgleich. Doch bis 2019 haben sie sich festgelegt. Bis dahin wird sich nicht allzu viel ändern.
Von Ostfriesland bis nach Bayern: Windräder, wohin das Auge blickt. Auf einer Winterreise durch ein neues Deutschland bekommt man eine Ahnung, was aus diesem Land wird, wenn die Ökostrom-Pläne Wirklichkeit geworden sind.
Als hätte die FDP nicht schon genug Probleme: Jetzt mucken auch noch die Frauen auf. Die Partei sei ein Männerverein, lautet der Vorwurf. Oder sind das nur Klagen eines Klubs erfolgloser Emanzen?
Am Aktienmarkt wird das Scheitern der Börsenfusion vor allem für die Deutsche Börse positiv bewertet. Ein Kursanstieg um 6 Prozent zeugt von Erleichterung.
Ein neuartiges Virus beschäftigt Forscher, Bauern und Behörden gleichermaßen: Erkrankte Tiere zeigen nur milde Symptome, aber die Nachzucht wird vom Erreger zugrunde gerichtet.
Große Feste gibt es und kleine, und eigentlich sind sie allesamt Stehempfänge. Es ist wie im Karneval und doch kein Spaß: Die politischen Empfänge haben sich in Berlin gewandelt.
15 Menschen werden nach der Havarie der „Costa Concordia“ noch vermisst, dennoch wurden die Bergungsarbeiten endgültig eingestellt. Die Sicherheit der Taucher sei nicht mehr gewährleistet.
Den Beginn der Abrissarbeiten des Südflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs haben – auch wegen winterlicher Temperaturen – nur etwa 80 Bahnhofsgegner begleitet. Mit heftigen Protesten rechnet die Polizei dagegen bei der Räumung im Schlossgarten.
Berlin ist die wohl einzige Hauptstadt der Welt, die ärmer ist als das übrige Land. Hessen und Bayern wollen keine Milliarden mehr zahlen.
Preissprünge bei Heizöl und Sprit haben den Preisauftrieb in Hessen wieder etwas verstärkt. Die jährliche Inflationsrate stieg auf 1,9 Prozent an.
Nach der Staatsanwaltschaft Stuttgart haben auch die Kontrolleure der BW-Bank keinen Anstoß an dem Kredit für Bundespräsident Wulff genommen. Ärger droht ihm eher in Niedersachsen.
Berlin ist das größte Empfängerland im Länderfinanzausgleich. Rund drei Milliarden Euro flossen 2011 an die Spree. So geht es nicht weiter, finden die Geberländer Hessen und Bayern.
Die IG Metall in Baden-Württemberg will in der bevorstehenden Tarifrunde bis zu 6,5 Prozent mehr Geld fordern. Die Gewerkschafter erwarten in den kommenden Wochen „vergoldete Bilanzen“ – und wollen für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie einen „fairen Anteil“ herausschlagen.
Ermittler der Bundesanwaltschaft haben am Mittwoch Wohnungen und Geschäftslokale von vier mutmaßlichen Unterstützern der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle durchsucht. Sie sollen die Terroristen mit Waffen versorgt haben. Mittlerweile stünden elf Beschuldigte unter Verdacht, teilte Generalbundesanwalt Range mit.
Es könnte ein gutes Jahr für Unternehmensanleihen werden: Das Ausfallrisiko gilt als gering, die Rendite ist aber höher als die deutscher Staatsanleihen.
Nach dem ersten Schock kommt die Wut: Am Landgericht Karlsruhe wird an diesem Montag die erste Klage wegen der schadhaften Brustimplantate in Deutschland eingereicht.
Gegen Christian Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker und den „Nord-Süd-Dialog“-Veranstalter Manfred Schmidt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es geht um Bestechung.
Der Wirtschaft im Saarland geht es besser als die Notlage im Landeshaushalt vermuten lässt. Allmählich trägt der Strukturwandel Früchte.
Bei der zweiten Casting-Show für den Eurovision-Song-Contest kristallisiert sich noch kein Favorit heraus. Die Jury lobt fast alle. Auch die Schwester eines Topmodels.
Rettungstaucher haben am Donnerstag die Suche nach Vermissten im Wrack des Kreuzfahrtschiffs fortgesetzt. Hoher Wellengang könnte ihre Arbeit allerdings gefährden. Mehr als ein Dutzend deutsche Passagiere der „Costa Concordia“ werden noch vermisst.
Frauen in Führungspositionen bleiben selten - auch ein Jahr, nachdem in der Bundesregierung heftig über die Einführung einer Frauenquote in Konzernvorständen und -aufsichtsräten diskutiert worden war.
„Straßenbau auf Pump“ soll es in Baden-Württemberg in den nächsten vier bis acht Jahren nicht mehr geben: Die grün-rote Landesregierung unter Ministerpräsident Kretschmann will vorerst nur noch Straßen sanieren, keine neuen mehr bauen.
Taucher haben im überfluteten Heck der „Costa Concordia“ fünf Leichen entdeckt. Damit erhöht sich die Zahl der Toten auf elf. Ein Telefongespräch belastet den Kapitän, der nun unter Hausarrest gestellt wurde, schwer.
Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister will nicht wie sein Vorgänger sein. Er mache lieber Urlaub an der Nordsee als auf Ibiza, sagt er. Er habe eine Allergie gegen rote Teppiche. Und doch holt Wulff ihn überall ein.
Nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ mit fünf Toten hat die Betreiberfirma Fehler des Kapitäns eingeräumt. Am Sonntag waren zwei weitere Leichen geborgen worden.
Die günstigen Zinsen, die Bundespräsident Christian Wulff für sein Darlehen bei der BW-Bank bezahlen musste, resultieren nach F.A.Z.-Informationen auch aus Investitionen in sein Haus, die vom Land Niedersachsen getätigt wurden.
Behutsam macht die Polizei den Weg frei für den Abriss des Südflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Am Morgen räumten die Beamten Sitzblockaden von rund 300 Gegnern des Milliarden-Projekts Stuttgart 21. Es blieb friedlich.
Ökostrom wird in Deutschland einheitlich gefördert. Wer verstehen will, warum sich manche Landesregierungen so stark für die Förderung engagieren, sollte ein Blick auf die Nettozahlungen werfen.
Die Zahl der Organspender in Deutschland geht zurück. Das liegt auch an der Verunsicherung durch Rechtsdiskussionen – nicht in erster Linie in der Bevölkerung, sondern bei Ärzten und Krankenhäusern.
Damüls empfiehlt sich als schneereichstes Dorf der Welt. Aber so eindrucksvoll wie am vergangenen Wochenende hätte der Beweis nicht ausfallen müssen.
Deutschen Unternehmen bieten Dienstleistungen im Ausland an und schicken Mitarbeiter in die Welt. Das bringt spannende Auslandserfahrung - birgt aber auch rechtliche Risiken.
O'zapft is“ könnte es bald in übertragenem Sinn in Südhessen heißen. Dort wird vielleicht schon bald nach Öl gebohrt. Nach Öl? In Hessen? Nichts Neues: In Stockstadt wurde das „Schwarze Gold“ bis in die 90er Jahre gefördert.