Die Berliner Tafel
Wer es darauf anlegt, kann sich durchschlagen, ohne etwas für Essen und Trinken zu bezahlen. Man muss sich nur mit Empfängen und Vorträgen vertraut machen. Aus dem Leben eines „Eventisten“.
Wer es darauf anlegt, kann sich durchschlagen, ohne etwas für Essen und Trinken zu bezahlen. Man muss sich nur mit Empfängen und Vorträgen vertraut machen. Aus dem Leben eines „Eventisten“.
Seine Kinder hat er selten gesehen, von den Enkeln will er alles mitbekommen. Deutschlands ehemals ranghöchster Militär Wolfgang Schneiderhan spricht viel über die Familie und ein wenig über die Kundus- Affäre. Ein Besuch.
Sebastian Nerz ist schon fast ein Jahr der Bundesvorsitzende der jungen Partei. Wie viel Macht er hat und was er mit ihr anstellen will, ist noch nicht ganz klar.
Die FDP hat sich einer Bürgschaft für Schlecker verweigert - und wird darin von der Kanzlerin unterstützt. Angela Merkel wollte einen weiteren Konflikt mit dem Koalitionspartner um jeden Preis vermeiden.
Deutschlands drittgrößter Energieversorger ENBW bekommt einen neuen Chef. Der Aufsichtsrat des Karlsruher Unternehmens berief am Freitag Frank Mastiaux ab 1. Oktober zum Vorstandsvorsitzenden.
Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid hat für die Verlierer der Schlecker-Insolvenz gekämpft. Das Ergebnis der Verhandlungen ist auch für ihn selbst eine Niederlage.
Nils Schmid wollte die Schlecker-Pleite nutzen, um sich als zupackend zu präsentieren. Doch an Stelle des Stuttgarter SPD-Ministers profiliert sich nun die FDP.
Das Ringen um eine Transfergesellschaft für die insolvente Drogeriekette Schlecker geht in die Verlängerung. Baden-Württemberg will mit einer Bürgschaft in Vorlage treten - aber nur unter bestimmten Bedingungen.
Vor einem Jahr wurde im Südweststaat die CDU durch Grün-Rot abgelöst. Nach wie vor schwankt die Stimmung zwischen wohlwollend-kritisch und abwartend-skeptisch. Aber man hat sich aneinander gewöhnt.
Geht das: gegen das Urheberrecht sein, aber für Kultur? Gegen das Google-Monopol, aber für das Internet? Wir fragten nach beim Piraten-Chef Sebastian Nerz.
Arndt Geiwitz muss bei Schlecker das Chaos lichten, um Investoren zu begeistern. An diesem Mittwoch fällt die Entscheidung über die Finanzierung einer Transfergesellschaft für die 11.000 Beschäftigten. Gibt es keine Lösung, sollen noch am Abend die Kündigungen verschickt werden.
Die Black Jackets sind eine Rockergang aus der deutschen Provinz. Sie haben strenge Regeln, straffe Hierarchien und Kontakte in die Unterwelt - nur keine Motorräder.
Das Land Hessen gibt seine abwartende Haltung auf und beteiligt sich an der Länder-Bürgschaft für die insolvente Schlecker-Kette. Hessen hatte zuvor den Insolvenzwalter aufgefordert, nachzubessern.
Pessimismus ist hier fehl am Platz: Deutsche und Franzosen verstehen sich auch in einer zunehmend komplexen Welt noch gut. Eine Antwort auf Pierre Nora.
Frauen stellen in der Medizin zwar den Großteil der Absolventen, Karriere machen aber die Männer.
Die Mitarbeiter von Schlecker hoffen noch immer, dass sie nach ihrer Entlassung zeitweise von einer Transfergesellschaft aufgefangen werden. Ob es soweit kommt, ist fraglich. Ein neues Gutachten sieht die Überlebenschancen der insolventen Drogeriekette äußerst skeptisch.
Neven Subotic ist eine Fels in der Dortmunder Innenverteidigung: Im Interview spricht er über Zusammenhalt, die Scheu beim BVB vor dem Wort Meisterschaft und Trainer Klopp als seinen Entdecker.
Hohe Schulden, eine stagnierende Wirtschaft, kein neues Geschäftsmodell: Den Bürgermeistern des Ruhrgebiets geht es wie der Regierung in Athen.
In 2200 Schlecker-Filialen wird das letzte Mal der Schlüssel umgedreht - dann bleiben die Türen für immer geschlossen. Ob die betroffenen Beschäftigten in einer Transfergesellschaft aufgefangen werden, ist nach wie vor unklar. Baden-Württemberg drängt die anderen Bundesländer zu verbindlichen Zusagen für eine Bürgschaft.
Im Ruhrgebiet leiden Städte nach Ansicht ihrer Bürgermeister, weil Milliardentransfers in die neuen Bundesländer fließen. Im Osten widersprechen Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter heftig.
Deutschland wagt die Energiewende. Neue Gasvorkommen im Land versprechen ein großes Geschäft. Doch die Bürger widersetzen sich und bringen die Konzerne unter Druck.
Hessen will im Bundesrat das australisches Modell durchsetzen. Außerdem könnten durch mehr Wettbewerb die Preise gebremst werden.
Die Bundesländer ringen um Finanzhilfen für die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker. Einig sind sie sich keineswegs. Hessen will helfen, bremst aber noch. Kopfschütteln bei der Gewerkschaft.
Eine dreieckige Bratwurst oder ein Rotkohl aus Gelee: In einem Stuttgarter Altenheim werden den alten und kranken Menschen passierte Speisen angeboten, die gut schmecken und auch noch appetitlich aussehen.
Von der Ankündigung Bayerns, bis 2030 schuldenfrei sein zu wollen, führt ein direkter Weg zum Radau über den Solidarpakt. Das wird noch einige Jahre so weitergehen - bis 2019.
Sebastian Nerz’ Debattenbeitrag über die „Nachhaltigkeitslüge“ fehlt es an Quellenkenntnis. Nicht einmal die Steilvorlagen, die das Thema bietet, nutzt der Vorsitzende der Piratenpartei. Eine Replik.
Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und das Saarland gehen neue Wege: In Zukunft sollen die Polizeien der vier Länder wesentlich stärker kooperieren. Die Innenminister versprechen sich davon vor allem Einsparungen.
Während in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg wieder viele Angestellte von Bund und Kommunen streiken, schärft Verdi-Chef Bsirske seine Rhetorik. Eine Schlichtung werde es nicht geben, er fordert „Umverteilung in eine andere Richtung“.
Rund 11 000 „Schleckerfrauen“ können auf eine Transfergesellschaft hoffen. Zumindest im Grundsatz haben sich die Bundesländer darauf geeinigt, für einen nötigen Kredit über 71 Millionen Euro zu bürgen.
Die Grünen-Kandidatin Rosemarie Heilig erreichte bei der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl nur eine Zustimmung von 14 Prozent, die Stichwahl in einer Woche tragen andere aus. Doch die Stimmung ist nicht schlecht.
Wenn an diesem Sonntag Joachim Gauck zum Bundespräsidenten gewählt wird, stimmen nicht nur Politiker ab. Mit Ausnahme der CSU schicken alle Parteien auch Prominente, Sportler oder verdiente Bürger in die Bundesversammlung.
Die Rechnung der Energiewende kalkuliert mit vier Unbekannten. Die größte davon ist das Tempo des Netzausbaus. Weil es damit nicht vorangeht, hilft vielleicht nur noch die Notbremse: die Verstaatlichung der Netze.
In Berlin war das Ende der Koalition in Düsseldorf nicht erwartet worden. Nun beeilen sich die Parteien – Union, FDP und Linkspartei besorgt, SPD und Grüne erwartungsfroh – ihre Schlüsse daraus zu ziehen.
Die Innenminister des Bundes und der Länder sind bereit, die Zusammenarbeit mit Geheimdienst-Informanten in der Führung der NPD auszusetzen. Damit wäre eine wichtige Hürde für ein neuerliches Verbotsverfahren beseitigt.
Die vier großen Energieversorger machen zum Teil erhebliche Verluste. Die Energiewende hat die Aktionäre allein 2011 rund 7 Milliarden Euro Gewinn gekostet. Die tatsächlichen Kosten der Energiewende sind noch höher.
Der Integrationsbeirat hat einen Plan gegen Rassismus verabschiedet. Die Polizei ging unterdessen mit einer Durchsuchungs- und Verhaftungswelle gegen die rechtsextremistische Szene vor.