Alles Auslegungssache
Die vergangenen Landtagswahlen ließen sich für die CDU zwar nicht als Erfolg darstellen - an der Kanzlerin aber blieb nichts haften. Diese Regel hatte Röttgen aufs Spiel gesetzt.
Die vergangenen Landtagswahlen ließen sich für die CDU zwar nicht als Erfolg darstellen - an der Kanzlerin aber blieb nichts haften. Diese Regel hatte Röttgen aufs Spiel gesetzt.
Inzwischen fließt wieder so viel Geld in den Kauf von Wohnungsbeständen, dass Erinnerungen an die Jahre vor der Finanzkrise wach werden. Das Angebot nimmt stetig zu.
Spott und Häme ernten Politiker und Planer nach der verschobenen Inbetriebnahme des Berliner Flughafens. Bei Twitter unterstellt einer der kalauernden Kommentatoren gar: „Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu eröffnen.“
Die Unzufriedenheit in der Bundes-CDU über das Auftreten von Norbert Röttgen im nordrhein-westfälischen Wahlkampf ist nicht zu überhören. Mit seinem Versuch, sich zu retten, hat er sich noch mehr in die Bredouille gebracht.
Bisher galt: Wer Wahlen gewinnt, bleibt. Aber gilt das auch für Philipp Rösler? Wer das glaubt, kennt die gegenwärtige FDP und ihre Gegner nicht.
Bei den Plagiatsvorwürfen gegen Annette Schavan mahnt der Präsident des Hochschulverbands zu sorgfältiger Prüfung. Die SPD sieht für die Bildungsministerin besondere Maßstäbe.
Einst brachte sie Guttenberg zu Fall, als sie sich öffentlich schämte. Jetzt sieht sich Bildungsministerin Annette Schavan selbst Plagiatsvorwürfen ausgesetzt.
Begleitet von Forderungen nach Hilfen für Gaskraftwerke hat sich Bundeskanzlerin Merkel mit Spitzenvertretern der Energiewirtschaft getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Gestaltung des Strommarkts.
Die aufgeregt geführte Debatte über rasch steigende Preise für Wohnimmobilien können die Gutachterausschüsse im Lande nicht nachvollziehen. Die Tendenz lautet: stabil bis leicht steigend.
Im festgefahrenen Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die Gewerkschaft eine massive Warnstreikwelle gestartet. In Niedersachsen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Berlin hat die IG Metall dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.
Auf ihren Mai-Demonstrationen kämpfen die Gewerkschaften nicht nur für einen Mindestlohn in Deutschland. Sondern auch gegen die Sparpakete in Europa.
Der Bund der Steuerzahler empfiehlt SPD und Grünen, das Steuerabkommen mit der Schweiz mitzutragen. Der stellvertretende Verbandspräsident Bilaniuk glaubt zwar, dass das Abkommen einen „faden Beigeschmack“ habe. Den Nutzen bilanziert er aber nüchtern: „Es kommt Geld herein.“
Hunderte ehemalige Schlecker-Beschäftigte klagen gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber. Sie wollen ihre Kündigung nicht akzeptieren. Zwei von ihnen wurde nun eine Abfindung in Höhe von 500 Euro angeboten.
Wegen eines zu langen, nachträglich verhängten Aufenthalts in der Sicherungsverwahrung drohen in anderen Bundesländern ähnliche Schadenersatzklagen wie in Baden-Württemberg. Bundesweit soll es 70 vergleichbare Fälle geben.
Am MINT-Kolleg in Baden-Württemberg können angehende Ingenieure Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern erwerben. Das soll hohen Abbrecherquoten entgegenwirken.
Bund und Länder stehen kurz vor einer Einigung auf eine bundesweite Suche nach einem Atommüll-Endlager. Es sei nur noch ein letztes Treffen notwendig, sagte Bundesumweltminister Röttgen.
Immer größere Klassen, immer mehr Schwierigkeiten im Unterricht: Die Situation an den deutschen Schulen ist in den vergangenen Jahren nach Einschätzung der Lehrer schwieriger geworden. Trotzdem ist das Ansehen der Lehrer ungebrochen.
Vier rückwirkend in Sicherungsverwahrung festgehaltene Straftäter haben vor dem Landgericht Karlsruhe Schadensersatz für zu Unrecht im Gefängnis verbrachte Jahre erstritten. Das Gericht sprach ihnen rund 240.000 Euro Schadensersatz zu.
Die Messestadt Hannover ist in diesen Tagen das Mekka für Ingenieure. Viele Mittelständler aber sitzen fern der Ballungszentren und sind als Arbeitgeber nur regional bekannt. Sie werben mit höherer Lebensqualität und besseren Entwicklungschancen.
Zehn Jahre nach dem Amoklauf von Erfurt sind die europäischen Waffengesetze immer noch viel zu lasch. Warum will das niemand ändern? Plädoyer aus Anlass einer ARD-Dokumentation.
„Game over, Freunde“: der Ministerialdirektor im SPD-geführten Wirtschaftsministerium von Baden-Württemberg, Daniel Rousta, musste seinen Facebook-Freunden am Samstag seine Entlassung verkünden. Er hatte auf einem Post unter dem Landeswappen die Liberalen als „FDPisser“ bezeichnet.
In der Stuttgarter SPD heißt es, Wirtschaftsminister SchmidI wolle seinen Ministerialdirektor Daniel Rousta entlassen. Der Grund: Dessen Facebook-Einträge über die FDP.
Aus Karlsruhe nach Wiesbaden: Gabriele Katzmarek leitet fortan den Bezirk Rhein-Main der Chemiegewerkschaft BCE.
Die CDU-Landtagsfraktion liebäugelt mit einer höheren Grunderwerbsteuer - aus finanziellen Gründen. Es ist eine Anhebung auf 4,5 Prozent im Gespräch.
Unglück auf dem Rhein: Ein Kreuzfahrtschiff hat bei Karlsruhe eine Buhne des Flusses gerammt und ist leckgeschlagen. Die 157 Menschen an Bord konnten gerettet werden. Ursache war offenbar ein Fahrfehler.
Nach dem Bericht eines Bloggers sind 43 Prozent des Wahlprogramms der schleswig-holsteinischen Piraten abgeschrieben. Die Folge sind peinliche Fehler.
Schlösser, Wasserburgen und andere historische Herrensitze gelten als die Traumimmobilien schlechthin. Doch ohne ein sinnvolles Nutzungskonzept sind sie nur ein Klotz am Bein.
Verbraucher müssen Konflikte mit einem Unternehmen nicht vor Gericht ausfechten. Schlichter helfen beim Vermitteln - neutral und unentgeltlich.
Trotz des Rücktritts von Gesine Lötzsch drückt sich die Linkspartei vor der Lösung ihrer Führungskrise.
Gesine Lötzsch ist von ihrem Amt als Parteivorsitzende der Linkspartei zurückgetreten. Als Grund nannte sie eine Erkrankung ihres Mannes. Bodo Ramelow schlägt jetzt eine Doppelspitze aus Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch vor, andere sehnen sich nach Oskar Lafontaine.
Das Marktvolumen für Schuldscheine hat sich seit dem Jahr 2003 auf 70 Milliarden Euro verdreifacht. Vor allem als Finanzierungsquelle für Unternehmen und Banken haben sie deutlich an Bedeutung gewonnen.
Manche sind in keiner Sprache richtig gut: Deshalb gibt es Türkischunterricht für türkische Kinder in Deutschland.
Wer außerhalb der Sprechstunden ärztlichen Rat sucht, kann ab Montag die einheitliche Rufnummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen. Bisher gibt es deutschlandweit mehr als 1000 verschiedene Nummern. In lebensbedrohlichen Fällen hilft weiterhin der Notruf 112.
In einer Orangerie nahe Bamberg schreibt Paul Maar seine Kinderbücher. Wir haben ihn dort getroffen und gefragt, wie es nach dem neuen Film mit dem Sams weitergeht.
Es ging um Abrüstung, NPD-Verbot, die DDR und den Prager Frühling: Es ist kaum zu glauben, aber aktenkundig - 1968 war viel mehr als nur ’68.