Nicht nur die Karriere, sondern das Leben riskiert
Als Botschafter in Neu-Delhi regte Wilhelm Melchers jene Ehrentafel Ende der fünfziger Jahre an, die Außenminister Heinrich von Brentano am 20. Juli 1961 im Bonner Auswärtigen Amt enthüllte.
Als Botschafter in Neu-Delhi regte Wilhelm Melchers jene Ehrentafel Ende der fünfziger Jahre an, die Außenminister Heinrich von Brentano am 20. Juli 1961 im Bonner Auswärtigen Amt enthüllte.
Dieses Gesicht vergessen wir nicht. Der Mund gespreizt zum irren Grinsen, die Augen geweitet von Gier. Jack Nicholson in „Shining“, Stanley Kubricks Verfilmung ...
Nach Kriegsbeginn 1939 beteiligte sich Otto Carl Kiep an Aktivitäten des Widerstandskreises im Amt Ausland/Abwehr. Doch nicht dies sollte ihm zum Verhängnis werden, sondern die Einladung zu einer von Elisabeth von Thadden veranstalteten Teegesellschaft.
Der Grünen-Politiker und frühere AA-Staatsminister Ludger Volmer berichtet über Erlebnisse in der großen weiten Welt, sogar über eine Rucksacktour durch Afrika als Mittzwanziger.
Nach Berichten über eine mutmaßliche Spähanlage auf der britischen Botschaft in Berlin ist der britische Botschafter ins Auswärtige Amt gebeten worden. Es handelt sich aber nicht um eine offizielle Einbestellung.
Der Bonner Weststaat war keine Neugründung auf grüner Wiese, sondern ein Neuanlauf mit vielfältigen historischen Wurzeln, was sich auch am Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik zeigte.
Ein deutscher Botschaftsmitarbeiter ist bei einem Überfall im Jemen getötet worden. Das Auswärtige Amt dementiert Meldungen, das eigentlich Ziel des Angriffs in der Hauptstadt Sanaa sei die deutsche Botschafterin gewesen.
Die Entwicklung des Auswärtigen Amts von der Gründung in Berlin 1870 bis zur Rückkehr vom Rhein an die Spree 2000 lässt Eckart Conze gekonnt und meinungsstark Revue passieren.
Mein Fall sei „speziell“, sagte man mir als einzige Erklärung am Flughafenschalter. Warum ich nicht in die Vereinigten Staaten reisen darf, weiß ich immer noch nicht.
Wolfgang Schultheiss, 1945 geborener Jurist und pensionierter Diplomat, der außenpolitischer Berater des Bundespräsidenten Rau war, müht sich, „einige Unebenheiten und Zuspitzungen“ zu beseitigen an der Studie der Unabhängigen Historikerkommission des Auswärtigen Amts, die „notwendig und nützlich“ gewesen sei.
Wie sollen Demokratien mit Diktaturen umgehen? Dieses Problem stellte sich schon Neville Chamberlain, der im Mai 1937 britischer Premierminister wurde - zu
Die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern sollen am kommenden Mittwoch fortgesetzt werden. Als Orte für die Verhandlungen nannte das amerikanische Außenministerium Jerusalem und Jericho.
Der Kreis der Schuldner mit erstklassigen Ratings ist klein geworden. Doch nur wenige Investoren sind auf Anleihen erster Wahl festgelegt. Die verbliebenen „AAA“-Länder machen mehr Schulden.
Am Werderschen Markt in Berlin tun sich die Diplomaten schwer mit der Geschichte ihres Ministeriums im „Dritten Reich“. Dabei ist eine Neubewertung der hingerichteten Wilhelmstraßen-Mitarbeiterin Ilse Stöbe längst überfällig.
In der jüngsten Ausgabe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte wird der Streit über Theodor Eschenburg weitergeführt, der im Herbst vergangenen Jahres bei
Deutschland nimmt den früheren amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden nicht auf. Die Voraussetzungen dafür lägen nicht vor, teilten Auswärtiges Amt und Innenministerium mit. Die Grünen werfen der Bundesregierung Scheinheiligkeit vor.
Malte Herwig geht in seiner wohltuend differenzierten Studie der Frage nach, ob man ohne eigenes Zutun und Wissen NSDAP-Mitglied werden konnte. Und er zweifelt das Interesse der Hitler-Partei an, „Leute ohne deren Wissen als Mitglieder zu führen“.
Am 28. Juni 1914 fielen der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie in Sarajevo einem Attentat zum Opfer.
Zu Willy Brandts 100. Geburtstag legt Egon Bahr ein besonderes Geschenk vor. Der einst engste Berater des großen Sozialdemokraten schildert persönliche Eindrücke und Erlebnisse.
Die Rede war nüchtern, der Applaus umso herzlicher: Hillary Clinton verlässt das amerikanische Außenministerium - und sieht vieles optimistischer als vor vier Jahren. Trotzdem ist das Arbeitspensum für ihren Nachfolger John Kerry gewaltig.
Gigantische Auflage, Übersetzungen in zweiundsechzig Sprachen: Das „Blaue Buch“ der Anonymen Alkoholiker ist ein Text der Weltliteratur. Hat es auch Nichtsüchtigen etwas zu sagen?
Max von Oppenheim (1860-1946) , Spross der bekannten Kölner Bankiersfamilie, zeitlebens Junggeselle, widmete sich nach dem Studium über Jahrzehnte hinweg seiner Leidenschaft für den Vorderen Orient, zunächst als Forschungsreisender und als Quereinsteiger im Auswärtigen Amt, dann als Archäologe und als Gründer des Tell-Halaf-Museums in Berlin.
Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Bier bei der Firmenfeier, Schnaps in der Weinbrandbohne - für trockene Alkoholiker sind die Adventswochen eine Zeit ständiger
Auch das Politische Archiv des Auswärtigen Amts war ein Kind der Niederlage des Kaiserlichen Deutschlands im Ersten Weltkrieg. Es wurde 1920 gegründet. Das dort bewahrte Schriftgut ist der Stoff, aus dem viele Kapitel der deutschen und europäischen Geschichte geschrieben wurden und werden.
Die Ratingnoten der deutschen Zertifikateemittenten haben sich 2012 gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert. Auffallend sind die starken Unterschiede bei der Produktqualität. Im Vergleich zu den vorderen Rängen schnitten mehrere Emittenten bei diesem Kriterium deutlich schlechter ab.
Der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr wird bei der nächsten Verlängerung offenbar abermals von einer breiten Bundestagsmehrheit getragen. Die SPD ist mit dem Mandatsentwurf der Bundesregierung zufrieden. Die Grünen hingegen sind skeptisch.
Zum Artikel „Vom anderen Widerstand“ in der F.A.Z. vom 20. Juli: In dem verdienstvollen Artikel von Rainer Blasius über die Rote Kapelle wird am Ende auch ...
Deutschland wird im kommenden Jahr offenbar eine zweite diplomatische Vertretung in Afghanistan einrichten. Zusätzlich zur Botschaft in Kabul soll in Mazar-i-Scharif ein Konsulat eröffnet werden.
Das Regime in Syrien hat offen damit gedroht, Chemiewaffen einzusetzen. Dies allerdings nur im Fall einer „ausländischen Aggression“: gegen die eigenen Bürger würden „niemals“ Chemiewaffen eingesetzt, sagte ein Sprecher des syrischen Außenministeriums.
Hochverrat, Kriegsverrat, Landesverrat - so lauteten die Anklagen gegen 77 Mitglieder der „Roten Kapelle“, die das Reichskriegsgericht Ende 1942 erhob.
Im kommenden Jahr soll die erste gemeinsame Anleihe von Bund und Ländern begeben werden. Bis dahin dürfte noch über die Haftung gestritten werden.
Das Auswärtige Amt hat den Tod eines in Nordnigeria entführten Deutschen bestätigt. Nach derzeitigem Informationsstand sei der Mitarbeiter des Baukonzerns Bilfinger Berger bei einem Einsatz nigerianischer Sicherheitskräfte tot aufgefunden worden.
S&P beziffert die Wahrscheinlichkeit für ein griechisches Euro-Aus auf ein Drittel, Egan-Jones stuft Großbritannien herab und die australische Zentralbank senkt den Leitzins.
Vernichtete Akten, verschwundene Dokumente und zuletzt ein Persilschein für die Erschwerung des Zugangs zu Unterlagen: Wie das Politische Archiv des Auswärtigen Amts Forschungsarbeit behindert.
Unmittelbar vor Beginn der Leipziger Buchmesse ist eine handfeste Kampagne, die im Zusammenhang mit dem Buch „Das Amt“ angezettelt worden war, in sich zusammengebrochen. Im „neuen“ Vorwort zur Taschenbuchausgabe verteidigen sich die Autoren gegen Kritik
Das Auswärtige Amt hat am Donnerstagabend die Freilassung von zwei in Äthiopien entführten deutschen Touristen bestätigt. Sie waren von Rebellen im Grenzgebiet zu Eritrea verschleppt worden.