Russen und die anderen
In Russland kommt es immer öfter zu Ausschreitungen zwischen Enheimischen und „asiatischen“ Einwanderern. Die Lage scheint außer Kontrolle zu geraten.
In Russland kommt es immer öfter zu Ausschreitungen zwischen Enheimischen und „asiatischen“ Einwanderern. Die Lage scheint außer Kontrolle zu geraten.
Saudi-Arabien hat seine Bürger aufgefordert, umgehend den Libanon zu verlassen. Befürchtet werden Entführungen von Sunniten als Vergeltung für Geiselnahmen im Nachbarland Syrien.
Rostock-Lichtenhagen wird noch lange in Verbindung gebracht werden mit den größten ausländerfeindlichen Ausschreitungen im Deutschland der Nachkriegszeit.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus fällt nicht leicht, wenn der Nazi ein Nachbar ist. Oder Mitspieler im Fußballverein. Jenen, die kämpfen, gilt es den Rücken zu stärken.
Fortuna Düsseldorf muss sein erstes Heimspiel in der Bundesliga gegen Mönchengladbach im leeren Stadion austragen. Das DFB-Sportgericht bestätigte zudem eine Geldstrafe von 100.000 Euro. Auch Absteiger Köln darf nur 20.000 Tickets verkaufen.
Der Tahrir-Platz in Kairo ist seit der Präsidentenwahl wieder der wichtigste Versammlungsort: Tausende Anhänger des Kandidaten der Muslimbrüder, Mursi, haben sich dort versammelt. Sollte am Wochenende aber Schafik zum Sieger ausgerufen werden, könnte wieder Gewalt ausbrechen.
Während Burma sich allmählich demokratisiert, werden Zehntausende Muslime im Land weiter diskriminiert. Ein Bericht über die Rohingya, das „vergessene Volk.“
Fortuna Düsseldorf will das vom DFB-Kontrollausschuss beantragte „Geisterspiel“ und die Geldstrafe von 100 000 Euro nicht hinnehmen. Auch andere nach Fan-Ausschreitungen bestrafte Vereine legen Einsprüche ein.
Die birmanische Oppositionschefin konnte am Samstag in Oslo endlich den Nobelvortrag halten. 1991 hatte die Militärjunta ihre Teilnahme an der Preisverleihung durch Verhängung von Hausarrest verhindert.
Die Fußball-EM hat ihren ersten dunklen Schatten. Mehrere hundert Hooligans suchen die polnisch-russiche Konfrontation. Bei den Gewalttätigkeiten rund um das brisante Gruppenspiel gibt es 20 Verletzte und 184 Festnahmen.
Buddhisten und Muslime in Burma sind in Kämpfe gegeneinander verwickelt. Gefährdet das langfristig die Öffnung und Demokratisierung im Land?
Ein ägyptisches Gericht hat den früheren Präsidenten Husni Mubarak wegen der Anordnung tödlicher Gewalt gegen Demonstranten zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei Protesten in mehreren Städten kritisierten Demonstranten das Urteil - sie hatten wie die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe gefordert.
Nach der Katastrophe von Port Said beginnt wieder das Fußball-Leben in Ägypten: Der Kölner Trainer Kaczmarek hilft dabei dem amerikanischen Nationaltrainer Bob Bradley.
Das ungeklärte Verhältnis zur Gewalt erschüttert das Bündnis von Linken und Piraten in Wiesbaden. Nun ist ein Stadtverordneter ausgetreten - weil er mit „politischen und persönlichen Strömungen“ nicht mehr klarkommt.
Bei Straßenkämpfen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Assad sind in der Nacht zum Montag in der libanesischen Hauptstadt Beirut zwei Menschen getötet worden. Am Morgen patrouillierten Panzer und Soldaten in der Stadt.
Blockupy hat Frankfurt den Rücken gekehrt. Am vierten und letzten Tag der Proteste gegen die Macht der Banken und die Sparpolitik in Europa demonstrierten mehr als 20.000 Menschen, fast durchweg friedlich.
Eintracht Frankfurt hat einen weiteren Versuch, die Probleme mit gewaltbereiten Anhängern in den Griff zu bekommen, für gescheitert erklärt.
Nach einer von Sicherheitsdiskussionen geprägten Saison bildete das abschließende Relegationsspiel den unrühmlichen Höhepunkt. Nun melden sich viele Beobachter mit kritischen Stimmen zu Wort.
Die Polizei hat eine verbotene Musikdemonstration im Zentrum Frankfurts am Abend friedlich aufgelöst. Am Donnerstag wollen die Kapitalismuskritiker trotz Demonstrationsverbots durch die Innenstadt marschieren. Eine für Samstag geplante Großdemonstration darf weiterhin stattfinden.
Schon seit Wochen ist die Polizei dabei, herauszufinden, was unter „Blockupy“ eigentlich zu verstehen ist. Der Polizeipräsident spricht von schlimmen Ausschreitungen.
Die Blockupy-Protesttage sollen Frankfurts Finanzszene lahmlegen. Sie lähmen aber auch den Einzelhandel. Ladeninhaber rechnen mit Krawall und weniger Umsatz.
Vor den Kapitalismuskritikern haben zunächst die Richter das Wort: Sie müssen entscheiden, ob die Blockupy-Demonstrationen in Frankfurt erlaubt sind oder nicht. Die Polizei erwartet 2000 Gewaltbereite.
Die Bekämpfung religiöser Fanatiker sollte nicht Fanatikern überlassen werden. Warum aber muss erst die angebliche „Bürgerbewegung“ Pro-NRW kommen, um allen zu zeigen, dass religiöser Fanatismus nicht unter den Teppich gekehrt werden darf?
Während die Linke das von der Stadt Frankfurt verhängte Verbot von „Blockupy“-Demonstrationen am Himmelfahrts-Wochenende rügt, verteidigt Minister Rhein diesen Schritt: „Die Klientel kommt wieder, die am 31. März da war.“
Deutschlands Salafistenszene ist in Bewegung: Die jüngsten Ausschreitungen sollen nur der Anfang gewesen sein. Doch untereinander sind sich nicht alle Salafisten einig.
Bundesinnenminister Friedrich (CSU) hat vor weiteren gewalttätigen Ausschreitungen von Salafisten gewarnt: „Wir werden uns das nicht gefallen lassen, dass gewaltbereite Salafisten den Frieden im Lande stören.“ Wolfgang Bosbach forderte Vereinsverbote.
Die rechte Pro-NRW-Bewegung provoziert Muslime, und Muslime attackieren die Polizei: In Nordrhein-Westfalen wiederholen sich die Ausschreitungen vom 1. Mai. Mehrere Polizisten werden verletzt.
Lukas Podolski geht, und mit ihm der FC Köln: Der erste Bundesliga-Meister steigt zum fünften Mal in die zweite Liga ab. Nach dem 1:4 gegen die Bayern kommt es zu Tumulten.
Zwei Wochen vor den angekündigten „Blockupy“-Protesten plant die Stadt Frankfurt endgültig ein Verbot.
Brennende Mülltonnen, zerbrochene Scheiben und Knallkörper: Nach einem relativ ruhigen und friedlichen 1. Mai kam es am Abend in Berlin und Hamburg doch noch zu Ausschreitungen. Die Polizei löste die „Revolutionäre 1. Mai-Demonstration“ vorzeitig auf.
Keine Randale in der Walpurgisnacht - jetzt ist die Polizei in Berlin optimistisch, dass auch der 1. Mai friedlich bleibt. Tausende Einsatzkräfte wollen die Demonstrationen sichern.
Zwei Feierstunden, ein Fragezeichen: Die Eintracht kalkuliert streng und erwartet bei der ersten Gesprächsrunde an diesem Donnerstag noch kein Ja-Wort von Trainer Veh.
Spielunterbrechung wegen Randale: Die Fußballprofis des CFC Genua ziehen unter Tränen ihre Trikots aus, weil es der Mob von ihnen verlangt. Die Serie A erlebt einen nicht für möglich gehaltenen Tiefpunkt.
Nach nächtlichen Ausschreitungen ist in Bahrein ein Demonstrant tot aufgefunden worden. Die Polizei geht massiv gegen die Opposition vor. Weltmeister Vettel bezeichnete Berichte über die Lage zuvor noch als „großen Hype“.
Nach der Frankfurter Anti-Kapitalismus-Demonstration muss die hessische Linke ihr Selbstverständnis klären.
Nach dem Selbstmord eines vermutlich verschuldeten Rentners ist es in Athen in der Nacht zu Donnerstag zu Ausschreitungen gegen die Sparpolitik der Regierung gekommen. Mittlerweile hat sich die Lage wieder beruhigt.