Die Party wird zum Problem
In Frankfurt gibt es mehrere Hotspots für unregulierte Feiern unter freiem Himmel. Randale kann sich jederzeit ereignen und auch anfangs friedlichen Festen entstehen. Die Stadt muss umdenken.
In Frankfurt gibt es mehrere Hotspots für unregulierte Feiern unter freiem Himmel. Randale kann sich jederzeit ereignen und auch anfangs friedlichen Festen entstehen. Die Stadt muss umdenken.
Bei Ausschreitungen auf dem Frankfurter Opernplatz sind in der Nacht zum Sonntag rund 40 Personen festgenommen worden. Acht befanden sich am Sonntagmorgen noch im polizeilichen Gewahrsam.
Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt-Bonames lassen nicht locker. Aus Protest lesen sie vor dem Sozialdezernat ihren Bericht über mangelhafte Wohnbedingungen vor. Vom Dezernat kommt keiner.
Randalierer haben versucht, ins serbische Parlament einzudringen. Die Polizei drängte die Menschen zurück. Die Beamten wurden mit Fackeln, Steinen und Flaschen beworfen. Der Unmut entzündete sich an einer Ausgangssperre für das Wochenende.
Ist der „Staatsbürger in Uniform am Ende“? Gibt es ein staatszersetzendes Netzwerk aus Soldaten der Bundeswehr? Und warum kommt das Kommando Spezialkräfte so selten zum Einsatz? Fragen an den Potsdamer Militärhistoriker Sönke Neitzel
Wegen Ausschreitungen zwischen Kurden und türkischen Nationalisten bei Protesten in Wien haben die Türkei und Österreich gegenseitig ihre Botschafter einbestellt. Österreichs Außenminister warnt vor einem „Import ausländischer Konflikte“.
Vor einer Woche kam es in Stuttgart zu Randale. Die Vorfälle sollten sich keinesfalls wiederholen – also zeigte die Polizei nun deutlich Präsenz, wollte dabei aber niemanden provozieren. Keine leichte Aufgabe.
Thomas Berger, der Vizepräsident der Stuttgarter Polizei, hatte in der Nacht der Ausschreitungen in Stuttgart die Einsatzleitung. Im Interview spricht er über die Probleme im Schlossgarten der Stadt.
Acht mutmaßliche Randalierer sitzen in Untersuchungshaft. In den nächsten Tagen soll mit weiteren Verhaftungen zu rechnen sein. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl lobt die Ermittler – und kritisiert die Stadt Stuttgart.
Der Bundesinnenminister sieht die Krawalle als weiteren Beleg dafür, dass die Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte stetig zunimmt. Entrüstung sei nicht genug.
Die Stuttgarter Polizei schätzt den durch Randalierer verursachten Schaden auf einen sechs- bis siebenstelligen Betrag. Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen – und eine Diskussion über eine Sperrstunde.
Oberbürgermeister Kuhn verurteilt die Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt scharf. Sie seien ein Angriff auf die Liberalität der Stadt. Und auch die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer spricht von „unfassbarer Gewalt“.
19 Polizisten verletzt, 40 Geschäfte demoliert: Warum sind junge Leute aus der Partyszene wie ein Mob durch die Stuttgarter Innenstadt gezogen?
Der Wahlkampfauftritt von Präsident Trump in Oklahoma ist nicht nur wegen der anhaltenden Corona-Krise höchst umstritten. Die Behörden erwarten zahlreiche Gegendemonstranten – und bereiten sich auf Ausschreitungen vor.
Angesichts der Ausschreitungen bei den „Black Lives Matter“-Demonstrationen hat der britische Premier Boris Johnson seinen Bürgern davon abgeraten, an den Kundgebungen teilzunehmen.
Die amerikanische Armee zieht Soldaten rund um Washington zusammen. Sie sollen die Sicherheitskräfte bei den Ausschreitungen in der Hauptstadt bei Bedarf unterstützen.
Als die Ausschreitungen Washington erreichten, wurde Donald Trump in einen Bunker gebracht. Seit das bekannt wurde, inszeniert sich der Präsident als Oberbefehlshaber im Kampf gegen linke Anarchisten.
Die Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd sind die schwersten seit 1968. Viele Menschen sind verstört ob der rohen Gewalt – vor allem in der Stadt, in der einst Martin Luther King predigte.
Die heftigen Proteste in Hongkong und Iran gegen die Obrigkeiten hat die Regierung Trump begrüßt. Nun folgt die Retourkutsche aus Peking und Teheran.
In Atlanta verletzt ein Wurfgeschoss einen Polizisten. In New York fährt ein Polizei-SUV in eine Menschenmenge. In Richmond wird ein Brand gelegt. Präsident Trump setzt auf die Armee, um „Amerika wieder großartig zu machen“.
Die Gewalt in Amerika eskaliert. In Detroit wird ein Demonstrant erschossen, in Oakland ein Polizist. Minnesotas Gouverneur entschließt sich zu einem einmaligen Schritt – und Trump gießt weiter Öl ins Feuer. Er beschuldigt linke Gruppen, hinter den Unruhen zu stecken.
Der Tod eines Afroamerikaners entfacht schwere Ausschreitungen in ganz Amerika. Auch viele Weiße klagen über den Rassismus der Polizei. In Minneapolis rücken im Morgengrauen Soldaten ein.
Die Eskalation der Proteste in Amerika erreicht die Wirtschaft. Der Digitalkonzern Google verschiebt die Vorstellung eines neuen Betriebssystems.
Der Tod George Floyds in Minneapolis hat für einen Aufschrei gesorgt. Nun wird der mutmaßlich verantwortliche Polizist wegen Mordes angeklagt. Die Proteste gingen dennoch in mehreren Städten weiter. Derweil rudert Trump nach einem Tweet zurück.
Der Tod des Schwarzen George Floyd durch Polizeigewalt löst den zweiten Tag in Folge in Amerika Proteste aus. Präsident Trump bezeichnet die Demonstranten als „Schlägertypen“. Die Polizei nimmt zwischenzeitlich ein CNN-Team fest.
„Beginnt das Plündern, beginnt das Schießen“, schreibt Amerikas Präsident auf Twitter in Reaktion auf die anhaltenden Ausschreitungen wegen des gewaltsamen Todes von George Floyd. Für den Kurznachrichtendienst geht die Drohung des amerikanischen Präsidenten zu weit.
Wieder ist es im Libanon zu Ausschreitungen gekommen. Die zum Teil gewaltsamen Proteste in Tripolis richteten sich in erster Linie gegen die schlechte wirtschaftliche Lage im Land. Zu Wochenbeginn kam bei den Unruhen ein Demonstrant ums Leben.
Die Polizei hatte Unruhen befürchtet und sollte Recht behalten: Vor einem großen Pariser Fernbahnhof brennen Autos – der Rauch zieht über das ganze Viertel. Was ist passiert?
Die linksextremen Ausschreitungen in Leipzig beeinflussen auch die Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag. Dann will Amtsinhaber Burkhard Jung wiedergewählt werden.
In Leipzig ist ein Polizist nach einem Angriff mit Flaschen und Feuerwerk schwer verletzt worden. Er musste notoperiert werden. Sachsens Innenminister Wöller spricht von einem „bewussten und gezielten Angriffen auf Menschenleben“.
In Hongkong ist es den dritten Tag in Folge zu Ausschreitungen gekommen. Die Protestbewegung hatte für die Weihnachtstage zu Demonstrationen besonders in den Shopping-Bezirken aufgerufen.
Bereits am dritten Abend in Folge ist es in Beirut zu Ausschreitungen gekommen. Der Protest der Menschen richtet sich gegen die gesamte politische Elite, die sie für Korruption und Misswirtschaft verantwortlich machen.
Bei Protesten gegen die indische Staatsbürgerschaftsreform ist es in Neu-Delhi zu schweren Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Mehr als 100 Menschen wurden am Sonntag nach Angaben von Krankenhausmitarbeitern verletzt.
Erstmals seit drei Wochen hat es bei Kundgebungen der Demokratiebewegung in Hongkong wieder Ausschreitungen gegeben. Die Polizei setzte Pfeffer-Spray ein und nahm zahlreiche Demonstranten fest.
In der französischen Stadt Bordeaux ist es bei Protesten gegen die geplante Rentenreform zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
In Nantes und Paris kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen. Im ganzen Land sind laut Gewerkschaftsbund rund 1,5 Millionen Menschen auf die Straßen gegangen.