Razzien bei Rechtsextremen
Die Verdächtigen sollen einer Gruppierung namens „Sturmbrigade“ angehören. Sie wollten sich angeblich für das „Wiedererstarken eines freien Vaterlandes“ nach dem „germanischen Sittengesetz“ einsetzen. Auch gewaltsam.
Die Verdächtigen sollen einer Gruppierung namens „Sturmbrigade“ angehören. Sie wollten sich angeblich für das „Wiedererstarken eines freien Vaterlandes“ nach dem „germanischen Sittengesetz“ einsetzen. Auch gewaltsam.
Landauf, landab pochen Aktivisten darauf, dem Radverkehr den Platz einzuräumen, der ihm gebührt. Das Problem: Bislang ist der Platz für Autos reserviert. Über einen Verteilungskampf in deutschen Städten.
Uwe Junge ist rhetorisch kampferprobt. Gegen die neue Verteidigungsministerin fährt der AfD-Politiker und ehemalige Stabsoffizier ganz großes Geschütz auf. Doch der Schuss geht nach hinten los. Übrig bleibt geistiges Brandstiftertum.
Die letzten Tage der DDR: Dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist es höchste Zeit, mit einer Legende aufzuräumen. Ein Gastbeitrag.
Eine Mehrheit in der AfD begehrt gegen den autoritären „Flügel“ der Partei auf. In einem Appell lehnen hundert Funktionäre und Mitglieder „den exzessiv zur Schau gestellten Personenkult“ um Björn Höcke ab.
Gegner von Windrädern klagen über Kopfschmerzen, Herzrasen und Schlafstörungen. Den Naturschutzverbänden ist das egal, die Umwelthilfe ignoriert den Protest der Bürger. Doch nun sorgt ein Gerichtsurteil für Unruhe.
Was bewegte Stauffenberg zum Attentat – in einer Lage, da eigentlich nichts mehr zu retten war? Sicher nicht Kritik am Nationalsozialismus. Es war die Lektüre Stefan Georges, schreibt Thomas Karlauf in einer neuen Biographie.
Seit dem gegen ihn gescheiterten Putsch setzt Präsident Erdogan überall Vasallen ein – auch bei den von ihm kontrollierten Medien. Sein neuester Coup sind Fußballwetten.
Gleich mehrere Parteien haben die Europawahl zur Schicksalswahl erklärt. Die Bürger sollen sich engagieren – gegen Fake News und Rechtspopulisten. Einfach wird das nicht.
Die Vereinigten Staaten raten ihren Staatsbürgern angesichts der Krise in Venezuela zur Ausreise und reduzieren ihr Botschaftspersonal. Machthaber Maduro will mit seinen Gegnern sprechen. Auch Deutschland bezieht Stellung.
Der Aufstand von links ist niedergeschlagen. Die meisten Anhänger des Spartakusbundes sind geflohen, trotzdem kann in Berlin von Normalität noch keine Rede sein.
Der Aufstand der „Gelbwesten“ hat seine Unschuld verloren. Er bildet die sehr französische Variante einer stillen völkischen Revolution, die ganz Europa erfasst hat.
Die britische Premierministerin Theresa May hat den Aufstand in ihrer Fraktion überstanden. Auf dem Brexit-Gipfel erhofft sie sich nun Unterstützung der EU. Doch die Lage ist verzwickt.
Es herrscht Aufruhr in der deutschen Kliniklandschaft. In 73 Krankenhäusern wurden Mängel festgestellt. Kein Grund für Pauschalurteile, sagen diese.
Was als Aufstand gegen Spanien begann und als Konflikt zweier Weltmächte endete: Das Amsterdamer Rijksmuseum erzählt die Geschichte des achtzigjährigen Freiheitskampfes der Niederlande.
Anna Pawlikowa war 17 Jahre alt, als sie verhaftet wurde. Ihr wird vorgeworfen, sie habe mit Freunden einen Umsturz in Russland geplant. Aber hat sie das wirklich?
Genau 100 Jahre ist es her, dass Abgeordnete des Reichsrats den „deutsch-österreichischen Staat“ ausriefen. Beamte hatten damals einen großen Aufruhr befürchtet – dieser trat jedoch nie ein.
Auf der Bundespressekonferenz kündigt der Politik-Rückkehrer an, wie er die CDU einen und aus der Krise führen will. Für Extremisten an den Rändern der Gesellschaft hat Friedrich Merz eine klare Botschaft.
An kaum einem Ort gibt es so viele außergewöhnliche Pflanzen wie in der „Cape Floral Region“ am Kap. Auf der Suche nach neuen Wasserquellen für Kapstadt soll jetzt auch unter diesem Weltnaturerbe gebohrt werden.
Deutschland ist in Aufruhr, der Stuhl von Reichskanzler Hertling wackelt gewaltig. Kommt es zum Systemwechsel im Reich?
Haben die Deutschen mit ihrem Kult um die Herkunft die „Rückkehr nach Reims“ falsch verstanden? Hat Sahra Wagenknecht eine Mitschuld an Chemnitz? Ein Gespräch mit dem Soziologen Didier Eribon.
So viel Tod hat die Tanzbühne selten gesehen. Der israelische Choreograph Hofesh Shechter zeigt beim Tanzfestival in Hannover sein neues Stück „Show“.
Der Bundesaußenminister fordert angesichts der Ereignisse in Chemnitz von seinen Landsleuten mehr Einsatz bei der Verteidigung der Demokratie. Bedrohlich werde es, wenn sich die Anständigen nicht einmischten.
Israels neues Grundgesetz treibt vor allem die treue Minderheit der Drusen auf die Barrikaden. Doch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weicht nicht zurück.
Nina Lykkes „Aufruhr in mittleren Jahren“ verpackt die Sorgen des wohlhabenden Mittelstands in furchtbar komische Stereotypen. Ein lebensnahes Werk über die Unzufriedenheit hoher Erwartungen.
Bei einer Razzia in einem Flüchtlingslager bei Bethlehem sei der 15 Jahre alte Junge von der israelischen Armee in die Brust geschossen worden, berichten örtliche Medien.
Die syrischen Rebellen sollen sich knapp drei Wochen nach Beginn der Militäroffensive mit der Regierung geeinigt haben. Sie werden ihre Waffen abgeben und Kämpfer abziehen.
In seinem eindrucksvollen autobiographischen Roman „Dämmer und Aufruhr“ zeigt Bodo Kirchhoff, warum gerade die Literatur in der #MeToo-Debatte, an der ihn vieles stört, so ungeheuer wichtig ist. An diesem Freitag wird der Schriftsteller siebzig Jahre alt.
Merkel und Seehofer haben mit Ach und Krach den Bruch in letzter Minute vermieden. Die Schuldfrage aber wird noch gestellt werden, vor allem in der CSU. Ein Kommentar.
Tschechisch-Slowakische Truppen stranden in Russland. Es kommt zum Aufstand gegen die Sowjets, sogar eine Stadt wird besetzt. Trotzkij spricht eine Warnung aus.
Auf der ganzen Welt werden Drehbuchautoren für ihre Arbeit gefeiert, in Deutschland kennt kaum jemand ihre Namen. 92 von ihnen haben nun ein Manifest veröffentlicht. Ein Gespräch mit den Initiatoren
Der unklare künftige Kurs der italienischen Regierung beunruhigt die Märkte. Doch Bedenken gibt es auch wegen anderer, eigentlich stabilerer Länder.
Vor 400 Jahren stürzten Aufständische in Prag die Statthalter des Königs aus einem Fenster der Prager Burg. Damit begann der 30-jährige Krieg, der alles übertraf, was man vorher kannte. Ein Interview.
Hunderte Aufständische und Angehörige haben mit dem Abzug aus ihrer letzten großen belagerten Enklave in Syrien begonnen. Ein erster Bus-Konvoi brach aus der Stadt Rastan Richtung Norden auf.
Linsenbratlinge im Burger sind nichts Neues mehr – doch Gemüse will jetzt auch Pizzaboden, Kartoffelbrei und Pasta sein. Ein Trend, für den sich längst nicht nur Veganer begeistern.
Die Serie „Westworld“ geht in die zweite Runde. In der ersten Staffel mussten Maschinen Menschen dienen, in der zweiten kehren die Machtverhältnisse sich radikal um.