Der Staat als Feind
In Frankfurt beginnt der zweite Prozess gegen Reichsbürger, die einen gewaltsamen Umsturz in Deutschland geplant haben sollen. Im Mittelpunkt: Der mutmaßliche Rädelsführer – Heinrich XIII. Prinz Reuß.
In Frankfurt beginnt der zweite Prozess gegen Reichsbürger, die einen gewaltsamen Umsturz in Deutschland geplant haben sollen. Im Mittelpunkt: Der mutmaßliche Rädelsführer – Heinrich XIII. Prinz Reuß.
Neukaledonien gilt als europäischer Vorposten im Pazifik. Doch nun gerät die Lage außer Kontrolle. Hat der aserbaidschanische Diktator Alijew den Aufruhr mit angestachelt?
Es gibt ein Milieu, das sich offenbar vom demokratischen Rechtsstaat verabschiedet hat. Dieser muss deutlich machen, dass er Terror und Putsch nicht duldet.
In Stuttgart beginnt der erste von drei Prozessen gegen die mutmaßliche Reichsbürger-Gruppe um Prinz Reuß. Angeklagt sind jene, die Waffen für einen Umsturz beschafft haben sollen – und Kampfverbände.
Bundesweit ermitteln die Behörden gegen die Gruppierung „Vereinte Patrioten“, die einen Umsturz herbeiführen wollte. Dabei hat sie auch die Entführung von Karl Lauterbach und einen mehrtägigen Stromausfall geplant. Nun wurde eine weitere Anklage gegen einen 61 Jahre alten Mann aus Hessen erhoben.
Weil in Südkorea Tausende Ärzte fehlen, soll mehr Nachwuchs ausgebildet werden – doch die Mediziner wehren sich mit Streiks dagegen. Sie begründen das unter anderem mit einer Gefahr für die Qualität der Lehre. Kritiker sehen andere Gründe.
Häufige Wahlen normalisieren Niederlagen: Wie die Elite der römischen Republik mit Enttäuschungen umging.
Dürfen Richter den Mann ausschließen, den zig Millionen Amerikaner als Präsidenten wollen? Zu Trumps Glück gibt es auch kleinere Fragen, wenn sich heute der Supreme Court über seine Zukunft beugt.
Neun Bürgermeister im Rheingau-Taunus-Kreis wagen einen außergewöhnlichen Schritt und greifen den Landrat in einer Resolution an. Der vermutet parteipolitische Motive dahinter.
In letzter Minute wollten katalanische Separatisten das Amnestiegesetz noch ändern. Jetzt ist es in einem ersten Anlauf im Parlament gescheitert. Findet Sánchez noch eine Mehrheit?
Historische Reflexion und analytische Kombinatorik: Herfried Münkler über die mögliche zukünftige Konstellation von Großmächten
Natürlich hat Trump am 6. Januar 2021 zum Aufstand aufgefordert. Aber politisch wäre es besser, wenn nicht Juristen, sondern die Wähler das Schicksal des ehemaligen Präsidenten besiegelten.
Als die Polizei vergangenen Dezember Razzien in elf Bundesländern durchführen ließ, war das der größte Antiterroreinsatz, den es in Deutschland je gegeben hat. Nun sind 27 Menschen angeklagt worden.
Die ersten Diebe von Edelmetall stehen vom 12. Dezember an vor Gericht. Betrüger sind aber immer noch im Werk. Auch der Vorstand steht unter Beobachtung.
Die EKD-Ratsvorsitzende Kurschus gibt am Montag eine Erklärung zu einem Missbrauchsfall ab. Aber selbst die Kirchenspitze weiß nicht, ob sie zurücktritt oder nicht. Die Hintergründe des schwindenden Rückhalts.
Reich an Quellen und Schauplätzen: Christopher Clark erzählt von den europäischen Erhebungen des Jahres 1848 und nimmt besonders genau die Frauen und Emotionen dieser Zeit in den Blick.
Vor hundert Jahren wollten Kommunisten in Hamburg die Macht ergreifen. Warum der Putsch scheiterte, zeigt eine Ausstellung.
Im tansanischen Songea schlugen deutsche Soldaten 1905 bis 1907 einen Aufstand gegen die Kolonialherren blutig nieder. Jetzt trifft sich Bundespräsident Steinmeier dort mit Nachfahren der Opfer.
Im krisengeschüttelten Argentinien hat sich Wut angestaut. Der libertäre Populist Javier Milei versteht es, diese anzusprechen – und geht als Favorit in die Präsidentenwahl.
Welche globale Ordnung kann nach dem Ende der westlichen Hegemonie einen großen Krieg vermeiden? Herfried Münkler sucht in seinem neuen Buch, „Welt in Aufruhr,“ eine Antwort.
In meiner Heimat Aschaffenburg marschieren seit Monaten Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker auf. Der rechten Mitte sind die Demokratieverächter an ihren Rändern entglitten. Das ist gefährlich, nicht nur für Bayern.
Die Weltbischofssynode im Vatikan stellt eine kleine Revolution dar. Und alle, die dachten, unter Franziskus bewege sich nichts mehr, hat er mit seiner Aussage zum Frauenpriestertum Lügen gestraft.
Übergangspräsident Ibrahim Traoré putschte sich im letzten Jahr an die Macht des afrikanischen Landes. Nun musste die regierende Militärjunta nach eigenen Angaben selbst einen Putschversuch vereiteln.
Betroffene Diplomaten aus Niger und dem Ausland waren für gestürzte Regierung tätig. Betroffen sind nach jetzigem Stand auch etwa 50 Pässe von Diplomaten in Großbritannien, Frankreich und den USA.
Am Samstag wird der französische Botschafter aufgefordert Niger innerhalb von 48 Stunden verlassen. Nun demonstrieren tausende Unterstützer der Militärregierung für den Abzug von Frankreichs Armee.
Der französische Diplomat Sylvain Itte wird aufgefordert Niger innerhalb von 48 Stunden verlassen. Für Verwirrung sorgen gefälschte Dokumente über eine vermeintliche Ausweisung des deutschen Botschafters.
Genau zwei Monate nach dem Aufstand in Russland ist ein Privatflugzeug des russischen Milizenführers Jewgenij Prigoschin im Gebiet Twer abgestützt.
Das Land befinde sich in einer Übergangsphase, sagt der Machthaber General Tiani, und warnt vor einem Angriff auf Niger. Eine westafrikanische Delegation trifft den gefangen gehaltenen Präsidenten.
Russlands Nationalgarde gilt als Putins Leibgarde. Nach Prigoschins Aufstand darf ihr Direktor Viktor Solotow die Truppe nun mit Panzern ausrüsten.
Vor mehr als einem Monat probte Jewgenij Prigoschin in Russland den Aufstand, nun hält er Hof, als sei nichts geschehen. Das Gewaltmonopol des Kremls fragmentiert weiter.
Die amerikanische Botschaft in Niger reduziert ihr Personal. Frankreich appelliert an die Putschisten, die Sicherheit seines diplomatischen Personals „vollständig zu garantieren“ - auch weil neue Proteste in Niamey angekündigt sind.
Die Regierungen in Mali und Burkina Faso kamen selber durch einen Staatsstreich an die Macht. Die Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas hatte den Putschisten im Niger zuvor ein Ultimatum gestellt und mit „Einsatz von Gewalt“ gedroht.
Die Streiks in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie zeigen: Das goldene Zeitalter für die Film- und Fernsehstudios ist vorerst vorbei.
Der Wagner-Chef begrüßt seine Leute in ihrem neuen Stützpunkt. An der „Schande“ an der Front in der Ukraine müsse man jetzt nicht teilnehmen, sagt er. Er kündigt an, zum richtigen Zeitpunkt zurückzukehren.
Seit dem Aufruhr der Wagner-Truppe im Juni brechen in den russischen Streitkräften Konflikte auf. Manche fürchten schon einen neuen Aufruhr.
Russlands Präsident antwortet erstmals auf Fragen nach der Zukunft der Söldnertruppe. Aus der kommen derweil Loyalitätsbekundungen zu Prigoschin.