Heftige Gefechte in Damaskus
Nach zahlreichen Anschlägen am Wochenende kam es in Damaskus auch in der Nacht zum Montag zu heftigen Gefechten. Ein Bericht bestätigt unterdessen stark gestiegene Waffenlieferungen aus Russland.
Nach zahlreichen Anschlägen am Wochenende kam es in Damaskus auch in der Nacht zum Montag zu heftigen Gefechten. Ein Bericht bestätigt unterdessen stark gestiegene Waffenlieferungen aus Russland.
Als Reaktion auf die Eskalation der Gewalt in Afghanistan zieht die Bundesregierung ihre Berater aus den Behörden in Kabul ab. Sie sollen erst wieder zurückkehren, wenn die Tötung von zwei Amerikanern im afghanischen Innenministerium aufgeklärt ist.
Mehr als 70.000 Syrer sind schon über die Grenze nach Jordanien geflohen. Sie haben böse Erinnerungen im Gepäck - und Angst vor der Rache des Regimes.
In 150 Ländern protestieren junge Leute für ein Internet ohne Strafen und Urheberschutz. Die Politik bekommt es mit der Angst.
Es sieht fast so aus, als habe sich die syrische Herrscherfamilie Assad auf den Aufstand vorbereitet. Jedenfalls hat sie alle wichtigen Dienststellen mit „eigenen“ Leuten bestückt.
Hunderte Angehörige der „Polícia militar“ harrten auch am Dienstag noch im Parlament von Bahia aus. Dort zeichnete sich eine Lösung des Ausstands ab - aber andernorts könnte der Aufruhr erst losbrechen.
Ohne Gnade lässt Diktator Assad auf seine eigenen Landsleute schießen. Beim Massaker von Homs sollen am Wochenende mehr als 300 Menschen getötet worden sein. Das Regime spricht von einer „hysterischen Kampagne“.
Während in Damaskus heftig gekämpft wird, sollen einige Familienmitglieder Assads versucht haben, das Land zu verlassen. Dies wurde offenbar verhindert.
Immer, wenn der Völkermord an den Armeniern beim Namen genannt wird, empören sich türkische Politiker lautstark - auch jetzt, nachdem der französische Senat das entsprechende Gesetz angenommen hat. Jenseits der Rhetorik fällt die Reaktion pragmatischer aus.
Die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen bringt mehr Lärm - und auch etablierte Frauen und Männer zum Protest. Drei Beispiele.
Aufstand der Jugend: Ein Jahr nach dem Beginn der Arabellion beschäftigen sich mehrere Bücher mit den Hintergründen, dem Verlauf und den Folgen der Umstürze.
Das Europäische Parlament spielt für die SPD auf dem Weg zu einem „neuen Europa“ die Rolle eines Avantgardisten. Die Zeichen stehen auf Kampf.
Die westlichen Vetomächte bleiben skeptisch: Russland hat dem UN-Sicherheitsrat einen Entwurf für eine Syrien-Resolution vorgelegt. Die Weltorganisation plant derweil, Beobachter der Arabischen Liga auszubilden.
In seiner ersten öffentlichen Rede seit sieben Monaten hat Syriens Präsident Assad den Aufstand gegen sein Regime als Verschwörung ausländischer Kräfte bezeichnet. Er kündigte eine Volksabstimmung über eine neue Verfassung an.
Ägyptens Regierung handelt autoritär und lässt internationale Einrichtungen schließen. Ist die „Arabellion“ schon am Ende? Zumindest das Internet hat weniger bewirkt, als man denkt.
Ein klarer Trend zur Ausweitung des Steuerzugriffs prägt die Zukunft der Steuerpolitik. Die Öffentlichkeit muss genau beobachten, ob Erhöhungen tatsächlich durch reale Haushaltszwänge verursacht werden. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Schön.
Das Militär schaltet den Strom ab, die Demonstranten bringen Fackeln mit: Junge Revolutionäre kämpfen gegen Assads Milizen. Sie haben Angst - aber geben nicht auf.
Sollten sich immer mehr Deserteure in Syrien der „Gegenarmee“ anschließen, könnte die Auseinandersetzung um die Macht eine neue Stufe der Eskalation erreichen. Schon jetzt geraten Präsident Assad und seine Entourage in die Enge.
Das Sultanat Oman sieht sich als Reformmodell für andere arabische Länder. Gewalt, Extremismus, Hass und Fanatismus sollen dort keinen Platz haben, dafür aber sehr wohl Meinungsvielfalt.
Aus Angst vor Verhaftung floh Razan Ghazzawi im Frühjahr aus Syrien - und kehrte erst nach drei Monaten wieder zurück. FAZ.NET sprach mit der Studentin über das Ausmaß der Repression und die Rolle der sozialen Medien in der Revolution.
Noch ist unklar, wie der syrische Nationalrat künftig aussehen wird und für wen genau er steht. Im Vordergrund steht der Kampf um internationale Anerkennung.
Kaum einer muckt gegen die vielen Standortschließungen der Bundeswehr auf. Der Verteidigungsminister hat viel dafür getan, dass es genau so kommt.
Der erste ernsthafte Aufstand der Torys gegen Premierminister Cameron könnte den Austritt Großbritanniens aus der EU zur Folge haben.
Die amerikanische Außenministerin Clinton hat Präsident Karzai bei einem Treffen in Kabul Unterstützung auch nach einem Abzug amerikanischer Kampftruppen zugesagt. In Ostafghanistan töteten Isaf-Kräfte unterdessen mehr als 100 Aufständische.
Seit Wochen verliert Berlusconi seine Macht: nun sucht seine eigene Partei einen „Brutus“, der den Ministerpräsidenten stürzen soll. Denn die PdL will nur die Spitze opfern, nicht Macht und Mandat.
Einheiten der syrischen Armee haben am Dienstag die Stadt Rastan eingenommen. Außenminister Walid Muallim warf vor den Vereinten Nationen in New York dem Westen vor, Unruhe zu schüren.
Im Grenzgebiet zu Afghanistan sind bei Gefechten zwischen pakistanischen Sicherheitskräften und Taliban-Kämpfern mindestens 15 Menschen getötet worden. Schwer bewaffnete Aufständische hatten einen Kontrollposten angegriffen.
Israel sollte den Weckruf hören: Der Sturm auf die israelische Botschaft zeigt, dass die regionalen Probleme, welche die Außenpolitik im Nahen Osten über Jahrzehnte dominiert haben, von der Arabellion längst nicht hinweggefegt worden sind.
Der Wirtschaftskrimi „Ein mörderisches Geschäft“ vereint einen Kriminalfall mit einer verhinderten Liebesgeschichte - brilliant besetzt und packend gespielt.
Während des Aufstands gegen Gaddafi sind nach Angaben des neuen Gesundheitsministeriums 30.000 Menschen getötet worden. Etwa 50.000 weitere Menschen seien verletzt worden.
Die Rebellen haben die Kontrolle über die Residenz von Libyens Machthaber Gaddafi übernommen: Auf den Diktator stießen sie dabei nicht. Der Vorsitzende des Übergangsrats, Mahmud Dschibril, appellierte an die Kämpfer, ihre Gefangenen fair zu behandeln.
Bundeskanzlerin Merkel erwarten in Belgrad schwierige Gespräche über den Konflikt im Kosovo und einen EU-Beitritt Serbiens.
In Libyen haben die Aufständischen weitere Geländegewinne erzielt. Offenbar brachten sie die strategisch wichtige Küstenstadt Al Zawija unter ihre Kontrolle. Derweil sollen sich in Tripolis Rebellen und Gaddafi-Truppen jede Nacht Schießereien liefern.
Ahmed al Omran ist einer der bekanntesten Blogger Saudi-Arabiens. Zur Zeit arbeitet er journalistisch in Washington und New York. Im Gespräch mit FAZ.NET spricht er über die Lage in seinem Land, und warum dort echte Aufruhr bislang ausblieb.
Monatelang hat sich der Dokumentarist Mano Khalil in einer Schweizer Kleingartenkolonie umgesehen. Entstanden ist danach ein so elegischer wie wunderbarer Film. Er zeigt auch, dass unter kleinen Leuten Mulitikulturalität gelingen kann.
Vor drei Monaten tauchte er unter, fast täglich wechselt er die Unterkunft: Walid al Bunni ist eine der Führungsfiguren der syrischen Opposition. Aus dem Untergrund heraus koordiniert der Arzt den Aufstand gegen Assads Unterdrückungssystem.