Wieder eine Spur nach Brüssel
Nach den Attentaten von Paris werden Verbindungen der Täter in den Brüsseler Stadtteil Molenbeek gefunden. Nicht zum ersten Mal nach islamistischen Anschlägen steht der Ort im Zentrum des Interesses.
Nach den Attentaten von Paris werden Verbindungen der Täter in den Brüsseler Stadtteil Molenbeek gefunden. Nicht zum ersten Mal nach islamistischen Anschlägen steht der Ort im Zentrum des Interesses.
Frankreich für drei Monate im Ausnahmezustand – so will es der französische Präsident Hollande. Zunächst muss aber das Parlament zustimmen.
Der britische Schrifsteller Ian McEwan befand sich während der Attentate in einem Restaurant in Paris. Die Kugeln des Todeskults trafen zufällig andere. Ein Aufruf zu Solidarität und Widerstand.
Bei den Attentaten von Paris ist ein deutscher Staatsangehöriger getötet worden. Ob auch Verletzte unter den Opfern sind, konnte das Auswärtige Amt am Sonntag in Berlin zunächst nicht sagen.
Die Nachricht des Attentats trifft die Fußballreporter mitten im Geschehen. Vor den Kameras ringt man um Worte, doch man liest schon in den Gesichtern, was an diesem Abend geschehen ist.
Deutschland ist genauso gefährdet wie Frankreich, sagt der Terrorismusfachmann Wolfgang Petri. Im Gespräch mit FAZ.NET fordert er drastische Maßnahmen zum Schutz vor Anschlägen wie in Paris.
Aus Furcht vor weiteren Anschlägen lassen Regierungen weltweit zusätzliche Sicherheitsregeln greifen. In London, New York, Moskau und Berlin zeigt die Polizei mehr Präsenz. Mehrere Länder verschärfen ihre Grenzkontrollen.
Die bei einem Attentat schwer verletzte Henriette Reker hat ihrer Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin zugestimmt. Wie die Stadt mitteilte, hat sie die entsprechenden Papiere unterzeichnet und ist damit offiziell im Amt.
In Österreich und Osteuropa vernebelt die Flüchtlingskrise den Blick für dringend notwendige Reformen. Dabei kann nur eine robuste Wirtschaft der Herausforderung Herr werden.
Die niedergestochene künftige Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist wieder bei Bewusstsein und über ihren Wahlsieg informiert. Selbst sprechen kann sie aber noch nicht.
OB-Kandidatin Reker gewinnt nach Attentat Wahl in Köln.
Die bei einer Messerattacke schwer verletzte Henriette Reker hat bei der Oberbürgermeisterwahl die absolute Mehrheit erreicht. Ihr SPD-Gegenkandidat ist weit abgeschlagen.
Nach dem Messerangriff auf die parteilose Kandidatin Henriette Reker wählt Köln heute einen neuen Oberbürgermeister. Schon seit Wochen stand die Abstimmung unter einem schlechten Vorzeichen.
Nach dem Attentat auf die Favoritin Henriette Reker wählt Köln im Schockzustand einen neuen Oberbürgermeister. Politiker rufen zum Kampf gegen den Fremdenhass auf.
Die türkische Regierung behauptet nun, die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK stecke hinter dem Anschlag in Ankara. Möglich sei sogar eine Zusammenarbeit mit dem „Islamischen Staat“, sagt Ministerpräsident Davutoglu.
Bei zwei kurz aufeinander folgenden Anschlägen sind in Jerusalem drei Israelis getötet worden. Auch in Ranana nördlich von Tel Aviv gab es Attentate. Sie nähren die Angst vor einer Eskalation der Gewalt.
Der 12. Oktober 1990 wird für Wolfgang Schäuble zum Schicksalstag. Ein geistig Verwirrter feuert bei einer Wahlkampfveranstaltung auf ihn, Schäuble überlebt nur knapp. Seitdem sitzt er im Rollstuhl - aufgegeben hat er deshalb aber nie.
Nach dem Attentat in der türkischen Hauptstadt mit mindestens 95 Toten demonstrieren in Istanbul Tausende gegen die Staatsführung. Die Regierung spricht von zwei Selbstmordattentätern, die Kurdenpartei HDP macht Präsident Erdogan für den Anschlag verantwortlich.
Mindestens 86 Menschen sterben bei einem Bombenanschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara. Auch Stunden nach dem Attentat liefert der Unglücksort den Überlebenden, Hinterbliebenen und Rettungskräften grauenhafte Bilder.
Es begann mit einem Mordanschlag: Das Attentat auf die französische Satirezeitschrift vom Januar dieses Jahres hatte ein Vorspiel. Dafür öffnet der Film „Der Fall Charlie Hebdo“ die Augen.
Der in Berlin erschossene Rafik Y. sorgte schon im Prozess mit cholerischen Drohungen gegen die Richter für Aufsehen. Womöglich war der Messer-Amoklauf des Islamisten nicht von langer Hand geplant, sondern eine spontane Tat.
Nach der Tat des Germanwings-Piloten im März befürchteten Psychiater, dass psychisch Kranke künftig stärker stigmatisiert werden könnten. Jetzt wurden mehrere hundert Deutsche nach ihren Vorurteilen befragt - mit überraschendem Ergebnis.
Nachdem sich der „Islamische Staat“ zu einem Moschee-Anschlag bekannt hat, verurteilt ein kuweitisches Gericht sieben Islamisten zu Todesstrafen. Bei dem Attentat starben 27 Personen, über 200 Gläubige wurden verletzt.
Die Staatsanwaltschaft in Paris hat ein Verfahren gegen den Angreifer aus dem Thalys-Zug eingeleitet. Den Ermittlern zufolge schaute der Marokkaner vor der Tat auf seinem Mobiltelefon ein Video mit dschihadistischen Gesängen.
Drei Tage nach dem Attentat von Bangkok haben sich zwei der Verdächtigen als Unbeteiligte herausgestellt. Das teilte die Polizei mit. Und sie dementierte ein Gerücht, das in Thailand die Runde macht.
Die Explosion einer Autobombe hat die afghanische Hauptstadt erschüttert: Viele Menschen wurden getötet, Einsatzkräfte melden weit über 100 Verletzte. Die heftige Detonation war in der ganzen Stadt zu hören.
Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Saudi-Arabien sind mindestens 15 Menschen getötet worden. In einem online veröffentlichen Bekennerschreiben bezichtigt sich ein Ableger des „Islamischen Staats“ des Attentats.
Ein Attentäter hat in der osttürkischen Provinz Agri zwei Soldaten getötet und 24 weitere verletzt. Dazu steuerte er einen mit Bomben beladenen Traktor vor einen Stützpunkt der Militärpolizei.
Im Norden Kameruns haben sich offenbar zwei Mädchen in die Luft gesprengt und dabei elf Menschen mit in den Tod gerissen. Das Attentat trägt eine bekannte Handschrift.
Die türkische Polizei hat offenbar einen Verdächtigen identifiziert, der für den Anschlag von Suruc verantwortlich sein soll. Ministerpräsident Davutoglu vermutet die Drahtzieher des Attentats im Ausland.
Der Schütze von Chattanooga handelte wohl allein, denn bisher gibt es keine Hinweise auf eine Verbindung zu Terrorgruppen. Nun gerät eine Reise des Täters ins Visier der Ermittler.
Im Februar rief die Polizei in Bremen Terroralarm aus. Es gab Festnahmen und Hinweise auf ein geplantes Attentat von Islamisten. Eine ARD-Doku fragt, was hinter dem Großeinsatz steckte. Ist Deutschland gegen den Terror gerüstet?
Seit Monaten wird Ägypten immer wieder von Anschlägen erschüttert. Erst vor kurzem starb der Generalstaatsanwalt bei einem Attentat. Diesmal zündet die „IS“-Miliz vor dem italienischen Konsulat in Kairo eine Autobombe.
Die tunesischen Sicherheitsbehörden haben insgesamt acht Verdächtige in Zusammenhang mit dem Attentat in Sousse festgenommen. Sie sollen „in direkter Verbindung“ zu der Tat stehen.
Die Mutter des Adressaten eines Handyfotos, das der mutmaßliche Attentäter von Lyon von sich gemacht haben soll, hatte offenbar Kontakt mit ihrem Sohn in Syrien. Dieser habe behauptet, von dem geplanten Anschlag gewusst zu haben, sagt sie.
Mit den neuen islamistischen Attentaten ist ein Mann wieder einmal zum gefragtesten Experten Frankreichs geworden: der Soziologe Gilles Kepel. Bei einem Besuch in seinem Pariser Büro erklärt er die Logik hinter den Angriffen von Lyon und Tunesien.