Japan fordert Abschaffung der Atomwaffen
Japans Premierminister hat bei Gedenkfeierlichkeiten den Ruf nach Abschaffung von Nuklearwaffen erneuert. Am Ort des Schreckens verneigten sich zehntausende Menschen in einer Schweigeminute vor den Opfern.
Japans Premierminister hat bei Gedenkfeierlichkeiten den Ruf nach Abschaffung von Nuklearwaffen erneuert. Am Ort des Schreckens verneigten sich zehntausende Menschen in einer Schweigeminute vor den Opfern.
Was Iran bei den Verhandlungen in Wien erreicht hat, beruht auf deutscher Vorarbeit: Willy Brandt formulierte Ende der sechziger Jahre eine Position, auf die sich Teheran jetzt berufen konnte.
Der amerikanische und der iranische Präsident loben die Einigung im Atomstreit. Auch der deutsche Außenminister und der UN-Generalsekretär äußern sich erleichtert. Nur der israelische Präsident spricht von einem Fehler von „historischem Ausmaß“.
Als vor zwölf Jahren die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm begannen, hatten die Europäer noch die Hoffnung, Teheran von der militärischen Nutzung der Kernenergie abhalten und ein atomares Wettrüsten im Nahen und Mittleren Osten verhindern zu können. Was ist daraus geworden?
Die Nato-Verteidigungsminister werden erstmals seit Jahren über die Bedrohung durch russische Atomwaffen beraten. Offenbar geht es darum, ob und wie das westliche Bündnis eigene Nuklearwaffen zur Abschreckung verwenden könnte.
Nach Angaben der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA ist das Land jetzt in der Lage, ballistische Raketen mit Atom-Sprengköpfen zu bestücken. Hieran hatte der Westen bislang gezweifelt.
Eine neue Volte im Atomstreit: Die amerikanische Regierung hat offenbar im Bundesstaat Tennessee eine iranische atomare Anreicherungsanlage nachgebaut, um Teherans Fähigkeiten zum Bau von Nuklearwaffen real zu testen.
Diplomatische Erfolge sind im Nahen Osten seit Jahren selten. Doch die Marathon-Verhandlungen von Lausanne haben sich gelohnt. Das Eckpunkte-Programm im Atomstreit mit Iran lässt hoffen.
Die ganze Welt ist erleichtert: Nach jahrelangem Streit ist jetzt vereinbart worden, dass Iran keine Atombomben bauen kann. Kindern erklärt: Was an Kernwaffen so gefährlich ist.
Abgesehen von Israel ist die Rahmenvereinbarung über die künftige iranische Atomnutzung überall der Welt positiv aufgenommen worden. Die Vereinbarung sei detailliert und weitreichend, sagte der amerikanische Präsident Obama.
Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande haben deutlich gemacht, dass es kein Abkommen mit Iran um eines Abkommens willen geben werde. Vielmehr brauche es handfeste Zusagen der Islamischen Republik.
Noch am Dienstag könnte ein Atomabkommen mit Iran geschlossen werden. Doch ein Durchbruch hätte weitgehende Folgen für die Sicherheitsarchitektur der Region. Profitieren könnte vor allem Europa.
Trotz oder gerade wegen der Fortschritte bei den Verhandlungen in Lausanne hat Israel längst damit begonnen, sich darauf vorzubereiten, dass Teheran schon bald über eigene Atomwaffen verfügt. Die Regierung Netanjahu sucht die rhetorische Eskalation.
Laut Wladimir Putin bereitete sich Russland während des Krim-Konflikts vor einem Jahr konkret auf einen möglichen Militärangriff des Westens vor. Auch dazu, das Atomwaffenarsenal in Alarmbereitschaft zu versetzen, sei man bereit gewesen.
Die letzten Monate haben die Beziehungen Russlands zum Westen radikal verändert. Europa zerfällt in zwei Räume, die Nato muss wieder auf amerikanische Atomwaffen vertrauen. Diese Rückbesinnung offenbart, wie schlecht Europas Streitkräfte gerüstet sind. Ein Kommentar.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress vor der atomaren Bewaffnung Irans gewarnt. Das angestrebte Abkommen über das iranische Atomprogramm werde Teheran nicht von der Entwicklung von Atomwaffen abhalten, sagte Netanjahu. Obama reagierte kühl.
Iran versucht in Südafrika, an Kernwaffentechnologie zu gelangen. Der israelische und der südafrikanische Geheimdienst wollen das gemeinsam unterbinden.
Über Stunden werden Hauptakteure des Bundesumweltministeriums zu den Abläufen rund um den Atomausstieg im Jahr 2011 befragt. Ergebnis: Die Länder verantworten selber das Abschalten ihrer AKW.
Die Republikaner fordern weitere Sanktionen gegen Iran - und laden Israels Regierungschef für eine Rede in den Kongress ein. Amerikas Präsident Obama fühlt sich übergangen. Er fürchtet ein Scheitern der Atomgespräche.
Trotz Bürgerkriegs im eigenen Land: Syriens Machthaber treibt offenbar den Bau einer geheimen Atomfabrik in der Grenzregion zum Libanon voran. Die Anlage könnte auch zum Bau von Nuklearwaffen geeignet sein.
Nur ein Schraubenschlüssel für 450 Raketen: Bei der Wartung ihrer Atomwaffen sind dem amerikanischen Militär in den vergangenen Jahren zahlreiche Fehler unterlaufen. Nun soll das Arsenal für 15 Milliarden Dollar modernisiert werden.
Etwas zu viel der Kriegsrhetorik erlaubte sich der ukrainische Verteidigungsminister, als er über einen Angriff mit russischen Atomwaffen informierte. Seine Kollegen warnen, er mache das Land lächerlich.
Kurz nach der Nuklearkatastrophe in Japan vor fast dreieinhalb Jahren nahm sich eine Frau das Leben - weil sie fliehen musste. Der Atom-Konzern Tepco ist nun verurteilt worden.
Vor einem möglichen weiteren Atomtest Nordkoreas verschärft Barack Obama den Ton gegenüber dem Regime in Pjöngjang. Er spricht von einem „Schurkenstaat“ und verspricht Südkorea im Falle eines Konflikts militärischen Beistand.
In einem F.A.Z.-Interview hat die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un wirtschaftliche Hilfe angeboten, falls er auf seine Atomwaffen verzichtet. Sie besucht am Dienstag Berlin.
Megan Rice ist gegen Atomwaffen. Doch mit ihrem Protest trieb es die Amerikanerin etwas zu weit. Nun muss die 84 Jahre alte Nonne für fast drei Jahre ins Gefängnis.
Irans Präsident Rohani nutzt das Weltwirtschaftsforum in Davos, um den Westen zu umwerben. Selbst eine Wiedereröffnung der amerikanischen Botschaft in Teheran schließt er nicht aus. Aber Israel hält dagegen: Iran bleibe ein „Zentrum des Terrors“.
Obama hat Zusicherungen gemacht, will aber nicht auf das Sammeln von Daten verzichten. Washington ist entschlossen, seinen Vorsprung vor Peking und Moskau zu verteidigen.
Eric Schlosser erzählt in seiner Geschichte der amerikanischen Atomwaffen auch von vielen spektakulären Unfällen, Pannen und Fehleinschätzungen.
löw./anr./hcr. GENF/WASHINGTON/JERUSALEM, 24. November. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat die Genfer Vereinbarung der Sechsergruppe mit Iran als ...
Die nächste Runde der Genfer Atomgespräche soll den Annäherungskurs mit Iran fortsetzen. Der britische Premierminister Cameron fordert von Iran, die Zweifel an seinem Atomprogramm zu zerstreuen. Obama bleibt zurückhaltend.
Amerika hat Israel zugesichert, im Streit über das iranische Atomprogramm nicht von seiner Seite zu weichen. Zuvor waren harte Worte zwischen Außenminister Kerry und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gefallen. Ein gemeinsamer Presseauftritt entfiel.
Der französische Staatspräsident François Mitterrand hatte gut reden: „Im Osten die Raketen, im Westen die Demonstranten.“ In memoriam Nato-Nachrüstung und deutsche Friedensbewegung.
Es wäre ein „historischer Fehler, die Sanktionen nicht vollständig zu nutzen und Zugeständnisse zu machen, bevor sichergestellt ist, dass Iran sein
Vor den neuen Gesprächen über das Atomprogramm Teherans rät der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Gespräch mit der F.A.Z. davon ab, die Sanktionen gegen Iran zu lockern. Mehr als „kosmetische Zugeständnisse“ erwartet er von Teheran nicht.
Im Interview mit der F.A.Z. fordert Israels Ministerpräsident Netanjahu, die Sanktionen gegen Teheran beizubehalten und noch zu verschärfen. „Iran hängt wirtschaftlich wegen der Sanktionen schon in den Seilen.“