Kein Platz für Flüchtlingsfamilien
Erst Ende des Jahres werden zusätzliche Unterkünfte in Frankfurt für Flüchtlinge bereitstehen. Wie geht die Stadt bis dahin mit dem Platzmangel um?
Erst Ende des Jahres werden zusätzliche Unterkünfte in Frankfurt für Flüchtlinge bereitstehen. Wie geht die Stadt bis dahin mit dem Platzmangel um?
Die deutsche Nato-Fregatte „Bayern“ kreuzt seit sechs Monaten in der Ägäis. Sie soll die Flüchtlingssituation im östlichen Mittelmeer beobachten, Schlepperaktivitäten analysieren – und die Einhaltung von Verträgen mit der EU überwachen.
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Kubicki macht dem Bundesinnenminister im Fall Sami A. schwere Vorwürfe. Auch in Nordrhein-Westfalen wächst die Kritik am Vorgehen der Behörden – Ministerpräsident Laschet weist das zurück.
Sollen abgelehnte Asylbewerber bleiben dürfen, wenn sie wertvolle Fachkräfte für den Arbeitsmarkt sind? Die Arbeitgeberverbände fordern mehr Rechtssicherheit für Auszubildende.
Nach dem Abkommen mit Spanien ist sich das Innenministerium sicher, dass auch Verträge mit Italien und Griechenland zustande kommen werden. Und das schon „sehr bald“, wie eine Sprecherin von Innenminister Seehofer erklärt.
Ein junger Mann sucht Asyl in Österreich. Er fürchtet, wegen seiner sexuellen Orientierung in Afghanistan verfolgt zu werden. Der Beamte will ihn zurückschicken – mit einer bemerkenswerten Begründung.
Mit dem 15. Abschiebeflug sind 40 abgelehnte Asylbewerber zurück nach Afghanistan gebracht worden. Die Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten, da die Sicherheit im Land unterschiedlich eingestuft wird.
Sollen abgelehnte Asylbewerber bleiben dürfen, wenn die Wirtschaft sie braucht? Ein CDU-Ministerpräsident ist dafür und bekommt Unterstützung von SPD und FDP. Aus seiner eigenen Partei gibt es Kritik.
Seit Freitag wartet das Rettungsschiff „Aquarius“ auf einen sicheren Hafen. Nach anfänglicher Weigerung kann es nun in Malta anlegen. Mehrere Länder, darunter Deutschland, haben die Aufnahme einiger Migranten angeboten.
Rassistisch und provokativ: Der AfD-Abgeordnete und Staatsanwalt Thomas Seitz äußert sich gern meinungsstark – und könnte deswegen seinen Beamtenstatus verlieren. Doch der Fall wird sich wohl lange hinziehen.
Die Bundesregierung ist stolz auf ihr Flüchtlingsabkommen mit Spanien – aus der Opposition kommt hingegen beißende Kritik. Das Abkommen sei wertlos, weil kein Flüchtling aus Spanien über Österreich nach Deutschland komme, kritisiert der FDP-Europapolitiker Graf Lambsdorff.
In Mannheim ist zu besichtigen, wie eine Einwanderungsgesellschaft funktioniert. Oder auch nicht funktioniert. Denn es gibt Viertel, die sich entwickelt haben und blühen, und andere, in denen es kaum noch Gemeinsinn gibt.
Körperverletzung, Brandstiftung, Volksverhetzung: In Deutschland kommt es weiterhin zu vielen Angriffen auf Flüchtlinge. Die Zahl der Vorfälle sinkt jedoch.
Bisher waren Marokko, Algerien und Tunesien in der Flüchtlingskrise vor allem Transitländer. Nun werden sie selbst immer stärker zu Herkunftsländern – denn viele Bewohner der Maghreb-Staaten sind mit ihrer Geduld am Ende.
Im äußersten Westen Bosniens endet für viele Flüchtlinge der Weg nach Westeuropa. Tausende sitzen gerade in den Kleinstädten Bihać und Velika Kladuša fest.
Die Bundeskanzlerin und der spanische Ministerpräsident demonstrieren in Andalusien europäische Solidarität in der Migrationskrise. Doch die jüngste Einigung mit Spanien dürfte zahlenmäßig kaum ins Gewicht fallen.
Der Bürgermeister von Boostedt hat die Situation in einer Flüchtlingsunterkunft kritisiert. Er klagte über Respektlosigkeit, rüpelhaftes Benehmen, Lärmbelästigung – und löste damit in Schleswig-Holstein einen kleinen Sturm aus.
Anscheinend hat sich Horst Seehofer an seinem 69. Geburtstag zu früh über die 69 Abschiebungen gefreut – zumindest einer von ihnen kommt nun zurück.
Francisco Cantú, Enkel mexikanischer Einwanderer, patrouillierte vier Jahre lang an der amerikanischen Grenze. Jetzt hat er ein Buch über den Alltag im Ausnahmegebiet geschrieben.
Viele Flüchtlingshelfer sehen sich vom Staat in ihren Vorhaben behindert – dabei füllen sie nach eigener Ansicht eine Lücke, die es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Madrid, Rom, Athen – die Asylwende bekommt Seehofer nicht umsonst. Dafür startet etwas anderes. Und das völlig kostenlos. Was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Deutschland kann von Samstag an Flüchtlinge an der österreichischen Grenze nach Spanien zurückweisen, wenn sie dort bereits einen Asylantrag gestellt haben. Mit zwei anderen Ländern ist die Regierung noch nicht so weit.
Seit 2015 sitzen in den Jugendgefängnissen auch immer mehr Flüchtlinge. Ihre oft traumatischen Erfahrungen stellen die Sozialarbeiter und Psychologen vor Probleme – nicht nur organisatorisch.
Neun Menschen sind bei einem Brand in einem Flüchtlingsheim in Bergisch Gladbach verletzt worden. Darunter mehrere Bewohner, die geholfen hatten, das Feuer zu löschen. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund schließt die Polizei aus.
Im Juli haben deutlich mehr Türken in Deutschland einen Asylantrag gestellt als in den Monaten zuvor. Die Linke-Fraktionsvizechefin Sevim Dagdelen hält die Wiederwahl Erdogans Ende Juni für den Grund.
Die Zeitarbeitssektor wächst – und das vor allem dank Flüchtlingen und Migranten. Neben Hilfsarbeitern sind auch immer mehr Hochqualifizierte als Zeitarbeiter tätig.
In Bozen leben viele Flüchtlinge, die vor einer Abschiebung aus anderen EU-Ländern geflohen sind – in Italien hoffen sie auf Asyl. Die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht, doch langsam kippt die Stimmung in der Bevölkerung.
Ohne Flüchtlingsstatus hätten mehr als fünf Millionen registrierte Flüchtlinge, die in den Palästinensergebieten und Israels Nachbarländern leben, kein Recht auf Rückkehr nach Israel. Das Hilfswerk der UN könnte ebenfalls nicht mehr tätig werden.
Einige „Länder um Deutschland, Frankreich und Spanien“ sollten einer „Politik der Angst“ entgegentreten, erklärt Spaniens Außenminister Borrell. Bundeskanzlerin Merkel habe mit ihrer Flüchtlingspolitik „die Ehre Europas gerettet“.
Sein Asylverfahren lief noch, trotzdem wurde ein Uigure aus Bayern abgeschoben – obwohl China seit einer Weile besonders hart gegen die Minderheit vorgeht.
Wir leben in der freiheitlichsten Gesellschaft, die es jemals auf deutschem Boden gab – trotzdem können wir noch besser werden. Das führt die #MeTwo-Debatte gerade Nichtmigranten vor Augen. Eine Selbstbezichtigung.
In Spanien kommen inzwischen die meisten Flüchtlinge an. Die Hafenstadt Algeciras kämpft mit den Folgen. Und die Afrikaner hoffen auf ein besseres Leben.
Der Streit zwischen CDU und CSU über die Migrationspolitik schien beigelegt, jetzt verschärft der Innenminister wieder den Ton. Er fordert von der Kanzlerin mehr Engagement für die Ankerzentren für Flüchtlinge.
Hysterie oder längst überfällig? Mit dem Hashtag #MeTwo ist die Rassismus-Debatte wieder aufgeflammt. Ein Ethnologe erklärt, warum uns der Umgang mit Alltagsrassismus so schwer fällt.
London als Ort der Rettung und Experimente: Eine Pariser Ausstellung zeigt die französischen Impressionisten im Exil an der Themse.
Die private Seenotrettung auf dem Mittelmeer wird immer schwieriger. Nun erklären sich mehr und mehr deutsche Städte bereit, gerettete Bootsflüchtlinge aufzunehmen.