Auf offener Flucht enteignet
Die syrischen Flüchtlinge sind vollends in der Zwickmühle: In der Fremde werden sie geduldet oder gedemütigt, und wenn sie einmal zurückkehren sollten, droht ihnen zu Hause die Enteignung.
Die syrischen Flüchtlinge sind vollends in der Zwickmühle: In der Fremde werden sie geduldet oder gedemütigt, und wenn sie einmal zurückkehren sollten, droht ihnen zu Hause die Enteignung.
Deutschland wird nun auch per Gesetz ein Einwanderungsland. Das hilft auch abgelehnten Asylbewerbern.
Etwa 26.000 weniger Asylanträge wurden in diesem Jahr im Vergleich zu 2017 in Deutschland gestellt – ein Rückgang von mehr als 15 Prozent. Für November und Dezember stellt Innenminister Seehofer eine Prognose.
Ist die AfD anti-pluralistisch? Rainer Rahn, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Hessen, stellte sich auf F.A.Z.-Einladung den Fragen von Vertretern der evangelischen Kirche. Seine Antworten fielen teilweise knapp aus.
Laut Seehofer stand eine Einigung wegen der Rückführung von Flüchtlingen kurz bevor, doch anschließend wurde es turbulent. Salvini polterte wegen einer vermeintlichen Rückführung per Charterflug. Dabei klappt die deutsch-italienische Zusammenarbeit eigentlich gut.
In speziellen Kursen bringen Juristen in Hessen Flüchtlingen die Werte des Grundgesetzes und der deutschen Rechtsordnung näher. Nun hat Kanzlerin Merkel der Rechtsstaatsklasse einen Besuch abgestattet.
Von der Toilette aus sind zwei in einem Abschiebegefängnis inhaftierte Flüchtlinge direkt in die Freiheit gelangt. Stunden nach der Flucht fehlte noch jede Spur von ihnen.
Die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin wird oft kritisiert – vor allem wegen fehlender Systematik. Doch Einwanderung muss auf Kontrolle und klaren Regeln basieren. Notwendig ist ein grundlegender Neuanfang. Ein Gastbeitrag.
Jede zweite neue Stelle in Deutschland wird von Ausländern besetzt – und zwar in erster Linie von Osteuropäern. Ohne sie würden kaum noch Häuser gebaut oder Pakete ausgeliefert.
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gelten als besonders schutzbedürftig und haben gute Bleibechancen. 2017 ging die Zahl ihrer Asylanträge um drei Viertel zurück.
Die australische Praxis der Internierung von Flüchtlingen auf Inseln steht seit Langem in der Kritik. Sämtliche Inhaftierten des Lagers auf der Weihnachtsinsel seien nun jedoch aufs Festland gebracht worden, heißt es.
Die Debatten, die vor siebzig Jahren geführt wurden als das Asylrecht ins Grundgesetz aufgenommen wurde, ähneln in vielen Punkten der heutigen Diskussion. Ein Rückblick auf das Jahr 1948 und den Ursprung des deutschen Asylrechts.
Außengrenzen schützen und das Geschäftsmodell der Schlepper zerschlagen: Österreich und Dänemark haben ein Papier über das Umsiedlungsprogramm der UN präsentiert. Indes will Dänemark auch in diesem Jahr keine Kontingentflüchtlinge aufnehmen.
Ein unbeschwerter Sommertag am See, der Tod unzähliger Menschen auf dem Mittelmeer: Barbara Yelin hat einen Comic zur Flüchtlingskrise gezeichnet – in bewegender gestalterischer Virtuosität.
Stephan Weil hat Niedersachsen für die SPD gesichert. Jetzt mischt er in Berlin mit. Sein Stil ist unauffällig – und doch unverwechselbar. Gerhard Schröder spricht sich sogar für ihn als Kanzlerkandidat aus.
Die Vermengung von Asylrecht und Fachkräften hat beides diskreditiert: das Asylrecht und die Einwanderung. Wird das Einwanderungsgesetz daran etwas ändern?
Gemeinsam mit Hubertus Heil habe er bereits eine Grundlage für das Treffen in Berlin erarbeitet, so Seehofer. Diese sieht einen Eintritt in den Arbeitsmarkt nur für eine bestimmte Gruppe vor.
Die Debatte über Migration und Integration wird mitentscheidend für die Landtagswahl in Hessen sein. Das Spektrum in den Parteiprogrammen reicht von der Einschätzung, dass mehr Zuwanderung erforderlich sei, bis zur Sehnsucht nach konsequenter Abschottung.
Am Montag will sich die Koalition im Streit über den „Spurwechsel“ einigen. Sollen abgelehnte Asylbewerber über den Umweg der Regeln zur Erwerbsmigration trotzdem bleiben können, wenn sie gut integriert sind?
Die Menschen hatten versucht, von Marokko an die spanische Küste zu gelangen. Spanien hat inzwischen Italien als Hauptankunftsland von Migranten in Europa abgelöst.
Kanzlerin Angela Merkel beklagt mit Blick auf die Zuwanderungsdebatte eine „völlige Enthemmung der Sprache“. Diese Art von Hass sei nicht zu rechtfertigen. Gleichzeitig wirbt Merkel um Verständnis für den Unmut vieler Ostdeutscher.
Die Zahl der Visa für den Familiennachzug zu subsidiär geschützten Flüchtlingen liegt bisher weit unter der Obergrenze. Die Linke kritisiert das – und fordert, den Nachzug nicht weiter zu beschränken.
Russlanddeutsche wählen nicht viel öfter AfD als andere. In einem Stadtteil von Nürnberg aber schon. Bericht aus einer Parallelgesellschaft.
Schäubles Einschätzung, der Großteil der Asylbewerber werde bleiben, mag realistisch sein. Aber die Botschaft der Bundesregierung, die ja nicht zuletzt viel Kraft in die Durchsetzung der Ausreisepflicht steckt, sollte das nicht sein.
Thilo Sarrazin behauptet, die F.A.Z. habe Ausschreitungen bei einem Stadtfest verharmlost. Diese Unterstellung wirft ein Schlaglicht auf seine eigene Vorgehensweise. Was unser Korrespondent Rüdiger Soldt dazu berichten kann.
Nachdem Gibraltar dem Rettungsschiff „Aquarius“ die Registrierung entzog, konnte das Schiff erst unter neuem Namen und panamaischer Flagge seine Hilfsarbeit wieder aufnehmen. Das könnte jetzt vorbei sein.
Eine neue Studie zur Migration will nichts von Konflikten wissen. Tatsächlich gibt es für eine Mehrheit der Befragten keine Probleme. Aber ist ein gesellschaftlicher Konflikt dadurch gelöst?
Der Dachstuhl brannte lichterloh: Am Samstagmittag ist ein Brand in einem Ankerzentrum in Bamberg ausgebrochen. 150 Menschen mussten das Gebäude verlassen.
In einem Dorf in Schleswig-Holstein kommt auf jeden vierten Bürger ein Flüchtling – irgendwann kippte die Stimmung. Innenminister Hans-Joachim Grote steht deshalb auf einer Bürgerversammlung in der Kritik.
Beim informellen Gipfeltreffen der EU bleibt vieles im Vagen. In der Debatte über die Migrationspolitik hat sich die Atmosphäre immerhin entspannt – auch ohne echte Fortschritte.
Eine verpflichtende Quote für die Aufnahme von Flüchtlingen lähmt die EU seit Jahren. Das könnte sich bald ändern, deutet nun Jean-Claude Juncker beim Gipfel in Salzburg an. Beim Thema Brexit bleiben die Fronten dagegen hart.
Eine Klage des unrechtmäßig abgeschobenen Afghanen Nasibullah S. ist ohne Erfolg geblieben. Das Gericht sah unter anderem keine Gefahrenlage. Die Anwältin des Mannes will Rechtsmittel einlegen.
Laut einer Studie unterstützt eine Mehrheit in acht von zehn EU-Staaten – darunter Deutschland – die Aufnahme von Flüchtlingen. Allerdings lehnt auch eine Mehrzahl der Bürger die EU-Flüchtlingspolitik ab.
Die Bundesregierung plant ein Einwanderungsgesetz. Was kann dieses leisten? Erwartungen und Möglichkeiten klaffen auseinander.
Amerika sei noch immer die großzügigste Nation der Welt, sagt Außenminister Pompeo. Doch unter Trump ging die Zahl der Flüchtlinge, die das Land aufnimmt, drastisch zurück.
Merkel reist nach Algerien, und auch wenn das Land nur indirekt Einfluss auf den Flüchtlingszuzug nimmt, geht es vor allem um dieses Thema.