Die schlimmsten Freunde Italiens
Die deutschen Reaktionen auf die „Sea-Watch“ sind Wasser auf die Mühlen der Nationalisten in Italien. Für Innenminister Salvini ist Kapitänin Carola Rackete die beste Feindin.
Die deutschen Reaktionen auf die „Sea-Watch“ sind Wasser auf die Mühlen der Nationalisten in Italien. Für Innenminister Salvini ist Kapitänin Carola Rackete die beste Feindin.
Bei einem Raketenangriff auf ein libysches Internierungslager wurden über 50 Menschen getötet. Jetzt prüft die Regierung die Freilassung der Flüchtlinge. Die Sicherheit der Migranten könne nicht mehr gewährleistet werden.
Drei junge Männer soll der ehemalige Fischereiminister Norwegens, Svein Ludvigsen, sexuell missbraucht haben. Jetzt wurde er schuldig gesprochen und zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Die Flüchtlingskrise im Mittelmeer nimmt kein Ende. Die wenigen Überlebenden des jüngsten Unglücks berichteten der Küstenwache von ihrer Überfahrt.
Das Engagement der katholischen Kirche für Flüchtlinge ist groß. Doch auch in den eigenen Reihen könne fremdenfeindliches Gedankengut zum Problem werden, sagt der Hamburger Erzbischof Stefan Heße.
Die Nachricht, dass Kapitänin Carola Rackete aus dem Hausarrest entlassen wurde, hat ein junger Frankfurter besonders gefeiert. Denn Manos Radisoglou unterstützt die Arbeit von Sea-Watch – allerdings aus der Luft.
Italiens Innenminister behauptet, Migranten seien in Libyen gut aufgehoben. Die Zustände in den Flüchtlingslagern sind jedoch katastrophal. Und nun bringt ein neuer Konflikt die Flüchtlinge zusätzlich in Gefahr.
Hat das Geschlecht einen Einfluss darauf, wie ein Asylverfahren ausgeht? Mutmaßlich ja, lautet das Ergebnis einer Studie von Politikwissenschaftlern der Universitäten Wien und Mannheim.
Viele unterstützen die Kapitänin der „Sea-Watch 3“ mit Geld. Auch knapp vier Jahre nach dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise ist die Spendenbereitschaft hoch.
Die privaten Seenotretter rechtfertigen die Entscheidung ihrer Kapitänin Carola Rackete, auf Lampedusa anzulegen. Deutschland erklärt sich nun bereit, ein Dutzend der Bootsflüchtlinge aufzunehmen.
Früher hat Italien in Seenot geratene Flüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet. Nun versucht es andere daran zu hindern.
In Freiburg stehen elf junge Männer vor Gericht, die eine 18-jährige Studentin vergewaltigt haben sollen. Die meisten von ihnen sind Flüchtlinge. Ist das Zufall und wie reagiert die Politik darauf?
Gegen den Willen der italienischen Behörden hat das Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ mit 40 Migranten an Bord den Hafen auf Lampedusa erreicht. Die Polizei nahm die Kapitänin Carola Rackete daraufhin in Gewahrsam.
Seit zwei Wochen harren Dutzende Flüchtlinge vor der italienischen Insel aus. Am frühen Morgen dürfen zwei von ihnen aus medizinischen Gründen von Bord. Doch das Patt um das Schiff dauert an.
Nachdem zwei Flüchtlinge aufgrund eines Notfalls das Schiff verlassen durften, polterte Innenminister Matteo Salvini los: Italien werde das Schiff erst in Lampedusa andocken lassen, sobald andere EU-Staaten sich zur Aufnahme der Asylbewerber bereiterklären. Besonders die Kapitänin des Schiffs bekam ihr Fett weg.
Während Italien 42 Migranten die Einfahrt in den Hafen der Insel Lampedusa verweigert, dürfen 77 Flüchtlinge aus Syrien über einen humanitären Korridor einreisen.
Viele Flüchtlinge fühlen sich um ihre Hoffnungen betrogen. Die Enttäuschung über ihre Situation ist groß. Und die Zahl der Helfer nimmt ab. Ein Besuch in der hessischen Kleinstadt Büdingen.
Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin stehen in Freiburg elf Männer vor Gericht. Den Angeklagten drohen Haftstrafen von jeweils bis zu 15 Jahren.
Dramatische Szenen an Mexikos Grenze: Flüchtlinge aus Zentralamerika versuchen, den Rio Bravo zu überqueren und in die Vereinigten Staaten zu kommen, werden aber von mexikanischen Nationalgardisten abgefangen. Der Druck von Präsident Trump hat Wirkung gezeigt: Mexiko will mit fast 15.000 Polizisten und Soldaten an seiner Nordgrenze die ungeregelte Einwanderung nach Nordamerika bremsen.
Nirgendwo in der EU beantragen mehr Menschen Asyl als in Deutschland – auch wenn die Zahl in den letzten Jahren gesunken ist. Seit Januar dieses Jahres zeigt der Trend aber wieder nach oben.
Etwa 70 Flüchtlinge haben sich in Nordrhein-Westfalen als Terroristen ausgegeben, um ihre Abschiebung zu verhindern. Vor Gericht erwiesen sich ihre Behauptungen als haltlos.
Die Zahl der Flüchtlinge ist einem UN-Bericht zufolge im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Demnach gab es 2018 weltweit insgesamt 70,8 Millionen Flüchtlinge, Vertriebene und Asylbewerber. Die Zahl der neuen Asylanträge in Deutschland ging deutlich zurück.
Prominenter Besuch bei Flüchtlingen aus Venezuela in Kolumbien: Hollywoodstar Angelina Jolie hat sich an einem Grenzort ein Bild von der humanitären Lage der Geflüchteten gemacht.
An der Westküste von Libyen starten immer wieder Flüchtlingsboote in Richtung Europa. Menschenschmuggler nutzen dabei das Machtvakuum in dem Land aus und setzten die Flüchtlinge häufig in seeuntüchtige Boote, die zudem meist überfüllt sind.
Eine erfundene jüdische Familiengeschichte hat die Bloggerin Marie Sophie Hingst entlarvt. Nach „Spiegel“-Informationen hat die Historikerin auch andere Dinge frei erfunden. Deswegen nimmt die F.A.Z. ein mit ihr veröffentlichtes Interview jetzt offline.
Die EU sorgt dafür, dass Libyens Küstenwache Migranten auf dem Mittelmeer abfängt. Was ihnen dann bevorsteht, müsse unbedingt beendet werden, fordert das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen.
Das afrikanische Land rangiert in diesem Jahr auf dem zweiten Platz der häufigsten Herkunftsländer. Viele Nigerianer kommen offenbar über Italien nach Deutschland.
Vor zwanzig Jahren berichteten F.A.Z.-Fotograf Wolfgang Eilmes und F.A.Z.-Korrespondent Matthias Rüb über den Krieg im Kosovo – und den Nato-Einsatz, mit dem das Morden beendet wurde. Nun erinnern sie sich.
Ein Strom von Asylsuchenden versucht den Grenzzaun in der Nähe der Stadt Tijuana zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten in Richtung Norden zu überwinden. Viele hoffen dabei sogar von amerikanischen Grenzschützern aufgegriffen zu werden.
1600 Personen wohnen in den noch verbliebenen Sammelunterkünften im Rheingau-Taunus. Kritik gibt es an den Gebühren, die jene Bewohner entrichten müssen, die einen Arbeitsplatz haben.
Die einen sprechen von „Piraten“, die anderen von verzweifelten Menschen auf der Flucht: Ein von Migranten entführtes Schiff ist nun im Hafen von Valletta angekommen – mindestens vier Migranten wurden festgenommen.
Alleinstehende ohne eigene Wohnung sollen künftig wie Paare behandelt werden. Wer ein Ehrenamt übernimmt, darf mehr behalten. Opposition und Union üben Kritik.
Ein Dozent glaubt, die Goethe-Uni habe wegen unliebsamer Äußerungen zu Flüchtlingen seine Homepage vom Netz genommen. Die Hochschule stellt den Fall anders dar.
Nach tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen gewalttätigen Asylbewerber in Fulda stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein. Dann aber taucht ein Handy-Video auf.
Seit einem Jahr besteht das Abschiebegefängnis in Darmstadt. 235 Ausreisepflichtige haben bisher dort eingesessen. Das Bündnis „Community for all“ sieht Missstände in der Einrichtung.
Eine Notunterkunft für Flüchtlinge grenzt an das Grundstück von Wolfgang Stillger. Unfreiwillig ist er zum Beobachter städtischer Migrationspolitik geworden.