Ukrainer im Altersheim
Im Haus Maria Elisabeth in Hofheim lebten früher alte Menschen, nun ziehen Schutzsuchende aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine ein.
Im Haus Maria Elisabeth in Hofheim lebten früher alte Menschen, nun ziehen Schutzsuchende aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine ein.
3300 Schulkinder aus der Ukraine sind bisher in Hessen angekommen. Die meisten sprechen kein Deutsch. Für das Schulsystem ist das eine besondere Herausforderung.
Schutzsuchende, die in Hessen bleiben wollen, mussten bisher nach ihrer Ankunft in Frankfurt erst nach Gießen. Das Verfahren wird nun abgekürzt. Frankfurts Sozialdezernentin etwa freut das.
An diesem Donnerstag beraten Bund und Länder über die Verteilung von Flüchtlingen aus der Ukraine. Sie sollen nach dem Königsteiner Schlüssel verteilt werden – allerdings ist ein Ausgleich für besonders belastete Länder geplant.
Mariupols Bürgermeister sagt, die Russen hätten die Stadt in ein Todeslager verwandelt. Der Bundestag stimmt über die Impfpflicht ab. Und Bund und Länder sprechen über die ukrainischen Flüchtlinge.
Bisher hat die Gießener Erstaufnahmeeinrichtung gut 10.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine registriert. Und Trittbrettfahrer entlarvt. Derweil lässt sich nur eine Minderheit der Ukrainer richtig gegen Corona impfen.
Die Stadt Offenbach bereitet sich auf mehr Flüchtlinge aus der Ukraine vor und lobt das private Engagement. Aber auch dubiose Zeitgenossen werden aktiv.
Zwei Cousinen haben es aus der hart umkämpften Ost-Ukraine bis in den Rheingau geschafft. So schnell wie möglich wollen sie aber wieder in die Heimat. Dort sind ihre Eltern vorerst geblieben.
Viele Deutsche fühlen mit den Ukrainern. Sie helfen, spenden, demonstrieren – und sorgen sich zugleich um sich selbst, ihre Heizkosten, ihr Auto. Das ist kein Widerspruch.
Den Flüchtlingen aus der Ukraine wird schneller und unbürokratischer geholfen als jenen, die 2015 kamen – von Gesellschaft und Behörden. Das hat Folgen für die Flüchtlinge aus anderen Ländern, die bereits in Deutschland sind.
Auf Deutschlands Initiative hin wollen viele westliche Länder die Republik Moldau mit Geld und Know-how vor Destabilisierung durch Russland bewahren. 30 Ländervertreter einigten sich in Berlin auf eine große Summe.
Mehr als 100.000 Menschen in Hessen sind auf Lebensmittel von der Tafel angewiesen. Doch die schlägt Alarm: Die Lager sind leer, die Spritkassen auch. Inflation, Krieg und weniger Lebensmittelspenden bringen die Helfer an ihre Leistungsgrenze.
In einem einstigen Flüchtlingslager in Dänemark entsteht ein Museum über die Geschichte der Flucht. Gegen die ersten Ankömmlinge war die Abneigung nach Jahren der Besatzung groß.
Wirtschaftsminister Habeck entmachtet Gazprom, Corona-Infizierte müssen von Mai an nicht mehr in Isolation und Innenministerin Faeser stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik vor. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Stadt, die dem Königsteiner Schlüssel ihren Namen gab, fordert Pragmatismus statt Quote bei der weiteren Zuweisung von Flüchtlingen.
Können ukrainische Flüchtlinge ihre eigene Währung in Devisen tauschen? In der EU schiebt man sich den schwarzen Peter zu.
Polen muss die ukrainischen Flüchtlinge nun in den Schulen und im Arbeitsmarkt integrieren. Noch sind die Menschen empathisch und solidarisch. Doch das Land fürchtet sich vor Fake-News-Kampagnen und Sozialneid.
Rund 30 Jahre nach einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Saarlouis ist ein tatverdächtiger Rechtsextremist festgenommen worden. Bei dem Anschlag war ein Mann ums Leben gekommen.
Nur vier Personen haben den Schiffbruch eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer überlebt. Gerade erst hatte Papst Franziskus auf Malta zur Hilfe für Migranten aufgerufen.
Bisher werden Ukrainer finanziell wie Asylbewerber behandelt, nicht wie Asylberechtigte. Das will die Innenministerin ändern. Unionspolitiker warnen vor einem Sogeffekt innerhalb der EU.
Die Preise für Gas, Strom und Nahrungsmittel sind in Moldau stark gestiegen. Wie lange macht die Bevölkerung das mit? Ein Gespräch mit Präsidentin Maia Sandu über die Lage des Landes.
Das Mittelmeer dürfe „nicht zum größten Friedhof Europas werden“, mahnt Franziskus auf Malta mit Blick auf die Migrationspolitik der EU. Ohne Putin beim Namen zu nennen, geißelt er „infantile und zerstörerische Aggression“ in der Ukraine.
Reicht es, gegen Putins Krieg auf den Straßen zu demonstrieren? Ein Pazifismus auf Kosten anderer dient nur dem eigenen Wohlgefühl: Warum ich den Appell gegen die Hochrüstung nicht unterschreiben kann. Ein Gastbeitrag.
Die ukrainische Development Foundation bemüht sich, traumatisierten Flüchtlingen psychologische Hilfe zu leisten. Die Mitarbeiter gehen an ihre Grenzen und darüber hinaus. Ein Gastbeitrag.
Vor dem Treffen von Kanzler Olaf Scholz mit den Spitzen der Kommunen gibt es Kritik an Zuweisung von Ukraine-Flüchtlingen. Eine bessere Verteilung wird gefordert, aber die Zahlen der Behörden sind unzureichend.
Dieses Mal ohne Kontrollverlust: Weder die (Sozial)Staatlichkeit noch die Hilfsbereitschaft der Deutschen dürfen aufs Spiel gesetzt werden.
Erstaunlich, was geht, wenn es muss: Vier Dezernate und zahllose Helfer haben die Registrierung der Ukraine-Flüchtlinge in Frankfurt wesentlich vereinfacht. Das Angebot richtet sich nach den Bedürfnissen der Menschen.
Es wäre gut, wenn die vielen gut qualifizierten Ukrainer in Deutschland in ihrem erlernten Beruf arbeiten könnten. Klar ist aber auch: Das braucht Zeit.
Leid lässt sich nicht gegen anderes Leid ausspielen: Müssen wir ein schlechtes Gewissen haben, weil wir mit den Ukrainern mitfühlen und dabei Millionen Opfer anderer Konflikte ignorieren?
Der Ukrainekrieg mitten in Europa ist für Kinder und Jugendliche schwer zu verarbeiten. Da ist es wichtig, die richtigen Informationen zu bekommen. Und wie integrieren wir die geflüchteten Kinder aus der Ukraine hier an den Schulen?
In den Auftrag für ein Flüchtlingszentrum für Ukrainer soll ein Unternehmer mit Verbindungen zur Regierungspartei der Slowakei beteiligt sein. Innenminister Roman Mikulec steht vor einer Misstrauensabstimmung.
Angebot an EU-Kommission, Tausch von ukrainischer Währung zu organisieren
Der hessische Ministerpräsident sichert den ukrainischen Flüchtlingen umfangreiche Unterstützung zu. Das Land kalkuliert mit einem finanziellen Bedarf in Höhe von 400 bis 700 Millionen Euro im Jahr.
Die Anteilnahme ist groß: Wer Ukrainer in ihrem Land oder nach der Flucht in der Rhein-Main-Region unterstützen möchte, findet viele Möglichkeiten. Ein Überblick.
Auch wer selbst den Krieg nicht erlebt hat, kann von ihm traumatisiert sein. Das passiert vielen Helfern. Die Psychotherapeutin Marie Anais Zottnick vom Institut für Traumabearbeitung spricht im Interview über Möglichkeiten zum Selbstschutz.
Anja, Katja und Wanja sind jetzt in Deutschland. Geflohen vor Putins Bomben. Was macht das mit den Kindern? Eine Reise von Ost nach West.