In Syrien nicht auf der Zuschauertribüne sitzen
Es muss in unserem ureigenen Interesse sein, dass wir Syrien nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Unabhängig davon, dass die Diskussion um Rückführungen zwar legitim, aber zu verfrüht ist.
Es muss in unserem ureigenen Interesse sein, dass wir Syrien nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Unabhängig davon, dass die Diskussion um Rückführungen zwar legitim, aber zu verfrüht ist.
Im Nordosten Syriens kämpfen kurdische Einheiten gegen Milizen, die von der Türkei unterstützt werden. Das könnte vor allem dem „Islamischen Staat“ nutzen. Die syrischen Kurden appellieren an den Westen.
Zwei Männern einer syrischen Familie wird vorgeworfen, eine Tochter zu einer Zwangsehe gedrängt und die andere für eine Verheiratung entführt zu haben. Beide Angeklagte haben am Freitag in Einlassungen die Vorwürfe der Anklage bestritten.
Innerhalb weniger Tage fiel Assads Herrschaft in Syrien in sich zusammen. Ob das Land nun zu Frieden und Stabilität findet, hängt auch von seinen Nachbarn ab. Für die Region bedeutet Assads Ende eine tiefe Umwälzung.
Kurz vor Weihnachten beschließen Bundestag und Bundesrat die Reform zur Resilienz des Verfassungsgerichts. Zuvor verhandeln die Richter in Karlsruhe über Drohneneinsätze im Jemen – und wir rufen zum Jahresende drei Urteile des Gerichts in Erinnerung, die das kommende Jahr prägen könnten.
Den USA droht ein Shutdown vor Weihnachten, in Palermo fällt das Urteil gegen Salvini und Baerbock reist nach Ankara. Der F.A.Z.-Newsletter
Die Türkei will in Somalia einen Weltraumbahnhof bauen. So will sie ihren Einfluss am Horn von Afrika ausbauen. Auch wirtschaftlich könnte sich das als lukrativ erweisen.
Seit 25 Jahren macht das UNICEF-Foto auf Kinder aufmerksam, die Hunger, Gewalt und Krieg erleiden. Erstmals werden in diesem Jahr zwei Aufnahmen – aus Israel und Palästina – gewürdigt.
Russlands Präsident spricht am Donnerstag viereinhalb Stunden: über die Wirtschaft, Raketen und Assads Entmachtung. Auf wesentliche Fragen gibt er dabei keine Antworten.
Lebensmittelprüfer aus Baden-Württemberg haben Proben von acht importierten Dubai-Schokoladen untersucht. Dabei fanden sie einige Mängel und teils „gesundheitlich bedenkliche“ Inhaltsstoffe.
Bedeutende Romane dieses Jahres beschäftigen sich mit historischer Ungerechtigkeit sowie Krisen der Gegenwart, auf anklagende oder satirische Weise – und bisweilen auch auf besonders drastische. Zehn Empfehlungen.
In Idlib hat Abu Muhammad al-Golani über Jahre an einem neuen Image gearbeitet. Vor Ort loben selbst ausländische Organisationen, er habe sich pragmatisch verhalten.
Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Assad verlegt Russland offenbar seine Luftverteidigung nach Libyen. Dort könnte ein Verbündeter Moskaus profitieren. Der Überblick
Israels Justizminister arbeitet unbeirrt an der Umsetzung seiner Reformvorhaben. Das Oberste Gericht hält dagegen – kommt es zum Showdown?
Real Madrid jubelt auch in Qatar: Im Finale des Interkontinental-Cups hat der CF Pachuca aus Mexiko dem weißen Ballett nichts entgegenzusetzen. Die Spanier belohnen sich somit mit dem fünften Titel dieses Jahres.
Die Levante erlebt eine geopolitische Neuordnung. Dabei könnte die Eroberung von Damaskus auch europäischen Dschihadisten Aufwind verleihen. Ein Gespräch mit dem französischen Nahostexperten Gilles Kepel.
Die Landesmedienanstalten ordnen die sofortige Sperrung des Hizbullah-Kanals „Al-Manar TV“ an. Das Bundesinnenministerium verbot ihn schon 2008. Doch im Internet blieb die Propaganda auf Sendung, bis jetzt.
Nicht nur Syrien ist in Aufruhr. Doch bietet das dritte Beben in dieser Region in gut 20 Jahren endlich eine Chance auf eine Demokratisierung, Frieden und freien Handel? Israel, die Türkei und die USA ziehen die Fäden.
In Sudan tobt ein grausamer Krieg, doch die Weltgemeinschaft und Deutschland sollten nicht tatenlos zusehen. Sie müssten den Konfliktparteien ihre wichtigste Finanzierungsquelle nehmen.
Der Fernsehsender CNN zeigt anrührende Bilder von der Entdeckung eines Mannes in einem syrischen Gefängnis. Jetzt stellt sich heraus: Er war wahrscheinlich eher ein Täter als ein Opfer.
Nach dem Machtwechsel in Syrien steht eine Heimkehr syrischer Geflüchteter im Raum. Eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) warnt vor den Folgen für den Arbeitsmarkt. Diese Berufe würde es besonders hart treffen.
Hunderttausende Syrer haben in Deutschland Zuflucht gefunden. Einige von denen, die arbeiten können, haben einen Job. Was passiert jetzt mit ihnen – und mit den anderen?
In Sachsen steht die erste Bewährungsprobe für die neue Minderheitsregierung an. NATO-Generalsekretär Rutte will den Westen davon überzeugen, noch mehr für die Ukraine zu tun. Und: Wer bietet mehr für die Zehn Gebote? Der F.A.Z. Newsletter.
Als Leiter der EU-Delegation ist der deutsche Diplomat Michael Ohnmacht damit betraut, Gesprächskanäle in Syrien zu öffnen. Manche Erfahrung aus dem zerfallenen Libyen könnte ihm helfen.
Der türkische Präsident Erdoğan genießt seine neue Bedeutung seit dem Sturz Assads und stellt Forderungen an die EU. Kommissionspräsidentin von der Leyen hält sich mit Kritik zurück.
Zwei Jemeniten sind vor das Bundesverfassungsgericht gezogen. Sie werfen der Regierung vor, Drohnenangriffe der Amerikaner zu ermöglichen, weil Steuerungssignale über Ramstein laufen.
Zum ersten Mal seit dem Sturz von Assad sind deutsche Diplomaten in Damaskus. Auch andere westliche Delegationen suchen den Kontakt zur Übergangsregierung.
Wie viel Optimismus ist sinnvoll, wie viel Pessimismus ist nötig beim Blick auf die aktuelle Lage in Syrien?
Eine Frau lernt einen Mann im Internet kennen und reist zu ihm nach Hurghada. Dort sperrt er sie monatelang ein, quält und vergewaltigt sie. Jetzt wurde der Siebenunddreißigjährige vom Landgericht München verurteilt.
Nach dem verheerenden Wirbelsturm „Chido“ im Indischen Ozean steigt auf Mayotte die Angst vor Plünderungen. Die Zahl der Opfer ist weiterhin unbekannt. Doch im benachbarten Mosambik wurden bereits Dutzende Leichen geborgen.
Die Parteien stellen ihre Wahlprogramme vor. VW und IG Metall ringen um einen Durchbruch in den Tarifgesprächen. Und Ursula von der Leyen berät mit Erdoğan über die Lage in Syrien. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Erdoğan kann den Job in Syrien nicht für die Europäer erledigen. Auch für das Land ist jetzt eine Rückkehr von Flüchtlingen wichtig. Darum müssen sich die Europäer selbst kümmern.
Shai Hoffmann und Jouanna Hassoun sprechen mit Schülern über den Nahostkonflikt – und berichten nun darüber.
Nach der Schließung der israelischen Botschaft erwägt die irische Seite ein Boykottgesetz. Der Streit zwischen Dublin und der israelischen Regierung schaukelt sich weiter hoch.
Brüssel will mit der neuen islamistischen Führung Syriens in Kontakt treten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigte an, der zuständige Botschafter werde Gespräche mit der HTS-Miliz aufnehmen.