EU knüpft Kontakte mit HTS-Miliz
Brüssel will mit der neuen islamistischen Führung Syriens in Kontakt treten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigte an, der zuständige Botschafter werde Gespräche mit der HTS-Miliz aufnehmen.
Brüssel will mit der neuen islamistischen Führung Syriens in Kontakt treten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigte an, der zuständige Botschafter werde Gespräche mit der HTS-Miliz aufnehmen.
Ghadir al-Khayer lebt im Kernland der Alawiten. Wie viele hier ist er hin- und hergerissen zwischen der Freude über das Ende des Regimes und der Angst vor den Islamisten. Eindrücke aus dem Heimatort des Assad-Clans.
Schon einmal hat ein deutsches Gericht Schergen des Assad-Regimes verurteilt. Die Abschreckungswirkung dürfte nicht zu unterschätzen sein.
Luftangriffe auf Syrien +++ Christian Lindner im Interview +++ Rezension des Buches „329 Tage zur Deutschen Einheit“ +++ Mercosurvertrag +++ Gefälschte „Hitler-Tagebücher“
Unter ausländischen Medizinern stellen Syrer die größte Gruppe. Nach dem Umsturz der Assad-Diktatur stellt sich für viele die Frage nach ihrer Heimat neu. Was passiert, wenn sie in ihr Land zurückkehren?
Die Vertrauensfrage im Bundestag soll den Weg für Neuwahlen ebnen, der Tarifstreit bei VW geht in die nächste Runde und der Feuerzeug-Wurf von Berlin hat ein Nachspiel. Der F.A.Z. Newsletter
Im Umgang mit den kurdischen Milizen ist Ankara auf Konfrontationskurs mit den Vereinigten Staaten. Wird Trump die SDF im Stich lassen und sich der Türkei annähern?
In Tal Rifaat im Nordosten Syriens herrschten bis vor wenigen Tagen Kurden. Jetzt fliehen sie vor von Ankara unterstützten Milizen. Dafür kehren vertriebene Araber in ihre Häuser zurück.
Die Öffentlich-Rechtlichen sollten überlegen, ob sie diese FIFA wirklich mitfinanzieren wollen. Aber nicht jeder Politiker sollte sich unter die Kritiker mischen. Vor allem in der Hauptstadt nicht.
Die Bundesregierung warnt die Unterstützer des gestürzten syrischen Machthabers Assad vor einer Flucht nach Deutschland. Es erwarte sie hier die „volle Härte des Gesetzes“.
Nach dem Sturz von Assad diskutiert Deutschland über die Rückkehr syrischer Flüchtlinge. Doch nicht alle finden das Tempo angemessen.
Mit Demonstrationen und einer Hausbesetzung in Frankfurt haben Aktivisten gegen das Vorgehen der Türkei in den kurdischen Gebieten Syriens. Ein erster Versuch der Polizei, die Besetzer zum Abzug zu bewegen, ist gescheitert.
Personen aus dem Umfeld des gestürzten Diktators haben der Nachrichtenagentur Reuters von den letzten Stunden Assads in Damaskus erzählt. Er täuschte demnach fast alle um ihn herum – und ließ sogar enge Verwandte im Stich.
Nach dem Sturz des Assad-Regimes blicken syrische Geflüchtete mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Die Diskussion um mögliche Abschiebungen sorgt für Spannungen.
Durch die Angriffe in Syrien stärkt Israel seine Luftüberlegenheit in der Region. Könnte eine Attacke auf Irans Atomprogramm folgen?
Als würde von ihrer Abstimmung die Entscheidung im Nahostkonflikt abhängen: Wie wir die Auseinandersetzung im PEN Berlin über die Resolutionsentwürfe von „Team Israel“ und „Team Palästina“ erlebt haben.
Seit dem Sturz des Assad-Regimes telefoniert die Schriftstellerin Ronya Othmann viel mit ihrem kurdisch-jesidischen Vater. Beide können kaum glauben, was passiert ist. Aber sie jubeln nicht. Sie haben Angst.
Bevor der Assad-Clan an die Macht kam, war das Land geprägt von Pluralismus. Der ist im kollektiven Gedächtnis nicht verloren gegangen, sagt Carsten Wieland. Ein Gespräch mit dem Nahost-Experten.
Die von der HTS-Miliz angeführten Rebellen haben auf ihrem Siegeszug nach dem Sturz des Assad-Regimes in ganz Syrien Verteilungszentren für die amphetaminartige Droge Captagon entdeckt.
Das Groteske als Methode: Wie Gianni Infantino die WM-Vergabe an Saudi-Arabien inszeniert, funktioniert wie bei Donald Trump. Das macht die Ein-Mann-Show bei der FIFA so gefährlich.
Handwerker oder Ärzte aus Syrien machen zwar weniger als ein Prozent der arbeitenden Bevölkerung aus. Doch sind sie vor allem in Branchen mit starkem Personalmangel tätig. Arbeitgebern passt die Rückkehrdebatte daher gar nicht.
In der Südosttürkei nahe der syrischen Grenze kommen seit Jahren Ruinen aus der Jungsteinzeit zum Vorschein. Ein Ausflug zur Baukunst der letzten Jäger und Sammler.
Die neue Regierung in Thüringen ernennt ihre Minister. Die G-7-Staaten beraten über den Machtwechsel in Syrien, und zwischen Frankfurt und Mannheim rollen die Züge wieder. Der F.A.Z. Frühdenker.
Deutschland sollte dringend wieder Einfluss in Syrien gewinnen, schon wegen der Flüchtlingsfrage. Baerbocks grünes Lastenheft für die neue Führung in Damaskus hilft da nicht weiter.
Der Frankfurter Prozess gegen einen syrischen Arzt geht auch nach dem Umsturz in Syrien weiter. Ein Zeuge sagt zunächst, jetzt könne er frei sprechen, tut das dann aber doch nicht.
Im Nordosten Syriens rücken islamistische Rebellen mithilfe der Türkei vor. Das beunruhigt die Vereinigten Staaten. Washington befürchtet ein Erstarken des „Islamischen Staats“.
In Damaskus öffnen Geschäfte und Cafés wieder. Die Rebellen geben sich freundlich. Doch hinter den Kulissen beginnen die Machtkämpfe.
Der Erfolg der HTS-Miliz könnte Dschihadisten in Deutschland dazu motivieren, Propaganda zu verbreiten oder nach Syrien auszureisen, heißt es in Sicherheitskreisen. Die Lage wird deshalb genau beobachtet.
Israels Militär hat die Angriffe mit dem Ziel begründet, die Bewohner der Golanhöhen und alle israelischen Zivilisten schützen zu wollen. Das Vorgehen verurteilten unter anderem die Vereinten Nationen.
Moskau versucht, eigene Militärstützpunkte in Syrien zu retten. Sie sind weit über das Land hinaus wichtig. Im Hinblick auf die neuen Machthaber zeigt sich Russland flexibel.
Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde ist 89 Jahre alt. Aber Mahmud Abbas zeigt keine Neigung, seine Nachfolge zu klären. Nur das Verfahren dafür hat er jetzt festgelegt.
Frankreich sucht Wege aus der Regierungskrise, der Thüringer Landtag wählt einen neuen Ministerpräsidenten und der EZB-Rat trifft sich zur Dezembersitzung. Bei der Schach-WM kommt es zum Showdown. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Sturz des Regimes in Syrien hat Iran militärisch weiter geschwächt. Der Oberste Führer des Landes versucht das zu vertuschen – und bereitet Gesprächskanäle zu den neuen Machthabern in Damaskus vor.
Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Zuschlag für das Turnier wieder an das Königreich Saudi-Arabien vergeben. Menschenrechtsorganisationen üben scharfe Kritik an der Entscheidung.
Der erste Christ nördlich der Alpen war ein Frankfurter! Die Industrie- und Handelskammer hat einen neuen Geschäftsführer. Und der hessische Innenminister will nach Syrien abschieben. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.