Fußball-WM 2034 an Saudi-Arabien vergeben
Die FIFA hat die Weltmeisterschaften 2030 und 2034 vergeben. Das geschieht ganz nach dem vom Weltverband unter Präsident Infantino entworfenen Drehbuch. Menschrechtsorganisationen üben scharfe Kritik.
Die FIFA hat die Weltmeisterschaften 2030 und 2034 vergeben. Das geschieht ganz nach dem vom Weltverband unter Präsident Infantino entworfenen Drehbuch. Menschrechtsorganisationen üben scharfe Kritik.
Veränderungen, Disruptionen, neue Risiken aber auch neue Chancen gab es immer in der Geschichte. Derzeit aber macht sich das Gefühl breit, die Erde habe sich noch nie so schnell gedreht wie heute. Also beleuchten unsere Fachleute die Brennpunkte.
Vater und Sohn sollen zwei Töchter ihrer Familie ins Ausland gebracht haben – eine unter Vorwand, die andere mit Gewalt. Nun verhandelt das Landgericht Darmstadt über diesen Fall.
Der Diktator ist geflohen. Was aus Syrien wird, ist aber noch vollkommen unklar. Gegensätzliche Interessen stoßen aufeinander. Und ein Wiederaufbau wird Hunderte Milliarden Dollar kosten.
Europa wird zwar nur geringen Einfluss auf die Entwicklungen in Syrien haben. Doch um Hilfe zu leisten, sollte die EU die Sanktionen schrittweise abbauen – wenn auch unter Auflagen, schreibt unser Kolumnist.
Die ersten Syrer kehren aus der Türkei nach Syrien zurück. Es sind nicht die Studierten und Integrierten, sondern Tagelöhner. Aber sie sind hoch motiviert.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock äußert sich in ihrer Rede am Mittwoch in Berlin zur ungewissen Lage in Syrien: Sie betont: „Das neue Kapitel Syriens ist noch nicht geschrieben“.
Das Gefängnis Sednaja galt als das brutalste des Assad-Regimes. Nun wurden Tausende Häftlinge befreit. Von vielen anderen fehlt weiter jede Spur.
Nach dem Sturz al-Assads führt Mohammed al-Baschir bis März 2025 die Übergangsregierung in Syrien. HTS-Anführer al-Golani erklärt, an Folter und Kriegsverbrechen beteiligte Ex-Beamte zur Verantwortung ziehen zu wollen.
In den vergangenen Jahrzehnten sind viele Regime im Nahen Osten gefallen – selten entwickelten sich die Dinge zum Guten. Der Syrien-Kenner Volker Perthes glaubt, dass man in Damaskus aus der Geschichte lernen könnte.
Mit der Zustimmung, Saudi-Arabien als Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2034 zu wählen, hat DFB-Präsident Bernd Neuendorf ein Versprechen verbunden: Die Chancen, es einzulösen, sind miserabel.
Mit seiner jährlichen „Watchlist“ weist das International Rescue Committee auf Länder mit humanitären Krisen hin, die es im kommenden Jahr zu beachten gilt. Die Liste zeigt: Viele Krisen bleiben.
Bundeskanzler Scholz reicht Antrag auf Vertrauensfrage ein – abgestimmt wird kommende Woche. Im Brandenburger Landtag möchte Woidke zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Schafft er es im ersten Anlauf? Und: Die FIFA lässt sich nicht beirren. Heute wird die WM 2034 an Saudi-Arabien vergeben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Seit dem Sturz des syrischen Regimes zerstört Israel mit Hunderten Luftangriffen die militärischen Fähigkeiten des Nachbarlandes. Regierungschef Netanjahu warnt die Rebellen: Jede Bedrohung für Israel werde unerbittlich bekämpft. Der Überblick.
Dem algerisch-französischen Schriftsteller Boualem Sansal wird in Algerien der Prozess gemacht. Er hatte die algerischen Grenzen in Frage gestellt. Das Regime in Algier duldet keinen Widerspruch.
Muhammad al-Baschir soll die syrische Übergangsberwaltung führen. Für Rebellenführer al-Golani hat er sich in Idlib bewährt. Wer ist der Mann?
Mit Sandsäcken vor dem Campus: Ein Fan-Bündnis protestiert mit Aktionskunst und Musik gegen die Vergabe der Fußball-WM 2034 an Saudi-Arabien – und der DFB lädt zum Gespräch.
Vor zwei Jahren wurde er gegründet, jetzt steht PEN Berlin vor der Spaltung: Das Führungsverhalten des Sprecherduos und eine gerade mit knapper Mehrheit verabschiedete Resolution stehen im Mittelpunkt des Streits.
Die Waffen des Assad-Regimes sollten nicht in falsche Hände geraten, deshalb sind Israels Luftschläge sinnvoll. Netanjahus Erfolge wären mit der westlichen Status-quo-Politik nicht möglich gewesen.
Israels Armee zerstört in Syrien Militärgerät und ist in eine Pufferzone eingerückt. Kritik weist Israel zurück – es gehe darum, Bedrohungen zu verhindern.
Nach dem Sturz des Assad-Regimes schwankt Syrien zwischen Erleichterung und Ungewissheit. Wir schalten zu unserem Korrespondenten Christoph Ehrhardt nach Damaskus. Nahost-Kenner Rainer Hermann ordnet danach die Kräfteverhältnisse ein.
Israels Regierungschef hat sich vor Gericht erstmals gegen die Korruptionsvorwürfe verteidigt. Er beklagt, er sei massiver Verfolgung durch die Medien ausgesetzt.
Am Abend des 23. Augusts tötete ein abgelehnter Asylbewerber aus Syrien beim Stadtfest in Solingen drei Menschen. Seitdem herrscht Misstrauen in der Stadt – und muslimische Bürger fühlen sich einer Art Generalverdacht ausgesetzt.
Robert Gutu beendet eine lange Durststrecke für die deutschen Gewichtheber. Bei der WM in Bahrain überrascht er sogar sich selbst: „Es ist ein unglaubliches Gefühl“.
Es ist eine große Erleichterung, dass Al-Assad endlich weg ist. Aber die Machtübernahme der Islamisten in Syrien könnte jetzt zu einem radikal fundamentalistischen Rückfall führen.
An diesem Mittwoch wird die FIFA die Fußball-WM 2034 nach Saudi-Arabien vergeben. Die Kritiker sind machtlos – oder haben kapituliert. Fünf Perspektiven auf ein abgekartetes Spiel.
Die Regierung in Wien verkündet ein „Rückführungs- und Abschiebeprogramm“ von Syrern. Das dürfte dem Druck der rechten FPÖ geschuldet sein. In Frankreich warnt der Rassemblement National vor einem Zustrom nach Assads Sturz.
Erstmals steht Israels Premier Benjamin Netanjahu im Zeugenstand. Der Prozess wegen Bestechung, Betrug und Untreue läuft seit 2020. Der Krieg im Gazastreifen verzögerte die Verhandlungen, doch nun fordert das Gericht seine Aussage.
Eine Explosion erschüttert den Hafen von Latakia. Berichte deuten auf einen israelischen Angriff hin, während israelische Truppen an der Grenze zu Syrien vorrücken. Experten warnen vor einer Rückkehr des IS.
China hatte sich dem syrischen Regime zuletzt stark angenähert. Sechs Tage lang machten die Assads letztes Jahr Urlaub in dem Land – dabei unterzeichnete der nun gestürzte Präsident ein wichtiges Projekt für Peking.
In der syrischen Hauptstadt Damaskus liegen ungläubige Freude und Beklemmung nah beieinander. In die Erleichterung über den Sturz des Assad-Regimes mischt sich Misstrauen gegenüber den Aufständischen.
Mehr als vier Jahre nach dem Beginn des Korruptionsprozesses gegen ihn soll Benjamin Netanjahu nun endlich vor Gericht aussagen. Ihm drohen mehrere Jahre Haft.
Afghanistan, Jemen, Irak, Syrien, Nordkorea oder Venezuela: Wieso reisen Menschen in Länder, für die es eine Reisewarnung gibt?
Die Familie des geflohenen Machthabers von Damaskus hat Syrien lange Zeit Stabilität gebracht, indem sie mit eiserner Faust regierte und ein weites Patronagenetzwerk schuf. Loyalität war die wichtigste Währung.
Netanjahu sagt im Korruptionsprozess gegen ihn aus. Die Debatte um syrische Flüchtlinge in Deutschland nimmt Fahrt auf. Und: Eine wichtige Wasserstraße in Deutschland wird über Monate blockiert sein. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.